Gemeinsames Sorgerecht - Kind soll in Klinik - wer kennt sich aus?

5 Antworten

Fluoxetin mit 12 Jahren?

MMn werden hier nur Symptome unterdrückt, aber nichts therapiert.

Sicher hat ein Kind mit 12 Jahren erst einmal Angst vor irgendwas. Trotzdem würde ich als Elternteil immer zum Wohle des Kindes handeln, weil es eben selbst noch nicht abschätzen kann, welchen Vorteil solch ein Klinikaufenthalt mit sich bringen kann.

Euch als Eltern sollte bitte immer bewusst sein, dass bei Eurem 12-Jährigen Kind der Stress in Kürze erst richtig los geht. Ich meine die Tatsache, dass die Zeit voran schreitet und es in der Schule zwangsläufig immer stressiger wird.

Ich persönlich würde darum immer in Erwägung ziehen, solch eine Therapie recht früh zu starten. Es braucht auch oft lange Zeit, bis sich der Zustand stabilisiert. Therapiert man nichts, so kann es einen Einbruch genau dann geben, wenn Euer Kind den gar nicht gebrauchen kann und wichtige Prüfungen anstehen.

Mit 12 Jahren kann man eigentlich die Zusammenhänge schon gut vermitteln. Und wenn es sich um eine körperliche Erkrankung handeln würde, dann würdest Du doch ganz sicher auch nicht "gegen" einen Klinikaufenthalt sein und nur z.B. Schmerztabletten geben, oder?

Ganz viel Kraft wünsche ich Euch und der jungen Dame alles erdenklich Gute ;-)

Sie ist seit einiger Zeit in Behandlung bei einer Kinder- und Jugendpsychologin bei der sie sich sehr wohl und verstanden fühlt. Ja, auch ich war und bin geschockt, dass ihr schon mit 12 Fluoxetin verschrieben wurde. Andererseits weiss ich aus eigener Erfahrung, dass dies verdammt gut hilft bei Zwängen. Mir gehts echt nur darum, dass sie mich gestern am Telefon weinend angefleht hat, dass sie NICHT in eine Klinik möchte.

Ich möchte defintiv dass es ihr besser geht, jedoch ohne ihr etwas aufzuzwingen, das sie nicht möchte.

😔

@Bananenplantage

Ich kann Dich vollkommen verstehen. Wer mag sein Kind schon weinen hören :-(

Trotzdem solltest Du Dich mit Therapeuten und Ärzten unterhalten und auch die Zukunft Deiner Tochter nicht ausblenden. Je intensiver man jetzt am Problem arbeitet, um so gestärkter kann sie dann ihre Schule verfolgen und abschließen. Es wäre keinem wirklich geholfen, wenn es in Klasse 10 oder 11 einen gesundheitlichen Einbruch gäbe.

Wenn eine Therapie (Klinikaufenthalt) erforderlich ist, dann solltet Ihr das auch in Anspruch nehmen. Es wird immer schwieriger Plätze zu bekommen und solch ein Aufenthalt kann einiges anschieben und zwar in die richtige Richtung....

Ich drücke Euch alle Daumen und oft sind die Tränen getrocknet, weil man in solch einer Klinik auch auf viele trifft, die ähnliche Probleme habe. Man therapiert sich damit auch ein Stück weit mit und selbst, weil man nicht mehr allein mit seinen Sorgen ist.

Versuch positiv auf sie einzuwirken...

@auchmama

Ich danke dir für deine liebe Antwort. Mache mir aufjedenfall ganz viele Gedanken darüber. 🤗

Kann er, trotz gemeinsamen Sorgerecht, gerichtlich erzwingen

Mit einem guten Anwalt, entsprechenden Gutachten und überzeugenden Argumenten kann er das...

ihr solltet hier als eltern zusammen arbeiten und euch nicht vom kind gegenseitig ausspielen lassen. das kind ist krank und wenn ein klinikaufenthalt dazu gehört, dann erkläre das dem kind. wenn sie sich dort nicht wohlfühlt, sprich mit dem vater gemeinsam mit dem therapeuten ob es alternative einrichtungen gibt wo sich kind eventuell besser aufgehoben fühlt.

stärke kind und mach ihr klar, dass ihr dort geholfen wird und sie sich nach einigen tagen dort gut aufgehoben fühlt. man wird sie dort nicht auffressen.

Ein Medikament alleine bringt keine Besserung oder Heilung. Es unterstützt nur und lässt Angstpatienten halbwegs normal am Alltag teilnehmen.

