Genossenschaftsanteilen

5 Antworten

Und nicht zu vergessen auch die restlichen Bedingungen mal lesen... Es gibt eine Nachschusspflicht in voller Höhe der Anteile. Im Falle der Insolvenz muss die angelegte Summe nochmals zusätzlich eingezahlt werden, also ist der Verlust doppelt so hoch...

Hallo jelly30, du mußt schon sehr naiv sein und locker mit dem Geld umgehen, wenn du Genossenschaftsanteile kaufst und nicht darüber informiert bist, wie du wieder an deine Kohle kommst. Es ist vollkommen normal, daß du die Anteile kündigen mußt und dann bis zur nächsten Hauptverammlung abwarten mußt. Kann dir nur raten, etwas sorgfältiger vor der Geldeanlage zu recherchieren

Genossenschaftsanteile sind Eigentümeranteile und mit einer Geldanlage nicht zu verwechseln. Die Berechnung des Wertes der anteile und die Auszahlungsmodalitäten sind im genossenschaftsgesetz und in der Satzung der Sparda festgelegt. Üblicherweise werden aber zwischen 51 € - 200 € als Genossenschaftsanteil an einen Bankkunden abgegeben. Also nicht wirklich große Werte.

Kurzum: Das Vorgehen der Sparda ist korrekt.

Der Wert der Genossenschaftsanteile, den die Sparda Bank mir verkauft hat ist wesentlich höher als 200 €, umnicht zu sagen 5 x so hoch. Und es war wirklich so, dass bei dem Verkauf mir diese als eine "sichere Geldanlage" verkauft wurden. Tatsächlich ist der Zinssatz mit 5,6% p.a. auch ganz anständig. Aber was habe ich davon, wenn ich 7 Monate nicht an mein Geld rankomme und dieses auch in der Zeit von der Kündigung an bis zur Auszahlung nicht verzinst wird?

Du bekommst auf die Genossenschaftsanteile Dividende, und zwar immer für 1 Jahr. Bei Genossenschaften ist das immer so geregelt, dass man zum Jahresende kündigen kann und die Genossenschaftsversammlung dann darüber entscheidet, wie hoch die Dividende für das abgelaufene Jahr ist. Und erst nachdem die Genossenschaftsversammlung die Kündigung angenommen hat, werden die Anteile ausbezahlt.

Ja genau das ist ja so ärgerlich, dass mein Geld nach der Kündigung der Geschäftsanteile noch ca 7 Monate gebunden ist bzw. mir nicht ausgezahlt wird. Es wird in dieser "Schwebezeit" aber auch nicht verzinst, sondern ist schlichtweg totes Kapital.

Ja, das kommt so ungefähr hin. Hast Du unterschrieben, als Du bei der Bank "Genosse" wurdest.

Ich habe daher nur den Mindestanteil und nutze lieber andere Anlageformen. Die Sparda bietet da doch eine ganze Menge Interessantes. Und wenn's mir da gerade nicht paßt, gehe ich woanders hin.

Könnte ich die überschüssigen Anteile auf dem freien Markt verkaufen und wenn ja, was wäre ein angemessener Preis dafür? Ist der Ausgabepreis auch gleichzeitig der Verkaufspreis?

Nach Abschluss des Mietvertrages nimmt die Genossenschaft die Mietzusage zurück

Hallo, vor zwei Jahre hatte ich meine Mitgliedschaft und die Anteile bei meiner Wohnungsbaugenossenschaft gekündigt. Die Auszahlung der Anteile würde frühestens Mitte 2016 erfolgen. Nun hat sich meine Wohnsituation geändert und ich bin an die Genossenschaft herangetreten wegen einer neuen Wohnung in einer Seniorenwohnanlage. Habe schriftlich am 28.10. im Verwaltungsbüro meine Kündigung zurückgezogen und inzwischen auch einen neuen Mietvertrag mit der Genossenschaft abgeschlossen. Jetzt, am 21.11. drei Tage nach Aushändigung des Mietvertrages teilt mir die Genossenschaft mit, dass die Rücknahme der Kündigung nicht mehr möglich ist, weil es einen großen Überhang von unversorgten Mitgliedern im Vergleich zur Menge des Wohnungsbestandes gibt. Muss ich das akzeptieren? Die Vermietung der Wohnungen und Verwaltung der Genossenschaftsanteile sind zwei verschiedene Geschäftsbereiche, die aber miteinander verknüpft sind, denn der Verwalter hat am 28.10. in meinem Beisein mit der Mitarbeiterin, die die Genossenschaftsanteile verwaltet gesprochen, weil ich für die neue Wohnung nicht so viele Anteile benötige, wie vorhanden sind und was mit dem Rest der Anteile passieren muss, von wegen Teilkündigung. Da war überhaupt nicht die Rede davon, dass eine Rücknahme der Kündigung nicht akzeptiert wird. Ich bin stark gehbehindert und die Wohnung in der Seniorenanlage wäre ideal für mich. Ich will einfach nicht darauf verzichten. Kann die Genossenschaft den Vertrag widerrufen? Es entstehen ihr doch überhaupt keine Nachteile, weil sie ja noch im Besitz meiner Anteile ist und die Vertreterversammlung, die die Entscheidung zur Auszahlung von gekündigten Anteilen hat, tagt erst im Juni kommenden Jahres.

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