Führerscheineinzug durch führerscheinstelle

5 Antworten

Freiwillig soltet Du ihm nicht abgeben, denn so vergibst Du Dir das Einspruchsrecht, bzw. die anfechtungsklage vor dem Verwaltungsgericht. Der Bescheid muss normalerweise eine Rechtsbehelfsbelehrung enthalten, wo steht , was Du machen kannst, ein Anwalt ist hierzu nicht erforderlich kann aber hinzugezogen werden. Denn bei Freiwilliger Abgabe,kann es passieren, wenn Du ihm wieder beantragst , dass Du die MPU machen musst. Auch ist die Frage ob er vor Gericht wegen der Trogenfahrt entzogen wurde , wo Du nichts mehrmachen kannst od. nur von der Fuehrerscheinstelle wegen der Werte, dann ist es ein Verwaltungsakt, hier lohnt sich der Einspruch wenn es einmalig war und Du Durch ein aerztliches Gutachten nachweist, dass Du keine Drogen mehr im Koerber hast und es ein einmaliges Fehlverhalten war.

Denn bei Freiwilliger Abgabe,kann es passieren, wenn Du ihm wieder beantragst , dass Du die MPU machen musst

die MPU kommt auch bei Entzug durch die Fsst

@ginatilan

Ja, aber nur dieser rechtskraftig ist hat der Widerspruch , od. die Anfechtungklage vor dem Verwaltugsgericht Erfolg dann nicht. So nimmt man sich bei freiwilliger Abgabe die Moeglichkeit des Rechtsweges,

Ich habe die Antworten gelesen ... und entgegen der landläufigen Meinung ist es so, dass bei einem Entzug der Fahrerlaubnis der Punktestand auf Null zurückgesetzt wird.
Bei einem Fahrverbot trifft das nicht zu sondern nur bei einem formalen Entzug. Es trifft auch nicht zu bei einem freiwilligen Verzicht, wenn man ihn also freiwillig abgibt.

NICHT gelöscht werden die ganzen Sachen, die zu den Punkten geführt haben. Die werden weiter verwertet wie zuvor. D.h. wer Alkoholpunkte hatte, der zählt beim nächsten Mal weiterhin als Zweittäter. Wer mehr als 25 zu schnell gefahren war, für den gilt bei nochmaligem Vorkommen in den nächsten 12 Monaten weiterhin die 2x26-Regel usw. Nur die Punkte, die fangen bei einem Entzug wieder bei Null an.

Und nun zu der Sache selbst. Einen Anwalt kann man einschalten, aber der hilft hier nicht viel. Die Führerscheinstelle wird spätestens, wenn du den Führerschein zurückhaben willst, ihn also neu beantragst, von dir eine MPU haben wollen. Und gegen die Anordnung einer MPU gibt es keine Einspruchsmöglichkeit. Rechne also damit, dass du nun wiederholt irgendwelche Screenings machen musst oder wie immer sich das so nennt, und dass am Ende dann die MPU steht, ohne die nichts mehr geht. Ich rate dir, dich in einem Fachforum anzumelden und dort beraten zu lassen. Da gibt es z.B. das MPU-Forum oder das Forum im Verkehrsportal.de.

dass bei einem Entzug der Fahrerlaubnis der Punktestand auf Null zurückgesetzt wird.

Unser Rechtssystem treibt schon manchmal seltsame Blüten...

Ein Leben ohne Führerschein ist möglich, da man heutzutage ohne eigenes KFZ auf vielerlei Arten von A nach B kommen kann. Überdies erhöht sich durch (un/freiwilligen) Verzicht auf Teilnahme am Straßenverkehr sehr stark die Möglichkeit nicht durch unverschuldete Unfälle selbst zu Schaden zu kommen.

Neben dem erfreulichen Umwelt-Aspekt, nicht mehr Auto zu fahren, wirst Du aufgrund der wegfallenden Kosten für Fahrzeugversicherung, Steuer, Reparaturen und Benzin sehr erfreut feststellen, wieviel Geld Dir nun plötzlich für allerfeinste Cannabis-Sorten zur Verfügung steht.

