gefälschte Markenkleidung

5 Antworten

Es kann sich durchaus um legale Ware handeln, denn wie du schreibst, wird ja nicht mit einem Original (oder fast identischem: Bettenon statt Benetton)-Modelabel geworben.

Inwieweit ein bestimmtes Muster geschützt werden kann, ist höchst umstritten: Könnte man z.B. das Karo- oder Fischgrätenmuster schützen, gäbe es ja nur noch einen legalen Hersteller für dieses Muster, was natürlich Unsinn ist. Es müssen also sehr viel mehr Faktoren zusammenkommen, um Produktpiraterie festzustellen. Lies auch hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Produktpiraterie

Louis Vuitton - Muster ist glaub ich sogar geschützt? bin mir aber nicht sicher.

aber das stimmt was du sagst man kann nicht jedes muster verbieten.

@Juliett90

Das Louis Vitton-Muster, z.B. auf Geldbeutel, Reisegepäck o.ä., entspricht ja eben einem übergroßen bzw. vervielfältigten Logo, als einem normalen Muster. Hier greift mit Sicherheit der Vorwurf der Produktpiraterie

Wie du schon sagtest, waren die Sachen NICHT mit GUCCI oder ähnlichem ausgezeichnet.

Wenn sich nur dass Muster sehr ähnelt, wurde ja nichts kopiert, sondern so ähnlich nachdesignt.

Anders ist es jedoch wenn z.B. Markenartikel für die ein Patent besteht 1 zu 1 nachgebaut (oder in diesem Fall nachgeschneidert wird)

Ich hoffe ich habe deine Frage richtig verstanden! :P

Lg Jenny

Genaueres kann ich dir auch nicht dazu sagen. Der Firma Gucci wirds wohl nicht gefallen. Wenn sie was unternehmen könnten, hätten sie es wohl getan. Taschen mit diesem Karomuster gibt es ja überall zu kaufen. Das Muster ist vllt. nicht geschützt, aber der Name bestimmt. Der dürfte dann nicht draustehen. Wenn weiße T-Shirts verkauft werden, ohne Namen und eine Markenfirma auch weiße T-Shirts verkauft, dann dürfte es ja auch keine Probleme geben. Die echten Gucci-Taschen haben bestimmte Merkmale, z.B. gibt es innen eine Lederlasche mit einer langen Nummer meistens in goldfarbenen Ziffern. Bei Prada gibt es ebenfalls Merkmale, wie z.B. eine Artikelkarte mit den Daten, ähnlich einer Scheckkarte. Käufer können sich schützen, aber viele kaufen Fälschungen obwohl sie wissen, dass es ein Fake ist.

Louis Vuitton - Muster wurde aber glaube ich z.b geschützt?! bin mir da nicht sicher. ich finde dass man die käufer und nicht die verkäufer strafen sollte wenn die leute ganz genau wissen was sie kaufen ?

@Juliett90

Hab schon häufig Reisetaschen mit diesem VL gesehen z.B. an Flughäfen und Bahnhöfen. Ob die alle echt sind bezweifle ich. Kenne mich mit dieser Marke nicht so aus. Meine Tochter kam mal mit ner" Prada-Tasche" aus der Türkei zurück. Die hatte sie sich dort irgendwo gekauft, für ca. 25,-€. Allerdings wußte sie nicht, was das für ne Marke bzw. welche Markenfälschung es war. Sie hat sie nur gekauft, weil sie ihr gefiel. Erst nach dem Kauf fiel ihr auf, dass da irgendwo Prada draufstand.  Die wollte einfach nur ne Tasche kaufen, die ihr gefiel. Das ist dann wieder ein anderer Aspekt. Man kann auch ganz unbewußt kaufen, nur weil etwas gefällt. Wie will man das dem Käufer nachweisen. Bestraft werden sollte in erster Linie die Verkäufer, denn bei denen kann man immer von Absicht ausgehen.  

Im europäischen Ausland werden viele Dinge trotz europäischer Rechtsprechung anders gehandhabt als in Deutschland, so habe ich zum Beispiel in Barcelona streng geschützte Schildkröten in Pappkartons im Straßenverkauf gesehen, jammer.

Auch in der Türkei findet man ja massenhaft Textilien mit Markennamenaufdrucken, das sind ganz klar Fälschungen. Aber "wo kein Kläger, da kein Richter".

In jedem Fall stimme ich Dir zu, Fakes zu tragen ist peinlich und meist auch offensichtlich in Anbetracht der Träger. Gut, dass Du da nicht mitmachst und Dich also in jedem Fall auch nicht strafbar machst! :)

wahnsinn dass sogar tiere so verkauft werden.

oje von der Türkei kann man ja gar nicht mal anfangen, da gibt es auf jedem stand ''Gucci'' und ''Hugo Boss'' Gürteln und Kappen. ich denke es gibt so viele verkäufer mit Falschmarkenware, dass die alle gar nicht gestraft werden können.

 

lg

Vorsicht in Italien: Da werden tatsächlich die Käufer bestraft und nicht die Verkäufer und die Polizisten bekommen (wahrscheinlich) 'ne Kleinichkeit für's Wegschauen.

ja das weiss ich ABER die gefälschte ware war nur ähnlich der originalware ohne schrift ist das dann eine fälschung??

@Juliett90

Wenn die Ware nur "ähnlich" ist, ist es wohl eher keine Fälschung. Die Ware muss dem Orginal schon "zum verwechseln" gleichen, dann ist's wohl 'ne Fälschung.

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