Führt ein Bündelrabatt bei Versicherungen automatisch zum Preisvorteil?

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Ja,wenn alle Versicherungen bei einer Gesellschaft sind, kann man durch einen sogenannten Bündelrabatt ein Wenig sparen. Da jedoch jede Versicherungsgesellschaft ein "Preis - Mischverhältnis" hat, fährt man mit 99%-iger Sicherheit wesentlich besser, wenn man aus mehreren Angeboten vergleicht und die Versicherungen auf mehrere Anbieter streut. Dann hat man sich für seinem Bedarf "die günstigen Rosinen" bei den Gesellschaften herausgepickt. Oft ist es so, dass eine Gesellschaft gar nicht alle Ihre Versicherungsbedürftnisse decken kann. Irgendwo ist dann immer eine Deckungslücke, da der Versicherungsbedarf einer Familie immer sehr individuell ist. Am Besten von einem unabhängigen Versicherungsmakler mit dem Zusatz "Versicherungsmakler" im Firmennamen(möglichst keinen Strukturvertrieb!) beraten lassen. Das kostet Sie kein Geld für die Beratung und bringt viele Vorteile (Er muss Sie - ähnlich wie ein Anwalt, nur in anderen Aufgabengebieten - gegenüber den Gesellschaften vertreten (Nicht wie ein Vertreter, der von der Versicherungsgesellschaft beauftragt wird, also in deren Sinne handeln muss).

Ich hoffe ich konnte hier helfen.

Gruß

Michael B. Gehrke

Ein Versicherungsmakler braucht keine Bündelrabatte um für seinen Kunden/Mandanten ein bei Preis/Leistung besseres Angebot zu bekommen. Bündelrabatte sind nicht mehr als ein Knebelinstrument der Versicherer. Wer das verstanden hat fährt besser.

Ja, Bündelrabatt führen zu Preisvorteil, aber nicht nur, der tatsache das Sie alle Versicherungen bei einer Geselschaft ist auch von Vorteil beim Schaden. Ich bin überhaupt nicht für die Makler Lösung da er zu erste die Verträge streut über Verschiedene Geselschaft ( bedeutet kein Bündellrabatt u. Schadenvorteil) und er sollte das beste Produkt für das beste preis anbieten, aber sehr oft wird da angeboten wo er die meiste Courtage ( Provision) bekommt. Gruß Sixte

Dieser "gute Rat" ist aus mehreren Gründen absolut falsch. 1. Der Makler schliesst Sachverträge für seinen Kunden ab- der Makler ist also der Kunde der Versicherung gegenüber. Da vom Makler wesentlich mehr Verträge abgeschlossen werden als von einem einzelnen Kunden, kann der Makler wesentlich mehr Druck auf die Gesellschaft im Schadenfall ausüben, abgesehen davon dass der Makler die Sachkunde besitzt und an bessere Angebote rankommt als der Einzelkunde. 2. Das mit der höheren Courteage ist vollkommener Blödsinn. Kein Makler - und ich rede vom Makler - nicht vom Vertreter (AWD, Vermögensberater o.ä.) wird sich auf sowas einlassen, da er für seinen Rat haftet. Entscheidend ist die Qualität und der Preis des Angebotes einer Versicherung - der Makler muss dies dokumentieren und begründen. Und -was ist mehr? 25 % von 100 oder 20% von 150? Der Unsinn mit der höheren Courtage entlarvt sich selbst - sixte wollte vermutlich nur beweisen, dass er/sie keine Ahnung hat. Reinhard Durchholz, Versicherungsmakler

@Reinhards

Also wenn schon Kommentare kommentieren, dann bitte richtig!!! Auch bei Makler-Lösungen ist NIE der Makler der Kunde der Versicherung. Kunde (Vertragspartner) ist immer der Versicherungsnehmer. U.Berger (selbst.Makler seit 1991)

@Reinhards

ich bitte Sie nicht persönlich zu werden, unter der Motto „sixte wollte vermutlich nur beweisen, dass er/sie keine Ahnung hat“. meine Erfahrung mit Makler ist ganz anders. vielen Dank im Voraus.

Was unterm Strich zählt ist der zu zahlende Beitrag, Die Leistung sollte allerdings zum Bedarf passen. Schließt man dann nur Jahresverträge ab, so kann eine schlechte Entscheidung schnell geändert werden und man hängt nicht jahrelang in Verträgen fest!

Für den Haushalt mit wenigen Sachversicherungen würde ich zu Einzelangeboten z.B. bei der HUK raten. Die gibt z.B. auf die Autoversicherung einen Rabatt wenn noch weitere Versicherungen da sind.
Für die Kunden mit mehr Sachversicherungen empfiehlt sich der Abschluß bei einem Makler (wirklich Makler und nicht sowas wie AWD). Ein Makler kann im Schadenfall aufgrund der Menge der Versicherungen bei einer Gesellschaft noch auf Kulanzzahlungen hoffen. Je nach Beauftragung bekommt der Makler sein Honorar von der Gesellschaft oder vom Kunden.

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