Geblitzt 50-60km/h in 30 Zone?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ein paar nette Antworten. Ich würde folgendes machen:

So du absolut sicher bist, dass das zuständige Verkehrsschild verdeckt war durch Baum oder Busch, solltest Du dies dokumentieren mit einem Fotobeweis.

Wenn der Bußgeldbescheid erfolgt, muss deine Mutter ja dich nicht als Fahrer benennen, da verwandt. Sollte es dennoch tun, da sonst die Auferlegung eines Fahrtenbuches erfolgen kann, so der Fahrer nicht zu ermitteln ist.

Wir spinnen den Faden mal fort: Sie gibt dich als Fahrer an, Du bekommst einen Anhörungsbogen. Du verteidigst dich und berufst dich mit oben genannten Beweisfotos auf den Sichtbarkeitsgrundsatz.

Ein durch Baum- und Buschbewuchs objektiv nicht mehr erkennbares Verkehrszeichen 274.1 (Tempo-30 Zone) entfaltet keine Rechtswirkungen mehr (OLG Hamm 30.9.10, III-3 RBs 336/09).

Das natürlich in schönsten Beamtendeutsch und die Strafe ist hinfällig. Ich konnte bereits erfolgreich damit argumentieren. Ein Versuch ist es wert.

ABER WIE GESAGT: Es muss zweifelsfrei verdeckt und unkenntlich sein. Wenn auch nur in irgend einem bestimmten Winkel in Fahrtrichtung eine Zahl auf dem runden Schild erkennbar ist, dann ist damit natürlich die Lage nicht zweifelsfrei.

In der Probezeit ist dir ein Aufbauseminar sicher, so du >21km/h drauf hattest.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Fahrverbot gibt es nicht.

Anfechten kannst du es, dass Schild muss schon lesbar sein, außer du wusstest davon, dass es da steht.

Der Anhörungsbogen wird dem Halter zugestellt.

Kann von 1 - 8 Wochen dauern.

Bußgeld kann ich nicht sagen, dafür müsste ich ja wissen, wie schnell du warst und ob es innerorts oder außerorts war.

War innerorts. Halter bedeutet meine Mutter, bedeutet ich bin "fein raus" oder wie? Ich war circa 56 km/h schnell.

@RoyBlunk

Wo hast Du die 56 km/h abgelesen? 56 km/h auf dem Tacho sind mit GPS gemessen keine 52 km/h. Tachos gehen ja nie richtig. ist so gewollt. Gesetzlich ist es vorgeschrieben, dass die Tachometer im Auto nicht ganz exakt die wahre Geschwindigkeit anzeigen. Sie müssen innerhalb bestimmter Toleranzen immer zu viel anzeigen.Zulässig ist eine Voreilung von 10 Prozent zuzüglich 4 km/h (§57 StVZO). Bei 50 Stundenkilometern darf die Voreilung also bis zu 9 km/h, bei Tempo 100 bis zu 14 km/h betragen.

Ziehen wir die Toleranz ab, liegst du bei 49 km/h. Schach Matt mit Ordnungswidrigkeit von 35€ und 0 Punkten.

@RoyBlunk

Du bist fein raus? Mal im ernst, auf dem Bild bist DU zu sehen, nicht deine Mutter. Oder ist deine Mutter männlich, so alt wie du und sieht dir ähnlich?

Die 56 km/h hast du vom Tacho abgelesen? Falls ja, mach ich dir mal ein bisschen Hoffnung. Das kostet 35€ und ist erledigt. Keine Punkte, kein Fahrverbot usw. Keine Garantie dafür!

@DaHelmut

Also einfach nur 35 Euro und die Sache ist gegessen? Das wäre super, hoffe das wird so. Danke an alle!

