Gewerkschaft oder Berufsrechtsschutz?

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Natürlich reicht Deine RS, wenn dort kein Ausschluß von "Teilen" im kleingredruckten ist. Wenn Du dann an einen wirklich guten "Berater" in Dem Dich betreffenden Fall "erwischen kannst" dann ist alles gut.

Zu dem "Grundproblem": Der MA ist solange zu vergüten, wie er seine Arbeitskraft dem Arbeitgeber anbietet. Der Arbeitgeber ist dafür verantwortlich, dass der MA auch seine Leistung erbringen kann. Das ist im BGB unter dem § 615 geregelt. (Annahmeverzug). Auch schön der 612er. Da ist geregelt, dass es nix ohne Geld gibt. Auch anzuwenden, der 618 Pflicht zu Schutzmaßnahmen. (Pause ist vorgeschrieben und gilt als Schutzmaßnahme) Da ist dann der §4 ArbZG anzuwenden. Ein schönes Beispiel für das Nachlesen ist unter

http://www.hk24.de/linkableblob/hhihk24/servicemarken/branchen/verkehrsplatz_hamburg/downloads/2519824/.5./data/Arbeitszeit_in_Taxenunternehmen_gestalten-data.pdf

als 2 Seitiges Dokument zusammengestellt worden. Das eignet sich sehr gut für den Druck und kann dann im Taxi für den Nachfolger "versehentlich liegengelassen werden". Auch die Chefin freut sich besimmt über die Informationen..................................... Naja, vielleicht dann doch nicht.

Als Letztes möchte ich noch auf den § 1 des BetrVG hinweisen, in dem ab einer Betriebsgröße von min 5 (100% Vollzeit MA) ein Betriebsrat zu wählen ist.

Bei der Gründung kann die Gewerkschaft auch sehr gut helfen. Denk einmal darüber nach, ob Du genau der MA bist, der die Interessen der Anderen MA gut vertreten kann und will. Den ersten Schritt hast Du hier im Forum ja schon gemacht.

Gruß Uli

Wenn es Dir nur um den Rechtsschutz geht, brauchst Du der Gewerkschaft nicht beizutreten da Du ja einen Berufsrechtsschutz hast.

Bei Gewerkschaftsbeitritt hast Du, wie bei jeder anderen Rechtsschutzversicherung auch, nicht von Anfang an Anspruch auf Leistung. Zudem wird Dir dort jemand zur Seite gestellt wobei Du bei Deiner Versicherung selbst einen Anwalt aussuchen kannst.

Gewerkschaft ist wichtig und richtig. Für Dein spezielles Anliegen brauchst Du diese aber nicht.

Gewerkschaft ist wichtig und richtig.<

Diese Einstellung teile ich nicht mehr.

Ich persönlich würde immer zur eigenen RS-Versicherung tendieren, weil da bin ich der Kunde beim Anwalt nicht die Gewerkschaft.

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