Gemeinsames Sorgerecht nach 12 Jahren?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

In Deinem geschilderten Fall scheint mir, dass der Kindsvater das Mitsorgerecht rein aus Prestigegründen haben möchte. Nach neuem Recht sollen die ledigen Väter jetzt ja ein Mitsorgerecht bekommen, wenn nicht trifftige Gründe dagegen sprechen.

Was hat ein Anwalt bei der Kindsmutter zu suchen? War das ein vom Gericht für das Kind bestellter Verfahrensbeistand, der die Rechte des Kindes wahrnimmt?

Wie alt ist das Kind? Auf die Aussage des Kindes wird viel ankommen.

Das Jugendamt hat sich ja schon ein Bild gemacht. Die Familienrichter sind meistens auch Eltern - und wenn der Kindsvater "hinterfotzig" ist, dann werden diese das sicher aufgrund ihrer Erfahrung erkennen.

Wenn das alles stimmt, was Du schilderst, dann dürfte der Vater schlechte Papiere haben, die Mitsorge zu bekommen bzw. vielleicht zunächst mal nur eine gewisse Zeit "auf Probe".

Die Kindsmutter kann jederzeit von sich aus einen Antrag auf alleinige Sorge wieder stellen, wenn trifftige Gründe vorliegen.

Bei einem vorzeitigen Todesfall der Kindsmutter wird das Jugendamt und das Gericht prüfen, ob dieser überhaupt in der Lage ist, sich um das Kind zu kümmern. Wenn nicht -dann könnten in Deinem geschlderten Fall dann durchaus die Großeltern als Vormund eingesetzt werden.

Es war nun ein ANwalt bei der Mutter, der die Rechte des Kindes vertritt und der hat sich schlappgelacht un einen gesalzenen Brief an den vater geschrieben. Zu einem Verfahren wird´s wohl kommen, aber die Chancen des Vaters sind SEHR gering. Der ganze Stress hat nun dazu geführt, dass der ,,kleine,, nun nicht mehr zu seinem Vater will. Also hat er absolut das Gegenteil von dem erreicht was er wollte.

Finanzielle Vorteile hat er dann nicht, aber ein Mitspracherecht ... unter anderem auch, wo das Kind leben würde, wenn die Mutter ableben würde (was wir natürlich nicht hoffen) ... allerdings ist das Kind in einem Alter, in dem es mitreden darf, wo es in so einem Fall leben wollen würde ... könnte in so einem Fall also auch zum Ausdruck bringen, dass er zu den Großeltern will.

Wenn die Eltern das gemeinsame Sorgerecht haben , sind sie auch zu gleichen telen Unterhaltspflichtig ! Das wird aber vom Familiengericht genaustens geprüft , bevor Irgendwas entschieden wird ! Ich denke nicht , dass er als Vater das gemeinsame Sorgerecht zugeteilt bekommt ,! Das hätte ihm ja durchaus auch schon früher mal in den Sinn kommen können !Das wird das fFamiliengericht auch nicht anders sehen !

Das Gericht entscheidet immer zum Wohle des Kindes !

Deine Freundin sollte sich auf jeden Fall von einem Familienanwalt vor Gericht vertreten lassen !!!

GLG und viel Erfolg , wünscht , clipmaus :-))

Deshalb die Frage: Hat das für den Vater finanzielle Vorteile wenn sie das gemeinsame Sorgerecht haben? P.S. Er ist Unterhaltspflichtig

Wäre mir neu. Deine Bekannte soll sehen, dass sie ihre eigenen Empfindungen zurückstellt. Das Kind hat ein Recht auf Vater und Mutter und wenn es geht, dann wäre es für das Kind gut, wenn die Etlern sich einigen und das Kind nicht unnötig belasten. Vielleicht klappt es ja ganz gut, wenn die Eltern ihr Kriegsbeil begraben zum Wohl des Kindes

der unterhalt ändert sich nicht, aber das mitbestimmungsrecht.

sollte die mutter vorzeitig sterben, kommt das kind mit sicherheit zum vater - außer der will das nicht. die vereinbarung der mutter mit den großeltern hat keinerlei bedeutung, wenn der leibliche vater lebt und das kind zu sich nehmen will.

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