@RoyBlunk

Ja es sieht gut für dich aus, wenn es 56 km/h auf dem Tacho waren. Jeder Tacho geht vor, dass ist vorgeschrieben. Also kannst du da ein bisschen was abziehen. Und für die Messung vom Blitzer müssen nochmal 3 km/h abgezogen werden. Also wenn du am Tacho 3 und am Blitzer 3 km/h abziehen kannst, was nicht so unwahrscheinlich ist, dann bleiben 50 bei erlaubten 30km/h. Das sind 20 zuviel innerorts und kostet dich 35€. Es gibt sonst nix, keine Punkte, kein Fahrverbot. Einfach überweisen und fertig. Ob das von dir oder deiner Mutter überwiesen wird, interessiert auch niemand mehr dann. Solang es nicht um Punkte oder Fahrverbot geht, prüfen die auch nicht nach, wer tatsächlich der Fahrer war.

wart erst mal ab. wenn es höchstens 50 waren, die zur last gelegt werden, dann gibt es nur nen strafzettel an deine mutter. den bezahlt sie dann ohne zu murren und gut iss.

ob sie dir die kosten verrechnet, liegt an deiner mutter. könnte aber gut sein.

wenn du 51 oder mehr hast gibt es nen punkt in flensburg, der 2,5 jahre hält.

jedenfalls nehme ich an, dass es am besten wäre, dass deine mutter den punkt schluckt, sofern sie keine punkte hat. die konsequenzen für dich als "fahrprobezeitiger" könnten deutlich extremer auffallen. aber das musst du noch genau analysieren.

annokrat

Mutter Punkt schlucken lassen ist kein guter Tip. Wenn der Amtsschimmel genau hinsieht, wird er mitbekommen, dass der Jungspund am Steuer unmöglich so aussehen kann, wie eine betagtere Dame, dann kann das noch ganz andere Folgen nach sich ziehen, so sich die Polizei dann meldet, um einen Fotoabgleich zu machen. Würde ich also nicht empfehlen.

Schweizer?

Wenn Deutschland -> https://www.bussgeldkatalog.org/30-zone

Strafe bekommt der Halter des Fahrzeugs. Das Bild wird nur selten kontrolliert. Also wenn deine Mutter bezahlt, dann bekommt sie die Strafe, wenn sie nichts anderes meldet.

Probieren kannst es anzufechten, sammel Beweise mit Zeugen, dass das Schild nicht sichtbar war und da gar nicht anders konntest. Mach Fotos.

Nur gibts du da zu, dass du gefahren bist, die schauen da das Foto an.

Somit könntest du die Strafe bekommen, wenn dein Widerspruch abgelehnt wird.

Ein Busch? Muss ja dann ein Immergrüner sein ...

Blitzerfoto wird ergeben, dass Fahrer und Halter nicht übereinstimmen. Es kommt ein Anhörungsbogen.

Tatsächlich berechnete Überschreitung bis 2O km/h nur Verwarngeld. Wer zahlt, ist denen egal.

Tatsächlich berechnete Überschreitung ab 21 km/h Bußgeld. Punkt. Aufbauseminar. Verlängerung der Probezeit um weitere 2 Jahre. Gibt deine Mutter den Fahrer nicht an, wird ermittelt. Die merken, wenn sich jemand vor den PZM drücken will.

Gruß S.

Die müssten aber den Fahrer erstmal ermittelt bekommen, rein theoretisch. Das zu verhindern ist auch keine echte Kunst. Hat schon häufiger geklappt, als es die Polizei zugeben würde :-)

@verreisterNutzer

Es ist sicher nicht schwer einen Familienangehörigen ausfindig zu machen.

Woher kommt nur das Vorurteil, Polizei und Bußgeldbehörde wären blöd und würden nicht wissen wie sie ihren Job zu machen haben?

@Crack

Reg dich ab. Niemand hier hat gesagt, dass jemand blöd ist. Ich weiß nur aus meinem Umfeld, dass es öfter geklappt hat, dass der Fahrer nicht ermittelt werden konnte. Ist auch nicht so einfach, wie du es dir vorstellst. Erstens ist ja nichtmal gesagt, dass es ein Familienangehöriger ist. Zweitens, geh mal zu einer Großfamilie und such den Fahrer. Zumal dafür nur eine begrenzte Zeit gegeben ist, bis das gesamte Vergehen verjährt ist.

@verreisterNutzer
Niemand hier hat gesagt, dass jemand blöd ist.

Mit Deinem flapsigen Spruch "Das zu verhindern ist auch keine echte Kunst. Hat schon häufiger geklappt, als es die Polizei zugeben würde" suggerierst Du das aber.

