GEZ- Ausland- nicht bezahlen

2 Antworten

Du hättest Dich abmelden müssen. Andererseits, da Du da ja noch gemeldet bist, und man eben pro Haushalt bezahlen muss, hätte evtl. Deine befreite Mitbewohnerin sich anmelden sollen.

Du hast doch den Nachweis über das Auslandssemester, leg davon eine Kopie vor, sowie einen Nachweis über das Praktikum..

Meine Mitbewohnerin ist ja angemeldet und eben mit Bafög befreit. Aber so wie ich das sehe, geht die GEZ ja dann immer an die nächsten Bewohner der Wohnung, Hauptsache irgendeiner zahlt was.... (so in etwa zumindest)

@Skankpy

Bei WGs weiß ich das auch nicht, bei sonstigen Haushalten zahlt eben der "Haushaltsvorstand" oder Hauptmieter. Auf jeden Fall wärest Du ja abzumelden, weil gar nicht da.

Solange eine Person beim Einwohnermeldeamt unter einer bestimmten Adresse gemeldet ist, gilt auch die Vermutung, dass sie zahlen muss. Wer für längere Zeit ins Ausland geht, kann diese Vermutung widerlegen, indem er dem Beitrags­service etwa eine Melde­bescheinigung aus dem Ausland vorlegt. Studenten, die ihre deutsche Wohnung für die Zeit im Ausland unter­vermieten und dennoch dort gemeldet bleiben, müssen also weiter Beitrag zahlen, wenn ihnen dieser Nach­weis nicht gelingt. Eine Lösung könnte sein: sich für die Zeit im Ausland wieder an der Adresse der Eltern zu melden, um dort posta­lisch erreich­bar zu sein. Der Untermieter ist dann für die Dauer des Auslands­auf­enthalts allein für die Zahlung des Rund­funk­beitrags zuständig.

Das ist ja alles schön und gut, aber kann ich mich im Nachhinein noch abmelden? Wohl kaum :/. Und eine Meldebescheinigung in einem kommunistischen Land zu bekommen ist fast unmöglich! Ich weiß es ist für die GEZ schwer zu glauben dass andere Länder anders sind als Deutschland...aber das begreift ja in Deutschland irgendwie sowieso keiner -.-. Aber als Student da wächst das Geld ja auf den Pflanzen, die man heimlich immer zuhause züchtet...da schüttel ich das Geld mal eben aus dem Ärmel!

@Skankpy

Grundsätzlich gilt ja nun mal, dass jeder, der in Deutschland eine oder mehrere Wohnungen innehat, für jede dieser Wohnungen einen Rundfunkbeitrag bezahlen muss, unabhängig davon, ob und wie oft er sich in den Wohnungen aufhält.

Und da es ja offenbar weiterhin "Dein" WG-Zimmer ist, dass Du nur untervermietet hast, bist Du auch weiterhin beitragspflichtig dafür. Jetzt wäre es mit einem Kunstkniff möglich gewesen, die Beitragspflicht mehr oder weniger legal zu umgehen, in dem Du glaubhaft gemacht hättest, dass Du da trotz Meldung Deines Hauptwohnsitzes gar nicht wohnst. Da Dir das aber nicht gelungen ist bzw. Du es gar nicht versucht hast, ist es bei der Beitragspflicht geblieben.

Du musst bedenken, dass Du derjenige bist, der etwas möchte (Befreiuung von der Beitragspflicht) und nicht umgekehrt, d.h. Du musst Dich auch darum kümmern und dabei auftretende Probleme (wie z.B. Meldebescheinigung im Ausland schwer erhältlich) sind und bleiben Deine Probleme und keine Probleme der Rundfunkanstalten bzw. des Beitragsservices (GEZ gibt es nicht mehr).

Das liegt am Willen des Gesetzgebers, der nun mal festgelegt hat, dass für jede Wohnung ein Rundfunkbeitrag bezahlt werden muss und nur in ganz bestimmten Ausnahmefällen davon abgewichen werden kann.

Nun aber noch ein Tipp: Spann doch Deinen Untermieter ein, er muss den Beitrag bezahlen, denn schließlich wohnt er da. Und wenn er bezahlt (entweder direkt an den Beitragsservice oder an Dich), musst Du auch nichts mehr bezahlen.

Wie kann ich der GEZ/der Rundfunkgebühr "entkommen"?

Hallo, an alle, die brav ihre Beiträge zahlen WOLLEN und nicht nach einer Lösung suchen, wie man diesen Zwang nicht mehr zahlen muss und alle die jetzt hier meckern wollen dass ich es nicht einsehe zahlen zu müssen: bitte ignoriert das hier einfach. Das hier ist für Leute, die sich auskennen bzw. mir bei meinem Problem weiterhelfen können/ein ähnliches Problem haben/hatten.

Ich befinde mich in Ausbildung, beziehe allerdings kein BAB oder ähnliches, was mich von der GEZ (bzw. den Rundfunkgebühren, werde ich jetzt mal weiterhin als GEZ bezeichnen) nicht befreit. Warum ich es nicht einsehe zu zahlen? Ich besitze kein Auto, kein Radio, und habe nur einen alten Fernseher, der nicht mal angeschlossen ist (nur für die Playstation) und schaue seit über 3 Jahren kein TV mehr, soll aber trotzdem 17,50€ IM MONAT bezahlen, und das als Auszubildende die alleine wohnt..

Ich habe natürlich keinen Service der GEZ "bestellt", werde aber trotzdem zum zahlen gezwungen, auch wenn ich weder einen Vertrag mit denen habe, noch eine Leistung von denen bekomme, was ja schon sehr unfair ist. Meine Frage ist, wie ich dem ganzen Schwindel jetzt "entkommen" kann, wie ich mich wehren kann?

Ist das überhaupt alles rechtens? Ich hab denen ja auch nicht meine Adresse gegeben, die haben sie wohl vom Amt, dürfen die das überhaupt, wegen Datenschutz und so?

Ich habe vor einiger Zeit mal aus dem Internet einen Text an die GEZ geschrieben, mit viel Fachwissen... Die GEZ konnte sich aber erfolgreich dagegen wehren, da ich seitens des Forums aus dem ich den Text hatte keine Unterstützung mehr bekam und mich selber nicht damit auskenne.. Habe mehrmals geschrieben wegen Befreiung, aber das geht ja auch nicht.

Mittlerweile wurde eine Zwangsvollstreckung eröffnet, ich soll am 10.01.17 eine Vermögensauskunft abgeben. Was genau heißt das, muss ich das machen, und was passiert, wenn ich es nicht mache? Wie komme ich aus dem ganzen raus? Das ist definitiv nicht ok, was die da abziehen..

Hat jemand Erfahrung damit, wie man sich dagegen wehren kann?

Vielleicht kann ich auch nach Fehlern suchen, habe gehört, dass die Zwangsvollstreckung von einem Richter unterschrieben werden muss? Stimmt das, und habt ihr noch mehr solcher Punkte?

Hoffe auf eure Hilfe..

Liebe Grüße

Janine

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