Wenn diese eine Klinik nicht das Wahre ist, muss eben nach anderen Kliniken geschaut werden. Auf alle Fälle ist es ratsam, sich nicht dagegen zu entscheiden, wenn das Ziel ist, aus Depressionen und Zwangshandlungen herauszukommen.

Wieso ist der Vater in Therapie? Hat er dieselben Probleme? Und ist schon geklärt, wie die Erkrankungen der Tochter zustande kamen?

Nunja bezüglich Medikament ist es so, dass sie es erst seit ein paar Wochen nimmt und bekannterweise kann es ja ca 6 Monate dauern bis es wirkt. Ich nehme dasselbe seit etwa 2 Jahren und seit ich es habe, kann ich wieder normal leben. Sicher, das Ziel ist, es irgendwann ohne Psychopharmaka zu können. Jedoch ist es im Fall meiner Tochter so, dass ich finde, dass man das Medikament erstmal wirken lassen sollte und sie außerdem zu einem Klinikaufenthalt nicht zwingen sollte. Der Erfolg basiert schließlich auch darauf, dass der Wille da ist bzw man sich bereit fühlt. Und das tut sie nicht, daher bin ich der Meinung, dass dies der falsche bzw ein ungünstiger Zeitpunkt ist..

Ihr Vater ist nur begleitend bei den Therapiestunden/-gesprächen mit der Kinder-/ und Jugendpsychologin dabei.

Ist bisher nur Spekulation wie und warum die Erkrankung bei ihr zustande kam. Der Grund könnte sein, dass sie ein Scheidungskind ist und OCD (Zwangserkrankung) wohl vererbt ist.

Hinzu kommt, dass sie mit der Situation bzw zu Hause bei ihrem Vater sehr unglücklich ist. Sie mag dessen neue Lebenspartnerin nicht. Und natürlich vermisst sie mich (ihre Mama). 😭😔

@Bananenplantage

Zwangserkrankungen sind keine Erbkrankheiten, sondern entwickeln sich immer aus persönlichen Erfahrungen.

Warum nimmst du deine Tochter dann nicht zu dir, wenn sie beim Vater nicht glücklich ist?

Je eher eine begleitende Therapie beginnt, umso besser und desto schneller kann geholfen werden. RICHTIG geholfen werden. Sich nur auf Medikamente zu verlassen, ist der falsche Weg.

Statt zu mauern, solltest du auf deine Tochter einwirken, dass sie nur Hilfe für ihr WEITERES Leben bekommen kann, wenn sie sich ihren Ängsten und Problemen stellt. Und das sollte nicht erst in einigen Jahren oder nie der Fall sein, sondern JETZT, wo sie die CHANCE hat, einen Klinikplatz zu bekommen. Diese Plätze sind nämlich immer Mangelware.

@Niyaha22

Das Thema, sie zu mir zu nehmen, steht schon lange im Raum. Jedoch war und ist ihr Vater dagegen. Und auch meine Tochter möchte zwar gerne, hat aber Angst davor, denn zu mir kommen, hieße kompletter Neuanfang. Neue Umgebung, neue Schule usw (ich wohne knapp 100km von ihrem Heimatort entfernt)....

Defintiv bin ich die Letzte, die sich einer Hilfe/Heilung meines Kindes in den Weg stellen würde. Dennoch denke ich, dass es nicht sinnvoll ist, sie zu einem stationären Aufenthalt zu ZWINGEN. Ihre Worte sind: "Mama, ich möchte dort (in die Klinik die sie sich mit ihrem Vater angesehen hat) auf keinen Fall hin." Der Zeitpunkt ist einfach der falsche bzw zu früh. Andererseits kann man natürlich sagen: "Es gibt keinen perfekten Zeitpunkt." Doch ich fühle als ihre Mama, die sie am besten kennt, dass dies der falsche Zeitpunkt und die falsche Klinik ist.

@Bananenplantage

Es gibt auch noch andere Kliniken. Man muss aber offen für Hilfe sein.

Vielleicht wäre ein Neuanfang genau das Richtige für deine Tochter. Und dein Ex braucht schon gute Gründe, sich da querzustellen.

@Niyaha22

Vielleicht schon ja.. und das mit "andere Kliniken in Betracht ziehen" ist ne gute Idee. Jedenfalls: Danke dir 🤗

Hallo Bananenplantage,

soweit das gemeinsame Sorgerecht besteht, handelt es sich in deinem Fall wohl um eine "Angelegenheit von erheblicher Bedeutung". Dann muss der andere Elternteil zustimmen. Allein entscheiden kann er aber auch nicht. Notfalls müsste das Familiengericht entscheiden. Auch dies wäre keine gute Lösung. Ihr müsst irgendwie eine Einigung finden.

