Gewerbe-Abzocke

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Was will die Gewerbe-Zentrale. Meistens steht in solchen Briefen Angebot oder Offerte zur Eintragung in ein Register. Niemand muss solche Angebote wahrnehmen. Wenn ihr die Offerte durch Bezahlung angenommen habt, gibt es Kündigungsmöglichkeiten.

Er muß überhaupt nicht zahlen. Es besteht schließlich kein rechtsgültiger Vertrag. Solange kein gerichtlicher Mahnbescheid kommt, kann er alles in den Papierkorb schmeissen. Nur wenn ein gerichtlicher Mahnbescheid kommen sollte, Widerspruch einlegen. Es ist allerdings sehr unwahrscheinlich das einer kommt. Sie würden vor Gericht verlieren und das wissen sie.

Anwalt ist schon eine Möglichkeit, denn

  • Im Falle eines gewonnenen Rechtsstreit trägt der Verlierer die Kosten
  • kann wenn das nötige Kleingeld fehlt beim Amtsgericht ein Antrag auf Beratungsshilfe gestellt werden.

Hier mal lesen:

http://www.antispam-ev.de/news/?/archives/306-GWE-Wirtschaftsinformations-GmbH-schickt-ausgerechnet-dem-Antispam-e.V.-ein-Eintragsschwindelformular.html

Wenns noch mehr sind, rausfinden wer alles abgezockt wurde, bzw bei wem es versucht wurde und dann eine Sammelklage einreichen. Hat höhere Aussicht auf Erfolg und geringere Kosten ;)

Sammelklagen gibt es in Deutschland nicht.

Meine Versicherung und ich werden verklagt(bisschen lang)

Also vor knapp 1 Jahr bin ich jemandem beim Ausparken (angeblich) drauf gefahren. Das "Angeblich" benutze ich, da ich nichts davon bemerkt habe, mein Beifahrer ebenso nicht. Die Gegnerin jedoch stand nebendran und behauptete ich sei drauf gefahren. Nachdem wir Fotos und Videos gemacht haben (das Kennzeichen war etwas eingedrückt und die Stoßstange war minimal versplittert, an meinem Auto war garnichts), habe ich mich dazu bereit erklärt auf die Polizei zu verzichten und paar Tage später habe ich ihr meine Versicherungsdaten mitgeteilt.

Ich habe genau diese Situation meiner Versicherung schriftlich mitgeteilt.

Die Versicherung hat mir daraufhin einen Brief geschickt, in dem stand, dass unsere Prozente(ich bin bei meinem Vater versichert) gestiegen seien. Damit war das Thema für uns erledigt.

Jetzt ein Jahr später, bekomme ich vom Amtsgericht einen Brief, in dem steht, dass die Gegnerin mich und meine (Ex-)Versicherung - mein Vater hat die Versicherung gewechselt - verklagt, da sie immer noch kein Geld bekommen hat.

Jetzt frage ich mich natürlich, was die Versicherung gemacht hat? Ihre Begründung, warum die Prozente gestiegen sind, wäre weil ein von mir verursachter Schaden gemeldet wurde. Dadurch würden die Prozente automatisch hochgehen. Ihre Begründung, warum sie nicht bezahlt haben, wäre weil die Gegnerin ihr Auto nicht für das Gutachten zur Verfügung gestellt hätte.

Des Weiteren geben sie MIR die Schuld, da ich ihnen keinen Druck gemacht hätte und ich mich darum kümmern hätte sollen, dass SIE das Geld überweisen. Ich hätte nachfragen sollen. Für mich war die Geschichte jedoch mit den hochgezogenen Prozenten erledigt. Von der Gegnerin habe ich auch keine Meldung mehr bekommen.

Jetzt verlangt das Gericht vom Kläger, von mir (1.Verklagte) und von meiner Versicherung (2.Verklagte) noch einmal eine schriftliche Beschreibung.

Meine Frage nun: Bin ich im Recht oder Unrecht? Habe ich überhaupt eine Chance? Soll ich mir jetzt schon einen Anwalt holen und mit ihm den Brief verfassen? Wie sieht es mit den Anwaltskosten aus? Falls ich den Fall verliere muss ich dann noch von jedem die Anwaltskosten und die Gerichtskosten bezahlen?

Ich hoffe ihr könnt mir aufmunternde aber ehrliche Worte zurückgeben :(

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