Hallo junior

da @Franticek und @JotEs dir schon richtige Antworten gegeben haben will ich nur noch diese Frage von dir beantworten

Wie läuft der Entzug nach der beauftragung durch die Führerscheinstelle ab?

du bekommst schriftlich (Einschreiben) eine Mitteilung, dass dein Führerschein eingezogen ist.

ab diesen Zeitpunkt darfst du nicht mehr fahren.

du bekommst eine Frist (i.d.R ein paar Tage) um deinen Führerschein bei der Fsst abzugeben, kommst du dem nicht nach wird die Polizei vor deiner Türe stehen.

diese Kosten werden dir natürlich zusätzlich zu den ca. 150€ der Fsst noch in Rechnung gestellt.

sollten die Polizisten öfters kommen müssen (weil du z.B die Türe nicht aufmachst beim ersten Mal) wird es verdammt teuer werden

Aktiv Wert war 2,8ng Langzeitwert 107

wow, Abbauwert sagt aus, dass du Dauerkonsument bist.

deswegen auch kein äG sondern gleich der Entzug!

Natürlich werden deine Punkte nicht gelöscht, egal ob du den Lappen abgibst oder er eingezogen wird, deine hart erarbeiteten Punkte bleiben dir.

falsch

@ginatilan

Richtig, hatte nicht berücksichtigt, dass er seinen Lappen enzogen bekommen soll. War gedanklich irgendwie beim Fahrverbot.

Vorgehensweise Abstinenz - nur THC oder auch Alkohol - MPU?

Hallo Community, Es ist passiert. Ich wurde mit Cannabis (3,2 ng/ml aktiver Wert/ 26,5 ng/ml Abbauprodukt) am Steuer erwischt. Ich bekam eine Geldstrafe von 700 EURO und nach ca. 3 Monaten auch einen netten Brief von der zulässigen Führerscheinstelle. In diesem Brief heisst es, ich wäre nicht mehr in der Lage meinen Konsum vom Führen eins KFZ's zu trennen(aufgrund des hohen aktiven Wertes.) und das mir mein FS entzogen wird. JUHUU! Nun muss ich an einem Abstinenzverfahren teilnehmen, was ich an sich gar nicht so schlimm finde. (Bin eh nicht so der Suchttyp.) Was ich aber schlimm finde ist die mangelnde Aufklärung bezüglich der Vorgehensweise. Es gibt zwei Versionen des Abstinenzprogrammes. Nämlich 6 und 12 Monate. Ich gehe stark davon aus das ich nur 6 Monate brauche, da mein passiver Cannabiswert vergleichsweise doch etwas niedrig ist, zum Glück! Ausserdem verriet TÜV Sued indirekt auf der Homepage, das 6 Monate die Regel sind. Nun wäre meine erste Frage liege ich richtig? Mein zweites Anliegen ist das ich leider einmal etwa zwei Monate nach dem Cannabis Vorfall auch stark alkoholisiert (1,9 Promille)auf einer Faschingsparty von der Polizei aufgelesen wurde, und ich dummerweise die Beamten mehrfach beleidigte, bis mich meine Eltern abholten und ich eine schöne Anzeige wegen Beamtenbeleidigung bekam. Dieser Vorfall wurde auch zu der Führerscheinstelle geschickt, sodass in dem Schreiben auch vermerkt war, dass ich auch schon einmal wegen Alkohol aufgefallen bin. Bedeutet das jetzt unter der Blume, das die Führerscheinstelle bzw. die MPU eine Alkoholabstinenz mitverlangt? Oder wäre das nur so wenn ich im Strassenverkehr mit Alkohol aufgefallen wäre. Wieso schreiben sie das nicht einfach mit in den Brief? Man man man.. Da ich wirklich aufgeschmissen bin, suche ich nach Vorschlägen zu der Rangehensweise meiner Abstinenz von Personen, die wissen was sie schreiben. Und zu einem Verkehrstherapeuten möchte ich auch nicht gehen, da es mich gleich hunderte Euros kostet, ein paar Fragen beantwortet zu bekommen. DANKE. Liebe grüsse

...zur Frage

Antrag auf Neuerteilung der Fahrerlaubnis , Dauer?