Warum das beim Sorgerecht so ist, liest du gerne hier:

https://www.scheidung.de/alle-infos-zur-personensorge-nach-der-scheidung.html

Alles Gute.

iurFRIEND®AG

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Kommt Wasser in der Lunge wieder?

Hallo, ich versuche mal mich kurz zu fassen. Unsere Oma ist wegen einem Sturz vor 3 Wochen in die Klinik gekommen. Eigentliches Problem waren nur die Rückenschmerzen die sie von dem Sturz hatte. Sonst war Oma für ihr Alter sehr fit. Allerdings war bekannt das Oma ein schwaches Herz hat und sie bekam dafür auch schon längere Zeit Tabletten.

Denn bekam Oma in der Klinik erst eine Lungenetzündung und hatte kurz danach Wasser in der Lunge und im Bauchraum. Zum Punktieren war es wohl zu wenig Wasser, deshalb hängt sie jetzt seit Tagen am Tropf der das Wasser aus Lunge und Bauchraum bringt. Der Tropf soll jetzt reduziert werden weil er ja die Nieren schädigt.

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Was ich jetzt wissen möchte... Was hat es mit dem Wasser auf sich??? Wird es nicht wieder kommen wenn sie ganz vom Tropf weg ist? Es wird ja bestimmt an ihrem schwachen Herzen liegen. Oder gibt es auch Fälle wo sich denn kein Wasser mehr einlagert? Oder gibt es dagegen Tabletten? Irgendwann muss unsere Oma ja auch wieder nach Hause?Aber kann sie überhaupt nach Hause wenn sich immer wieder Wasser einlagert? Wird es bald zu Ende gehen mit unsere Oma? Oder kann es sein das sie sich wieder berappelt?

Ich weiß das hier niemand einen Diagnose stellen kann aber vielleicht kennt ja jemand ähnliche Fälle und kann mir etwas dazu schreiben.

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Suche Fachklinik/Facharzt für Operation am Kreuzband bei Kindern & Jugendlichen, kann uns da jemand weiterhelfen oder wie sind ggf. Erfahrungen?

Hallo!

Unsere Tochter (14 J.) hatte vor ein paar Tagen einen Skiunfall und sich dabei eine Ruptur (Abbriss) des vorderen Kreuzbandes und einen Anriss des Innenbandes am linken Knie zugezogen. Eine Artroskopie und MRT/CT (jedoch ohne Kontrastmittel) wurden gemacht und nun stehen wir vor 4 Meinungen der jeweiligen behandelnden/diagnostizierenden Ärzte und treten auf der Stelle. Mal abgesehen von den erstaunlicherweise 3 unterschiedlichen Untersuchungsergebnissen zum Inneband, wobei das Kreuzband eindeutig abgerissen ist hat auch jeder Arzt eine eigene Meinung zum Thema OP. Unsere örtliche Klinik möchte natürlich sofort, am besten schon gestern operieren und unser behandelnder DA/Chirurg ist gegen eine OP im Kindesalter oder anders, sie rät eher davon ab. Das Problem dabei ist, unsere Klinik hat solch einen Eingriff am Kind/Jugendlichen noch nie nach eig. Angaben gemacht und operiert bestenfalls ältere Patienten, das aber laut aussage auch nicht allzu oft. Patienten mittleren Alters (30-40) werden meist an umliegende Kliniken überwiesen. Kurz: Wir als Eltern sind gegen eine OP in unserer örtlichen Klinik auf Grund mangelnder Erfahrung und Routine. Den Rat unserer behandelnden Chirurgin möchten wir aber auch nicht wirklich befolgen, da unser Kind sportlich aktiv ist (Tanzsport) und das auch in Zukunft bleiben möchte, sich ggf. beruflich in diese Richtung bewegen möchte. Über die OP an sich wissen wir , dass vom Ablauf und der Methodik her anders als beim "erwachsenen" Knie operiert wird, da beim Kind die Wachstumsspalte im Kniegelenk berücksichtigt werden muss. Unsere eigentliche Frage ist kennt jemand geeignete Kliniken/Fachärzte oder hat jemand Erfahrungen mit der Thematik und kann uns evtl. ein paar Tipps geben oder eigene Erfahrungen mitteilen? Gehört habe wir bereits von Heidelberg und Jena. Wobei uns der Standort der Klinik in erster Linie erst einmal egal ist. Was haltet Ihr von einer OP am Kind/Jugendlichen oder gibt es unabhängig von gezielter Physiotherapie andere Alternativen? Ich hoffe wir kommen auf diesem Wege wenigsten ein paar Schritte in die richtige Richtung und danke jetzt schon einmal für die Rückeldung(en) !

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