gesetzliche Rentenversicherung Ja oder Nein?

5 Antworten

Das ist sicherlich nicht so einfach zu beantworten. Schließlich spielen da so viele Kriterien mit rein. Ich persönlich bin gegen eine generelle Abschaffung der gesetzlichen RV. Ein wenig sanfter Zwang ist einfach wichtig, damit dann auch wirklich was getan wird. Was ist, wenn niemand mehr gezwungen ist und es dann wirklich Leute gibt, die sich nicht darum kümmern, dann ist im Alter nichts mehr da. Allerdings könnte ich mir schon eine Regelung vorstellen, in dem es eben freigestellt wird, wie viel man macht. Sprich eine Grundversorgung muss privat abgedeckt sein und da muss auch jeder Rechenschaft drüber ablegen, aber alles darüber hinaus ist eigene Sache. Das fände ich persönlich nicht schlecht.

Allerdings denke ich auch, dass das nicht so einfach umzusetzen ist, da wir ja jetzt für die jetzigen Rentner zahlen, wenn das Geld plötzlich auf einmal weg wäre hätten wir ein richtiges Problem.

einfach umsetzbar ist es mit sicherlich nicht. Aber wenn es keine gesetzlichen RV gäbe, dann hätte man erstens keine Sicherheit in der Zukunt, da es ja den "Staat der für mich Sorgt" nicht mehr gäbe,und würde doch wäre sozusagen gezwungen selbst zu sparen und für das Alter vorzusorgen.

hmm komplizierte Geschichte!

Kommplett abschaffen nein, immerhin ist mit dem Ding zumindest die Grundversorgung abgedeckt.... Reformieren vielleicht ja. Das jeder, so ähnlich wie beim Riestern, selber entscheiden kann, wie sein Geld, das er da einzahlt, angelegt wird.

Ich denke, wenn jeder seinen Beitrag (unter staatlicher Aufsicht ähnl. Vermögenswirksame Leistungen) anlegen könnte, wäre dem Staat dieser würde ja nur noch die Vorsorge überwachen und dem Bürger geholfen.

auf jeden fall abschaffen!!!!!!!!!!!!!!!!!! ich bin handwerkerin und kann mir einfach nicht leisten überall beiträge zu zahlen, zumal das einkommen OHNE abzüge berechnet wird. ich brauche das geld um JETZT meine familie zu versorgen! also weg mit aufgezwungenen versicherungen, jeder ist für sein leben selbst verantwortlich. liebe grüsse und viel licht und kraft in dieser politisch nervigen zeit

Die gesetzliche Rentenversicherung ist Betrug am Rentner. Hier wird gegen das Grundgesetz verstoßen "§ 3 Gleichheit vor dem Gesetz" dies gilt für alle menschen nur nicht für Rentner. Außerdem werden die Beiträge der Rentner durch versicherungsfremde Leistungen zweckentfremdet. Das ist widerrechtlich Zwangsenteignung. Hier ein Link der dir sicherlich weiter helfen wird. http://www.adg-ev.de/index.htm Ich bin für komplette Änderung dieses maroden Rentensystms.

Bitte nicht nur den Paragraphen, sondern auch das zugehörige Gesetz usw. nennen.

@tradaix

Grundgesetz heißt Grundgesetz oder kennst du ein anderes. Wir haben nur eins. § 3 Gleichheit vor dem Gesetz. Grundgesetz kürzt man mit GG ab, wenn du das meinst.

"Betrug am Renter" da gebe ich dir recht. Zumal die Beitragszahler 30-40 Jahre einzahlen und als Dank eine geringe Auszahlung bekommen. Wenn man aus ihrgendeinem Grund in die Frührente gehen muss, dann muss man auch noch mit Abschlägen rechnen. Dann noch die Erhöhung des Renteneintrittsalters.

berufliche reha abgelehnt, jetzt bekomme ich ALG1

Hallo Leute,

Ich habe unter Druck und Existenzangst wegen der Mitwirkungspflicht 3 Mon. vor Aussteuerung der Krankenkasse berufliche Reha beantragt. Diese wurde vom Rentenversicherer aus gesundheitlichen Gründen abgelehnt und automatisch in einen Rentenantrag umgewandelt.

Am 20.6. ausgesteuert, am 21.6. arbeitslos gemeldet. ALG1 beantragt und mittlerweile Bewilligungsbescheid bekommen (720 Tage), dann bin ich 60 Jahre + 2 Monate alt und könnte vorzeitig in Rente für behinderte Menschen mit höchstens 10,8% Abschläge. Es sei denn, das dieses durch die Reform 2012 alles anders ist!

Nach dem Bescheid durch die Rentenversicherung hatte ich zur KK + RV geschrieben; ich stelle zu diesem Zeitpunkt keinen Rentenantrag, weil ich dachte ich könnte den Rentenantrag noch abwenden.

Durch Beratungsgespräche, unter anderem vom Integrationsamt,ließ ich mich dann doch auf eine Antragstellung ein. Dieses war leider eine Fehlentscheidung. Mein Rentenberater (Versicherungsälterster) erkrankte und es kam bis zum heutigem Tage nicht zur Antragstellung. Die Kontoklärung wurde vor seiner Erkrankung noch veranlasst.

Bei der Kontoklärung fehlte mir der Lehrstellennachweis.

Bei der schriftlichen Anforderung fragte mich die Sachbearbeiterin der Rentenversicherung ob ich jetzt in Rente will oder nicht. Wenn nicht sollte ich Ihr eine Begründung geben?!

Ist die Sache durch den Rehaantrag nicht unwiederruflich verbockt?

Hab ich denn bei der Vorgeschichte eine Wahl zwischen ALG1 und Rentenantrag und das bei bewilligtem ALG1-Bescheid?

Kennt jemand die gesetzliche Grundlage dafür?

Dazu kommt, dass mich das Arbeitsamt zu Ihrem Gutachter geschickt der mich mindestens ein halbes Jahr aus dem Verkehr(AU?) ziehen will und dessen Ergebnis jedoch ist erst Ende des Monats zu erwarten ist.

Mit welcher Begründung sollte die ich Rente verneinen / absagen?

Was habe ich für gesetzliche Alternativen? Im Prinzip will ich doch ALG1-Anspruch nutzen noch mal versuchen zu arbeiten und meine Rente erhöhen! Ich habe nie was anderes gewollt.

Wenn es dann nicht klappt, kann ich ja immer noch Rente beantragen, oder nicht?

Hat jemand von Euch ähnliche Erfahrung gemacht?

Für Eure hilfreiche Antworten wäre ich sehr dankbar!

Gruß

Hele1

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