Gebühr für Stromzähler und Leitung auf fremden Grundstück

3 Antworten

Ich vermute, dass das Häuschen und die Zähler dem örtlichen Stromversorger gehören. Diesen würde ich unter Angabe einer angemessenen Frist (6 Monate) zum Rückbau der Anlage auffordern.

will ja selbst den Anschluss behalten, aber einen unliebsamen Nachbarn losbekommen oder eben Miete von ihm. Er weigert sich aber.

@mewi09

Dann wird das nicht funktionieren. Den Rückbau der Anlage kannst Du nur verlangen wenn die Belastung deines Grundstückes durch das Häuschen für dich unzumutbar wäre. Das ist regelmässig nicht der Fall wenn Du selber über diese Anlage mit Strom versorgt wirst.

Dass sich in dem Gebäude auch Stromzähler befinden, lässt darauf schließen, dass dort immer wieder mal fremde Leute reingehen um die Zählerstände abzulesen. In diesem Fall würde ich mein Gelände einfrieden und mir einen Hund zulegen der das Grundstück bewacht.

Wenn du irgendwelche Forderungen hast, dann doch an den Eigentümer des Zählers und der Leitung. Normalerweise sind diese vom zuständigen Energieversorger gemietet.

Welches Land? Bundesland? Was sagt die Gemeinde? Du kannst ihm ja mitteilen, dass du seine Leitung dann kappen wirst, wenn er keinen Vertrag mit dir eingeht.

Besteht beim Hausneubau nach rund 60 Jahren eine Gewohnheitsrecht oder verfällt dies, weil ich ein neuer Besitzer mit Bauvorhaben bin?

Hallo,

folgendes Problem: Ich habe ein Grundstück mit Altbestand (ca. 1950 gebaut) zur Bebauung in Reinfeld/Schleswig Holstein erworben. Im Grundbuch sind keinerlei Baulasten, Grundschulden oder Grunddienstbarkeiten eingetragen. Nun ist im Verlaufe der Vorbereitung der Abrissarbeiten zutage getreten, dass unter dem Haus eine private Regenwasserableitung liegt, welche das Niederschlagswasser von mindestens sechs Gebäuden entsorgt sowie die Oberflächenentwässerung des unteren Wendehammers des unbefestigten Stichweges zum Haus. Inwiefern bin ich bei einem Neubau (ohne Verlegung der Leitung bekomne ich keine Baugenehmigung für mein Bauvorhaben) verpflichtet die Entsorgung der anderen Gebäude zu gewährleisten, obwohl es keine eingetragenen Grunddienstbarkeiten gibt? Besteht aber nach rund 60 Jahren eine Gewohnheitsrecht oder verfällt dies, weil ich ein neuer Besitzer mit Bauvorhaben bin? Im Grunde bin ich ja bereit bei einer verlegten Leitung weiterhin die Nachbarn darüber ihr Regenwasser ableiten zu lassen. Natürlich möchte ich dann, dass die sich an den Kosten der Verlegung (und damit auch an einer dringenden Erneuerung der Leitung) beteiligen und sich zukünftig als Gegenleistung auch an Wartung etc. beteiligen. Ich bin hier an einer sehr, sehr schnellen Lösung interessiert, da sich dadurch mein gesamtes Bauvorhaben verschiebt.

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Stromversorger in BW weigert sich Holzstrommasten zu versetzen?

Suche Erfahrungsberichte bevor ein Anwalt konsultiert wird.Wir haben auf einem Grundstück in BadenWürttemberg ein Haus gebaut. Im Grundbuch beim Notar und auch bei der Gemeinde war als Dienstbarkeit NICHTS eingetragen. Als wir beim Hausbau dann im hinteren linken Eck zwei riesige Bäume entfernt haben, haben wir gesehen dass ein Holzstrommasten samt rostiger Stahlseile dahinter "versteckt" war. Von der Straße aus wirkte das immer als ob der Stromholzmasten auf den auf dieser Seite direkt anliegenden Grundstücke welche auch an diesem Stromnetz angeschlossen sind, liegen würde und nicht bei uns. Wir sind an diesem Pfosten nicht angeschlossen sondern haben eine unterirdische Leitung auf unsere Straßenseite.Wir haben die FairNetz GmbH schriftlich gebeten, den Stromholzmasten versetzen zu lassen da allein die verosteten Stahlseile mitten im Garten eine wirkliche Gefahr für unsere Kleinkinder darstellen und auch dem geplanten Gartenhäusschen im Weg stehen. Die beiden angrenzenden Nachbarn die selbst angeschlossen sind, haben ihren eigentlichen Garten auf die andere Seite und es würde rein räumlich hier niemanden beeintröchtige wie uns. Als Rückantwort von FairNetz kam nur ein Verweis auf die NAV (Niederspannungsanschlussverordnung), dass eine Eintragung ins Grundbuch nicht nötig sei. Meiner Meinung nach bestätigt die NAV aber nur Duldungsrecht bei eigenem Nutzen dieser Leitung, was bei uns ja nicht der Fall ist.Vielleicht hatte ja jemand bereits selbiges oder ähnliches Problem und kann uns berichten Liebe Grüße und merci

