Gewerbe angemeldet - Liebhaberei?

4 Antworten

Dein Steuerberater ist der Ansprechpartner, wobei ich mich da frage, was das für eine Spitzenkraft sein muss.....denn ich unterstelle, dir geht der Preis vor die Qualität, schön am falschen Ende sparen.

Allein für die Fachangestellte unserer WPG zahlen wir fast 200€/h zzgl. USt. und sind bestens beraten. Allerdings eben mit Auslandsgeschäften und dem ganzen Zeug da am Rattenschwanz....

Normalerweise meldet man ein Gewerbe an, um ein positives Ergebnis zu erzielen, denn wir arbeiten nicht zum Nulltarif. Dass man in den ersten Jahren nicht unbedingt einen Überschuss erwirtschaftet ist halb so schlimm. Man muss, so mein Wissen, in acht Jahren mindestens 1 EUR Gewinn machen, sonst ist es eine Liebhaberei und wird vom Finanzamt nicht mehr akzeptiert. Ich würde da mal den StB fragen, der verdient auch Geld für den Abschluss.

seit ca. 6 Jahren habe ich ein Gewerbe angemeldet (Kleinunternehmung (gemäß § 19 UStG umsatzsteuerbefreit)), nie benutzt.

§ 19 verschafft dir keine Umsatzsteuerbefreiung.

Jetzt habe ich etwas Bange, dass mein Gewerbe aberkannt wird wg. Liebhaberei.

Das würde Sinn machen. Denn die gewerbliche Tätigkeit bedarf einer "Gewinnerzielungsabsicht". Die war ja bisher nicht vorhanden.

Hallo papl,

zunächst einmal solltest du diese Frage nicht uns, sondern deinem Steuerberater stellen. Dein steuerberater sollte dich eigentlich auch zu deiner Unternehmung beraten und nicht nur "abarbeiten".

Grundsätzlich ist deine Angst nicht ganz unbegründet. Wie "kevin" schon richtig angemerkt hat musst Du eine "Gewinnerzielungsabsicht" haben. Solltest du das Gewerbe nur angemeldet haben um steuerliche Vorteile zu erlangen so wäre das "nicht so gut".

Mein Vorschlag: Suche zunäxhst ein Gespräch mit deinem Steuerberater. Solltest du dich hier nicht richt gut aufgehoben fühlen rate ich Dir den Weg zu einem Gründungsberater.

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