Gerichtsurteil wann rechtskräftig?

3 Antworten

die polizei hat hier nicht richtig gehandelt. die mutter sollte umgehend beschwerde einreichen. der vater hat der allein-sorgeberechtigten mutter das kind auszuhändigen und zwar sofort. er kann keine rechtlichen sachen des kindes mehr regeln, da er kein sorgerecht mehr hat. nichtmal die arbeit des kindes in der schule unterschreiben. er bekommt bei ärzten, schule etc. keinerlei auskunft mehr. wenn die mutter einen antrag stellen muss auf herausgabe des kindes, dann kann dies dazu führen das er dieses auch nicht mehr sehen darf. für den entzug des sorgerechts bei so großen kindern muss schon einiges auf seiten des vaters schief laufen.

ein urteil ist erst rechtskräftig, wenn die "wiederspruchsfrist" abgelaufen ist.

allerdings kann der richter anordnen das der junge "sofort" zur mutter kommt.

dann muß er wenigstens so lange da bleiben bis das nägste urteil gefällt ist, dann hat die mutter wieder die gleichen rechte wie der vater...u.s.w.

also war es soweit schon richtig, aber nur wenn der richter nichts wegen "sofort" gesagt hat.

Zusatz: Vor der Scheidung hat es ein Gespräch beim Jugendamt bzw auch bei der Diakonie oder der Caritas gegeben;Anhörung wegen Sorgerecht.Und nach diesem Gespräch wurde dem Gericht eine Empfehlung zugesendet(.Von einer dieser Institutionen.)Danach und nach der Aussage des Sohnes der mit 15 Jahren Mitspracherecht hat sowie persönliche Argumente beider Parteien entscheiden das richterliche Urteil.

Was möchtest Du wissen?