Gekündigt - kurz arbeitslos - Rente?

5 Antworten

Also er muss sofort zum Arbeitsamt und sich arbeitssuchend melden. Und parallel einen Rentenantrag stellen (kann man 6 Monate vor der Rente).

Und natürlich bekommt er ALG1 für die 3 Monate.

Und dann geht der zum Berater des Arbeitsamtes und erzählt von seinem Rentenantrag und dann macht der Berater die Bücher zu sendet ihm ein paar Adressen zu.

Er kann sich ja dann auch dort per Email bewerben aber es wird nichts heraus kommen. Das weiß der Berater und auch die Firmen bei denen er sich bewirbt.

Wünsche im viel Spaß in der Rente.

NS: Wenn er nicht zum Arbeitsamt sich sofort arbeitssuchend meldet dann sperren sie ihm das Arbeitslosengeld also ist die Meldung wichtig.

Auf der Seite vom Amt steht drei Monate vor Arbeitsende.

@HaseKlein1

Meinetwegen - ich hatte unverzüglich im Kopf aber die Webseite des Arbeitsamtes hat sicherlich recht.

@Detlef32

Unverzüglich, wenn man keine Frist hat... zB bei "Normaler" Frist von einem Monat.

Er sollte die Rente beantragen und die Bestätigung der Arge vorlegen. Da steht auch drauf, wann der Rentenbeginn ist. Drei Monate vorher ist ohnehin höchste Eisenbahn, denn wenn er einen Termin bei der Rentenstelle seiner Gemeinde haben will, kann das ja auch dauern. Arbeitslos melden muß er sich auf jeden Fall, sobald er von der Kündigung weiss, weil er sonst kein Geld bekommt.

Er sollte sich auf jeden Fall arbeitslos melden und zwar sofort in dem Zeitpunkt, indem er von der Kündigung erfahren hat.

Wenn ein Anspruch auf Arbeitslosengeld 1 besteht (wovon aich mal ausgehe - langjährige Tätigkeit bei der Kündigungsfrist), dann wird auch Alg1 für die Übergangszeit bis zur Rente gezahlt.

Ist denn der Rentenantrag schon gestellt? Regelaltersrente? Vorgezogen? wegen Krankheit?

evtl. dauerst nämlich auch die Bearbeitung des Rentenantrags noch, dann wäre die Lücke noch größer ...

die Agentur für Arbeit würde dann aber weiter zahlen und sich das Geld (nach der rückwirkenden Bewilligung der Rente) vom Rententräger zurück holen

Wenn er in 3 Monaten Rentenanspruch hat und sich für die Zeit bei der Bundesagentur für Arbeit meldet, wird man ihm ganz sicher keinen Job mehr anbieten.

Er soll sich schnellstmöglich beim Amt melden und auch die Rente beantragen (das macht man möglichst 3 - 6 Monate vor Rentenbeginn).

Bei der abschlagsfreien Altersrente für besonders langjährig Versicherte muss er aber die 45 Jahre Wartezeit bereits vorher erfüllt haben, denn ALG I - Bezug innerhalb der letzten 2 Jahre vor dieser Rente zählen zwar für die Rentenberechnung, aber nicht für die Wartezeit.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

"Melden Sie sich spätestens 3 Monate vor Ende Ihres Arbeitsverhältnisses arbeitsuchend."

https://www.arbeitsagentur.de/arbeitslosengeld/erste-schritte-arbeitslosigkeit

Die 45 Jahre hat er zusammen.

@HaseKlein1

Das ist doch prima, dann steht der vorzeitigen abschlagsfreien Rente nichts im Wege, da er ja sicher auch das maßgebliche Alter erreicht hat ;-)

Das mit den 3 Monaten vorher melden gilt natürlich nur, wenn man bereits 3 Monate vorher von der Beendigung des Arbeitsverhältnisses weiß.

@okieh56

Hat er ja 7 Monate Kündigungsfrist

Soweit Person X in den zurückliegenden 24 Monaten eine ingesamt 12-monatige sozialversicherungspflichtige Tätigkeit ausgeübt hat, so hat sie auch Anspruch auf ALG I. Gleichgültig ob diese Zeit kurz vorm Eintritt des Rentenalters liegt.

Und wie hoch ist die Chance das jemand eingestellt wird für 3 Monate?

100 ?? % unter Null?

Sollte er nun erst zum Arbeitsamt das melden

selbstverständlich sollte Person X den ALG Anspruch ausschöpfen.

oder gleich zur Rentenstelle?

warum denn eine dauerhafte Rentenkürzung um 0,3% pro Monat vorzeitiger Berentung hinnehmen, wenn doch ALG-Anspruch besteht?

Er war nie arbeitslos also bekommt er AlG.

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