Gehaltsabtretungsverbot im Arbeitsvertrag gem. § 399 BGB während der Wohlverhaltensperiode eines Insolvenzverfahrens?

1 Antwort

das Abtretungsverbot heißt für die Rechtspraxis nichts weiter als: der AG wird eingehende Lohnpfändungen grundsätzlich nicht bearbeiten, sondern das Arbeitsverhältnis als unzumutbar beenden.

Wenn der Schuldner im Vorgriff, also bevor die Lohnpfändung angeordnet wird, den pfändbaren Lohnanteil von sich aus überweist, verstößt er nicht gegen die arbeitsvertraglichen Verpflichtungen.

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