"Geringfügige Beschäftigung" (Minijob) neben der Ausbildung?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Du darfst nur nebenbei arbeiten, wenn deine Ausbildungsfirma es dir erlaubt. Du darfst maximal 450 Euro dazu verdienen, sonst bist du bei der Nebentätigkeit ebenfalls steuer- und sozialversicherungspflichtig. Du musst kein Amt darüber informieren, wenn du kein Leistungsempfänger von der ARGE bist.

Das Recht auf Wohngeld richtet sich nach deinem Gesamteinkommen, nach deinem Alter und nach dem Einkommen deiner Eltern, die dich ja bis zum Ende der Ausbildung unterstützen müssen. Ob und wie viel Wohngeld zu bekommst, erübrigt sich mit der vorgenannten Antwort. Ob du zur Finanzierung der Wohnung einen Minijob ausüben darfst, entscheidet dein Arbeitgeber.

Ob Du das darfst oder nicht sollte in deinem Ausbildungsvertrag stehen, bzw. müsstest Du deinen Arbeitgeber fragen. Normalerweise darfst Du, wenn es nicht explizit im Arbeits/Ausbildungsvertrag verboten wird. ABER Du musst deinen Arbeitgeber davon in Kenntnis setzten.....

Zum Thema Verdienst und Grenze hier:

http://www.aok-business.de/niedersachsen/fachthemen/sozialversicherungsrecht/minijobs/verwandte-themen/neuregelungen-ab-2013/

Was Du damit finanzierst ist deine Sache, wenn Du es darfst....

Ob Du Wohngeld bekommst, hängt von der Kommune und deinen wirtschaftlichen Verhältnissen ab. Auch spielen die wirtschaftlichen Verhältnisse deiner Eltern und dein Alter eine Rolle......Da würde ich mich dann mal mit dem Sozialamt oder so unterhalten......

Diese holen dann eh deine Verdienste ein....weiter solltest Du deine Krankenkasse und das Finanzamt informieren :-)

Was möchtest Du wissen?