Geschenke nach Kündigung

5 Antworten

Der Ex-Chef kann seine Behauptung sicher auch Beweisen, wenn nicht würde ich ihn auffordern diese Aussage zu unterlassen. Wirklich absichern kann sich deinen Frau nicht mehr dazu hätte sie sich eine schriftliche Bestätigung für das Geschenk geben lassen sollen.

Wieso beweisen?Er hat es ihr doch geschenkt..

@lulucilla

Richtig, er behauptet, es sei sein Eigentum und eben nicht verschenkt und das kann er beweisen, die Bekannte ihre Version gerade nicht.

Nimmt man jetzt noch den Umstand, daß die angeblich Beschenkte kostenlos im Haus wohnte und entgeltlich Pflege leistete, scheint mir ein 5000-EUR-Bonus doch eher zweifelhaft und für den Vortrag des Klägers zu sprechen :-O

Nachdem Kündigung ausgesprochen wurde, sieht es eher nach "selbstorganisierter Abfindungszahlung" aus :-O

Noch einmal: Die Bekannte sollte IMHO den Ball ganz flach halten - das würde ich meiner Mandantin jedenfalls der Fallschilderung nach raten :-O

Wenn sie die behauptete Schenkung nicht beweisen kann, riskiert sie eine Vorstrafe wegen Unterschlagung oder Diebstahl.

Denn der Chef hat bestimmt Belege über sein behauptetes Eigentum :-)

Die Vorstrafe wäre u. U. aktenkundig (Führungszeugnis) - da würde ich es doch doch lieber nicht auf einen Prozess ankommen lassen und es gleich zurückgeben - und mir nur meinen Teil über dieses kleinliche Gebahren eines Enttäuschten denken :-O

G imager761

DAS wird sicher ein Richter entscheiden müssen - also soll sie mal hurtig einen Termin beim Anwalt machen. ODER sie wartet, bis der Ex-Chef sie verklagt. Oft hilft: ruhig bleiben. ERZÄHLEN kann er sowieso was er will.

DAS wird sicher ein Richter entscheiden müssen -

Müssen? Also bei der fehlenden Beweislage würde ich es ja an Stelle der Bekannten garnicht erst zu einem Prozess kommen lassen.

@imager761

Wenn der Ex-Chef sie verklagt - mit Sicherheit!!! Da der Streitwert bei ca. 5.000 € liegt wird sogar ein mündliches Verfahren durchgeführt. Merke: Klagen kann man immer! Was meinst du, mit welchen Sachen (leider) sich ein Richter befassen muss... ;(

@Andrea2009

Ich meinte vielmehr, daß es sich die Bekannte gründlich überlegen sollte, ob sie es bei ihrer fehlenden Beweislage überhaupt auf eine Strafanzeige und einen Straf- und Zivilrechtsprozess (Herausgabeanspruch) ankommen lassen will oder das vermeindliche Geschenk nicht besser gleich zurückgibt.

@imager761

Sie fühlt sich im Recht - Er fühlt sich im Recht... Ich bleibe bei meiner Meinung: "DAS wird sicher ein Richter entscheiden müssen"

UND: so ein Pillepalle kommt nicht ins Führungszeugnis.

Sie sollte zum Anwalt gehen, gibt es Zeugen für die Schenkung?

Leider gibt es keinen Zeugen

@lulucilla

Das wäre auch zu schön um wahr zu sein... (leider)

also hier steht dann ja Aussage gegen Aussage und Justicia wird sich hoffentlich darum kümmern.

Dummerweise kann aber nur eine Seite ihre Aussagen beweisen - und da sollte man es doch gar nicht erst riskieren, eine Vorstrafe zu kassieren :-O

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