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Zwei DSL - Verträge gleichzeitig möglich?

Guten Tag,

zur Sachlage: Mein Bruder und ich leben im Haus meiner Eltern. Früher lief der Internetvertrag von 1&1 über meinen Bruder, der Vertrag wurde allerdings aufgekündigt, da er es nicht schaffte, die monatliche Gebühr zu bezahlen. Woanders bekam er anschließend keinen neuen Vertrag mehr.

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Nun ist leider folgender Fall eingetreten: Auf einmal bekommt mein Bruder wohl doch wieder einen neuen Vertrag bei 1&1, obwohl er dort seine Schulden nie beglichen hat. Der Techniker wird in zwei Wochen kommen, die Fritzbox hat mein Bruder schon erhalten. Auch in seinem Zimmer ist eine Dose für das Gerät.

Jedenfalls ist meine Frage nun, was passieren wird? Wird 1&1 meinen Vertrag bei Congstar einfach kündigen, um die Leitung nutzen zu können? Wird der Techniker meine Leitung "irgendwie frei machen"? Oder wird er bei seinem Besuch sagen, dass schon eine Leitung besteht und er deswegen doch nichts machen kann? Ich habe natürlich nun Angst, dass alles auffliegen wird oder mein Vertrag nun einfach "übergangen" wird und ich dann letztlich ohne Internet dastehe und trotzdem die Gebühr zahlen muss?

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Für weitere Rückfragen stehe ich gerne jederzeit zur Verfügung! Vielen Dank!

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Stromleitungsrecht

Hallo, ich bin ziemlich verzweifelt und hoffe auf ein paar gute Antworten... Wir wohnen in einem Einfamilienhaus zur Miete und haben jetzt bei Gartenarbeiten eine Stromleitung entdeckt die zum Nachbargrundstück führt. Mein Mann muss wohl bei Fällarbeiten die Leitung vermutlich beschädigt haben. Jedenfalls sprang die Sicherung raus aus unserem Sicherungskasten und der Eigentümer des Nachbargrundstückes stand bei uns vor der Tür und beschwerte sich, dass er keinen Strom mehr hätte. Er benutzt sein Grundstück gewerblich, baut Obst und Gemüse an. Wir waren total entsetzt, zumal wir schon seit vier Jahren hier wohnen und uns niemand informiert hat. Wir wundern uns auch schon länger warum wir auch so hohe Stromkosten haben. Nach vielen Telefonaten später erfuhren wir dann, dass es dieses Nutzungsrecht gibt welches auch notariell und im Grundbuch eingetragen ist. Es gibt in unserem Keller einen Zwischenzähler der für dieses NachbarGrundstück geschaltet wurde. Unser Vermieter sagte zu uns der Zähler wäre für uns belanglos nach dem wir öfter gefragt hatten. Wir zahlen also schon 4 Jahre für das Nachbargrundstück Strom ohne es zu wissen und sind stink sauer. Wir haben jetzt die Sicherung draußen gelassen und warten darauf, dass der Nachbar zu uns kommt, damit wir die Sache klären können. Meine Frage nun: Machen wir uns strafbar wenn wir ihm dieses Nutzungsrecht verweigern? Schließlich zahlt er ja auch nicht dafür. Den Stromanbieter haben wir auch schon kontaktiert, aber sie unternehmen nichts, sie bekommen ja ihr Geld. Und noch zur Info: der Nachbar wohnt nicht auf dem Grundstück, er betreibt dort nur seine Landwirtschaft.

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