Gibt d Rentenversicherung Auskunft auf welches Konto sie d Rente d Verstorbenen bis jetzt zahlten

5 Antworten

Der Weg führt einfach ans Nachlassgericht. dort gibt man zu Protokoll, dass XY verstorben ist und die Person Z sowohl Zugang zu allen Daten des Verstorbenen sowie zu Lebzeiten eine Vollmacht hatte, sie jetzt aber jegliche Information zum Erbe des verstorbenen vorenthält.

Dann werdet ihr alle sehr schnell Zugang zu allen Informationen haben. Außerdem ist es so, dass die Beerdigungskosten immer aus der Erbmasse beglichen werden, soweit sie nicht aus dem üblichen Rahmen fallen.

Wenn ihr einen Erbschein habt, gibt die Bank auch Auskunft. Vorher kommt aber niemand an das Geld heran, sobald die Bank vom Ableben ihres Kunden erfährt. In eurem Fall müsst ihr also die in Frage kommenden Institute benachrichtigen. Sonst räumt die clevere Schwester alles ab, bevor die Bank etwas erfährt.

Sämtliche mit der Bestattung verbundenen Ausgaben, Grabgebühr, Sarg, Stein usw., bezieht sogar den Leichenschmauss mit ein, werden nach Vorlage der Rechnungen ohne Erbschein vom Konto der Verstorbenen bezahlt, sofern ausreichend Masse vorhanden ist.

Der/die Bevollmächtige ist zur Auskunft der eventuellen Erbberechtigten verpflichtet, mormalereweise braucht man bei geringem Nachlass (Limit momentan nicht erinnerlich aber für Nomalverbraucher sehr hoch) keinen Erbschein, man muss sich nur einig sein.

Wendet man sich jedoch an das zuständige Nachlassgericht, wedren die von sich aus tätig und ermittlen allle in Frage kommenden Personen

Dieser "Service" ist natürlich gebührenpflichtig und der Gebührensatz richtet sich nach der Höhe der Erbmasse.

Hatte selbst das Problem, dass mir die Bank das Konto nicht überlassen wollte und einen Erbschein verlangte. Das Nachlassgericht hat mich dann dankenswerter Weise darauf hingewiesen, dass dies bei dem geringen Nachlass nicht erforerlich ist und der bevollmächtigte Kontoinhaber, Konto war gesperrt worden, über das Konto frei verfügen kann.

Ich habe mir dann auch keinen Erbschein ausstellen lassen, weil eben das Nachlassgericht dann verpflichtet gewesen wäre, alle in Frage kommendne Personen ausfindig zu machen, und das hätte dauern können.

Die Bank hat dann klein beigegeben.

Wenn man aber gar nicht weiß, zu welcher Bank man gehen muss, hat man ein Problem.

Inzwischen haben wir herausbekommen , welche Bank.

Allerdings sagen die auch:"Ohne Erbschein sagen wir ihnen gar nichts (Höhe Guthaben)."

Deine Info ist gegensätzlich: also bitte bitte bitte sag nochmal: Dir ist das so, ohne Erbschein, gelungen es so zu machen und die Bank zu überreden, vom Konto der Verstorbenen die Rechnung zu begleichen???? Wirklich?

Das wäre ganz wichtig für uns!! Die Sterbeurkunde schickt uns das Standeamt in den nächsten Tagen zu! Du meinst, damit ginge das, auch ohne Erbschein???

Ich würde erst mal fix einen Erbschein beantragen.

Und außerdem der Schwester schriftlich mitteilen, daß sie Auskunft zu erteilen hat.

Und dann (mit Erbschein, denn ohne wirst Du wenig Infos bekommen) die in Frage kommenden Banken abklappern. Die können auch über den Kontostand zum Zeitpunkt des Todes des Verstorbenen Auskunft geben, so daß die Schwester nicht einfach allerlei beiseite geschafft haben kann.

Wenn die Fragenden einen Erbschein haben ja. Die Schwester ist zur Auskunft verpflichtet. Wenn nicht, keine Zahlungen tätigen und einen RA einschalten.

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