Erstens ist ja nichtmal gesagt, dass es ein Familienangehöriger ist.

Frage gelesen?

@Crack

Ich suggeriere nichts, ich erzähle nur was ich so höre. Ich bezog das auch nicht auf diesen Fall, sondern allgemein.

Frage gelesen und längst beantwortet. Danke der Nachfrage.

@verreisterNutzer

Wenn Du die Frage gelesen hast, warum ist Dir dann nicht klar, dass es sich um einen Familienangehörigen handelt?

@Crack

Ok, also nochmal für dich.

"Ich bezog das auch nicht auf diesen Fall, sondern allgemein."

@verreisterNutzer

Warum gibt man eine Antwort ab, wenn man es nicht sachbezogen, sondern nur allgemein meint?

Aber gut, ich will Dich nicht weiter fordern.

@Crack

Ich habe diese Antwort nicht abgegeben, nur kommentiert. Meine Antwort ist sachbezogen

@verreisterNutzer

Das ist in diesen Fall sogar sehr einfach, weil sehr naheliegend. Eventualitäten abseits des gegebenen Sachverhaltes zu diskutieren, ist nicht hilfreich.

@Sirius66

Woher weißt du das? Vielleicht hat er noch 2 Brüder, die ähnlich aussehen und nicht wesentlich älter oder jünger sind. Das steht doch nicht in der Frage. Und so gestochen scharf ist ein Blitzbild ja meistens nicht.

@verreisterNutzer

Eventualitäten abseits des gegebenen Sachverhaltes zu diskutieren, ist nicht hilfreich.

@Sirius66

Ich darf also nicht spekulieren, aber du tust es doch auch. Die Behauptung, es wäre in diesem Fall sehr einfach und naheliegend, geht auch nicht aus der Frage hervor. Ist also nicht gesagt, dass es ein gegebener Sachverhalt ist. Oder weißt du mehr, als es die Frage hergibt? Ich leider nicht.

@verreisterNutzer

Junge .... Lass gut sein. Es ist in diesem Fall - sachlich nach Angaben beurteilt, die für meine Aussage vollkommen ausreichen und ohne Spekulationen bleiben - einfach. Mitglieder der Familie sind ruckzuck ermittelt. Fakt. Fertig. Basta.

Zumal er eingetragen ist und man ihn als erstes im Visier hat. Das ist einfach ERFAHRUNG, die dir ganz offensichtlich fehlt.

@Sirius66

Klar sind Mitglieder der Familie schnell ermittelt. Das bringt nur nichts, denn es muss der Fahrer ermittelt werden und nicht wer zur Familie gehört. Das dürfte dir bei deiner Erfahrung sicher nicht entgangen sein. Und bei deiner vielen Erfahrung ist dir sicher auch bekannt, dass es nicht verboten ist, ein Fahrzeug zu fahren, auch wenn man nicht eingetragen ist. Was hier naheliegend ist, ist eine Sache, was man davon zweifelsfrei beweisen kann, die andere. Aber ich weiß schon, du willst keine Diskussion und wir lassen es jetzt auch besser gut sein, zumal ich stark davon ausgehe, dass da absolut nichts im genannten Fall passieren wird. Das kostet 35€, die Mutti überweisen wird und die Sache ist gegessen. Da muss man auch keinen Fahrer mehr ermitteln, dass weißt du ja, dank deiner Erfahrung, die ich ja leider nicht habe, sicher auch.

@verreisterNutzer

Was hast du eigentlich für ein Problem? Du nervst. Ist es das Lesen? Ist es das Verstehen? Ist es der Stolz? Die Potenz?

Wenn PZM fällig werden, wird ermittelt und das führt IN DIESEM FALL 1000%ig schnell zum Erfolg.

Fertig. Ob dir das nun passt oder nicht.

@Sirius66

Reine Spekulation. Woher willst du wissen, ob es in dem Fall „1000%ig“ zum Erfolg führt? Aber schon klar, die Polizei kann ja auch nichts anderes sagen und mag es nunmal nicht, wenn man seine Rechte kennt. Wie oft ich schon gehört habe, „wieso kennen Sie sich da so gut aus“, aus dem Mund von Polizisten. Es hemmt wohl etwas die Arbeit, wenn man nicht gefahrlos machen kann, was man will und der gegenüber seine Rechte kennt.

