Gesetzliche Lage bei Glücksspielen in Kombination mit ALG II?

5 Antworten

Steuerlich gesehen sind Glücksspielgewinne prinzipiell nicht steuerbar.

I.S.d. SGB II ist jedoch alles Einkommen was nicht in den § 11a bzw. 11b explizit als kein Einkommen definiert ist.

Das vorsätzliche Verschweigen würde also zu einem Vermögensvorteil zu Lasten des Steuerzahlers gehen. Damit wäre der Straftatbestand des Betrugs erfüllt.

Es geht um das Zuflussprinzip. Geldzuflüsse sind dem JobCenter anzuzeigen. Dabei muss es sich nicht um Einkommen handeln. Auch das Konto des Sohnes ist dem JobCenter offen zu legen.

Glücksspielgewinne sind KEIN Einkommen, aber sie vermindern die Bedürftigkeit zumindest des volljährigen Kindes.

Wenn der Schüler auch Leistungen erhält, also seinen Lebensunterhalt nicht selber bestreitet, dann ja. Dies wird dann als Einkommen des Schülers gewertet und somit angerechnet.

Wenn der Schüler seinen Lebensunterhalt selbst verdient und keine Leistungen bezieht, dann nicht.

das ist beim jc anzugeben und wird als einkommen des sohnes gewertet. seine leistungen werden für den monat des zuflusses gesenkt. sollte es um einen großen gewinn gehen, werden seine leistungen gestrichen bis das vermögen aufgebraucht ist. in der zeit hat er miete, strom, lebensmittel, kosmetika etc an die eltern zu zahlen und sich von seinem gewinn selbst zu versorgen.

Ja, weil jedes Einkommen der Bedarfsgemeinschaft einberechnet wird. Selbst wenn dir die Oma zu Weihnachten 50€ schenkt müsstest du theoretisch dies angeben.

Kürzt dann Bafög auch die Leistungen?

@DasGehtGarnicht

Ja. Mein Bruder hatte eine Gehaltserhöhung und hätte mir damit auch was zu abgeben müssen. mein Bafög wurde entsprechend gekürzt. Der Zahlungsteil meines Elternhauses (Bedarfsgemeinschaft) erhöht. Frechheit, ich weis.

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