GEZ Zwangsabgabe-->Person A befreit wegen Sozialhilfebezug.Person B zieht in die selbe Wohnung mit 450€minijob. Muss Persom B GEZ zahlen?

5 Antworten

Die Befreiung von Person A gilt nicht auch für Person B (Ausnahme A und B wären verheiratet). Solange es noch eine nicht befreite Person in einer Wohnung gibt, muss diese den Rundfunkbeitrag für die Wohnung zahlen.

Person B hat also nur dann eine Chance nicht zahlen zu müssen, wenn sie auch selbst die Voraussetzungen für eine Befreiung erfüllt (z. B. ALG II-Bezug) oder mit Person A in einer Bedarfsgemeinschaft lebt und daher in dessen Sozialhilfebescheid mit berücksichtigt ist (lies: § 4 Abs. 3 Nr. 4 Rundfunkbeitragsstaatsvertrag). In diesem letzten Fall reicht es, dem Beitragsservice mitzuteilen, dass B mit A in einer Wohnung lebt (Beitragsnummer von A angeben) und von dessen Sozialhilfebescheid miterfasst wird.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Jain.

In diesen Fall muß auch die Person B einen Antrag auf Befreiung von der GEZ stellen, sofern das Sozialamt keine Bedarfsgemeinschaft annimmt. Allerdings wäre es bei einer Bedarfsgemeinschaft sinnvoller wenn B Harz 4 beantragt. Sofern B kein Vermögen hat, wäre B in Bezug auf Harz 4 bedüftig, könnte also aufstocken.

Vielen Dank. Person B ist ein Student. Und Person B ist über 25 und bildet damit eine Bedarfsgemeinschaft.

Das heißt, dass Person B einen Antrag auf Befreieung aufstellen kann?!

zu lesen in: http://gez-gebuehren.de/

Eine Wohnung = Ein Beitrag (17,50 EUR im Monat). Haushalte in denen mehrere Beitragszahler die Rundfunkgebühren bezahlen, müssen ab 2013 nur noch einen Rundfunkbeitrag zahlen. Sie müssen entscheiden wer in Ihrem Haushalt den Rundfunkbeitrag bezahlt. Alle anderen Beitragszahler sollten abgemeldet werden

Nein.

Person B sollte der GEZ mitteilen, dass sie keine eigene Wohnung hat, weil sie bei A wohnt. Als Beleg sollte B den GEZ-Bescheid der Gebührenbefreiung von A in Kopie dem Schreiben beifügen.

Das ist genauso Unisnn, und führt ggfs. dazu, dass A aus dem Bezug von Sozialleistungen herausfällt.

@FordPrefect

Das Risiko, dass das Jobcenter Leistungen kürzt, besteht in diesem Fall auch, da B zu A zieht. Das hat nichts mit GEZ zu tun.

@Nordlicht979

Das Risiko besteht, nur ist alleine aus dem Teilen einer Wohnung ja noch keine BG entstanden. Aber man kann ja nun nicht einer Behörde gegenüber "Hü" und der anderen gegenüber "Hott" behaupten.

@Nordlicht979

Das wäre Sozialbetrug. Viel Spaß. Ganz abgesehen davon weren die Datensätze natürlich abgeglichen. Spätestens beim Abgleich der Meldedaten fällt das also auf.

@FordPrefect

Die Frage, ob das Zusammenziehen dem Jobcenter gemeldet wird oder werden muß, steht eh im Raum. Das hat mit GEZ nichts zu tun.

@Nordlicht979

Erstens gibt es keine GEZ mehr, und zweitens habe ich das doch bereits geschrieben - man kann nicht der einen Instanz gegenüber behaupten, man sei eine BG und der anderen gegenüber, man sei keine. Und als BG wären die Kürzungen vermutlich weitaus höher als Kosten des Rundfunkbeitrags. Insofern ist die Rechnung doch Tünnef.

Ja B muss zahlen

normal regelt man das so, dass die Gebühren unter den Einwohnern aufgeteilt werden

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