@verreisterNutzer

Ich bin kein Polizist. Und nun?

Ich muss nicht spekulieren. Ich kenne mich aus. Trotzdem. Du nicht. Ich finde das an sich nicht schlimm, aber Rechthaberei kannst du dir nicht leisten.

Dem FS gegenüber ist dein "Ich-weiß-Bescheid" Getue unfair, weil du ihn in Sicherheit wiegst, wo keine ist.

Aber er wird sich seine hilfreiche Essenz schon selbst raussuchen.

@Sirius66

Ich wiege ihn garantiert nicht in Sicherheit. Ich schrieb sogar extra dazu, dass ich keine Garantie übernehme, dass er mit 35€ davon kommt. Ich halte es aber für wahrscheinlich, wenn er wirklich 56 km/h auf dem Tacho hatte.

Rein aus Interesse: Woher kommt deine Erfahrung, wenn du kein Polizist bist?

@verreisterNutzer

Du drehst dein Fähnchen gerade .... Auch ich schrieb von Anfang an:

Bei einer VERWARNUNG kräht kein Hahn danach.

Bei einem Bußgeld wird das Blitzerfoto mit den Halterdaten verglichen. Passt nicht. Anhörungsbogen.

Gibt Mutti Sohnemann nun nicht an, läuten da einige Glocken. Ein Klick und ich weiß, wer eingetragen ist. Je nach Programm brauch ich nichtmal einen zweiten Klick, um zu erfahren, dass sogar ein Fahrer in Probezeit EINGETRAGEN ist.

Für den Zusammenhang braucht KEIN Sachbearbeiter so viel Zeit wie es für dich dauert, 1+1 zusammen zu zählen.

Abgleich. Post. Bußgeld. Mit dem Ergebnis dann sicher Rechtskraft oder Fahrtenbuch für Mutti (sehr lästig, wenn sie weiterhin andere fahren lassen will). In der Folge PZM. Ganz fix.

Das Interesse für diese Recherche liegt weniger bei der Polizei, sondern bei den Führerscheinstellen. Und die wissen genau, was versucht wird.

Es mag hin und wieder glücken.

IN DIESEM FALL und bei angenommenen BUSSGELD eher nicht.

Sinnerfassend lesen und nicht gleich auf die k*cke hauen, macht manchmal Sinn.

@Sirius66

Meine Erfahrung?

Bei der Polizei arbeiten viele Fachleute unterschiedlichster Bereiche. Je nach Personalstärke, Gebäude und Teamgefüge trinken sie aus der selben Kaffeekanne.

Man hört tausend Geschichten, Sachverhalte, Ergebnisse, Erfolge, Niederlagen. Persönliche Werdegänge, Aufstiege, Abstiege. Ängste. Hoffnungen. Ich bin tausend Mal mit dabei gewesen, ohne ein einziges mal physisch anwesend gewesen zu sein.

Klingt komisch - ist aber so.

@Sirius66

Danke für die umfassende Antwort. Das mit dem Fahrtenbuch lese ich immer wieder. Das ist aber doch mehr theoretisch möglich, als es praktisch umgesetzt wird. Ich kenne sogar Firmen, die öfter schon damit weggekommen sind, angeblich nicht zu wissen, welcher Mitarbeiter der Fahrer war und noch immer keine Fahrtenbücher führen müssen. Wegen einmaligem Verstoß, wird Mutti das garantiert auch nicht müssen. Ist auch in keinem mir bekannten Fall dieser Art passiert. Zumal man das nicht so einfach auferlegt bekommen kann. Muss das nicht sogar ein Gericht machen?

Übrigens, wenn man so blöd ist und das Bußgeld annimmt, ist sowieso alles gelaufen. Das macht doch kein Mensch bei klarem Verstand, solange der Fahrer nicht ermittelt ist.

@verreisterNutzer

Ist er ja. Das will nur nicht in deinen Schädel.

@Sirius66

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