Hallo, mir wurde im Juni 2014 die Fahrerlaubnis entzogen wegen 1,48 Promille.. ( Dummheit muss bestraft werden , ich weis )... die Sperrfrist beträgt 9 Monate, im April läuft sie ab, 3 Monate vorher habe ich den Antrag gestellt dies war am 15.1. und bisher habe ich immer noch keine Antwort erhalten bezüglich einer MPU oder nicht, Im Internet schreiben viele dass Anträge 4-6 Wochen dauern. am Montag beginnt schon die 8. Woche.. ist dass eher gutes oder schlechtes Zeichen ? Ich hab schonmal den Führerschein für 1 MOnat abgeben müssen ( 0,8) dass war vor 3 Jahren. deshalb ist es eigtl zu 100 % sicher dass ich eine MPU machen muss,aber wieso bekomme ich dann den Antrag nicht zurück ? Dazu hätte ich jetz ein paar Fragen. 1. Woher weis die Führerscheinstelle dass ich ihn schonmal abgeben musste ? denn damals musste ich ihn ja bei der Polizei abgeben nicht bei der Fsst. und im Führungszeugnis was man bei der Neuerteilung zeigen muss ist auch nichts vermerkt. 2. Wielange sol ich noch warten oder lohnt sich mal ein anruf ? denn ein bekannter mein lieber nicht anrufen da es sonst von Ungeduld zeigt und kein gutes Licht herwirft. 3. Kann es sein dass ich von der MPU vlt glücklicherweise verschont bleib ? denn ich habe FREIWILLIG Urinscreenings damals begonnen und die ersten 3 als gutes Zeichen im Antrag mitgeschickt damit sie sehen dass ich einsichtig bin, denn ein Arbeitskollege hatte vor 2 jahren seinen schein mal weg für 1 monat wegen alkohol und ist 1 jahr danach wieder aufgefallen mit 1,36 und musste keine MPU machen... Bitte nur Antworten der sich auch 100 % sicher ist und Antworten kann. LG

...zur Frage

Ist die Anordnung einer MPU möglich? Ich möchte nach, vielen Jahren meinen Führerschein wieder beantragen und möchte wissen, ob die Führerscheinstelle noch?

eine MPU anordnen kann.

Folgende Fakten:

In meinem Führungszeugnis werden 2 Verurteilungen zu je 50 Tagessätzen stehen, rechtskräftig im Februar und Oktober 2015. Verurteilung 1 ist für "Widerstand und Beleidigung gegen Vollstreckungsbeamte", Verurteilung 2 ist für "Erschleichen von Leistungen" (1x mit ungültigem Ticket Straßenbahn gefahren)

Weiterhin ist ein Eintrag im Fahreignungsregister vom 01.07.2014 in der es heißt "Unanfechtbare Versagung der Fahrerlaubnis", Begründung: eine geforderte MPU wurde nicht eingereicht. Ganz dumme Sache, ich habe 2011 die Wiedererteilung beantragt, bin umgezogen, sollte die MPU machen und habe den Antrag nur telefonisch zurück gezogen. April 2014 bekam ich eine Gebührenrechnung, hab da nochmals angerufen, gesagt dass der Antrag schon 2012 zurück gezogen wurde. Obwohl mir gesagt wurde, das wäre so ausrechend, habe ich den Eintrag bekommen. Es ist nicht mehr zu ändern, die Behörde behaart darauf das alles rechtmäßig ist.

Aus dem Fahreignungsregister und dem Bundeszentralregister ist alles getilgt und gestrichen, was mit dem Entzug der Fahrerlaubnis zu tun hat und auch die entsprechenden Urteile.

Ich habe gelesen, dass getilgte Urteile und Einträge keinem mehr vorgeworfen werden können. Es gibt auch noch die Fahrerlaubnisakte, die nach der Antragstellung angeblich auf den neusten Stand gebracht wird. In die Fahrerlaubnisakte hat vermutlich auch ein negatives Gutachten aus dem Jahr 2015 seinen Weg gefunden. Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, die damalige Begutachtungsstelle hat es zum Straßenverkehrsamt geschickt.

Nochmal zusammen gefasst, kann eine MPU angeordnet werden für:

  • 2 Geldstrafen a 500 Euro "Widerstand und Schwarzfahren",
  • eine Eintragung im FAER das die MPU nicht gemacht wurde,
  • eventuell ein negatives Gutachten in der Akte von 2015 für das nach heutiger Aktenlage die Gründe entfallen sind.

Für eine brauchbare Antwort, oder ein Rat von euch wäre ich dankbar.

Ist viel Text, vielleicht muss man es 2x lesen.

...zur Frage

Ohne Fahrerlaubnis einen Dienstwagen gefahren?

Hi zusammen, mir wurde letztes Jahr meine Fahrerlaubnis (Auto Klasse B) entzogen und eine Sperrfrist bis zum 17. Oktober 2016 also noch ca. 1 Monat auferlegt.

Da ich MPU und alle Auflagen erfüllt habe steht meiner Neuerteilung nächsten Monat eigentlich nichts im Wege...

Nun ist es so, dass ich an einer staatl. Schule (öffentlicher Dienst) arbeite. Der Träger unserer Schule ist der Landkreis. Wir haben einen Dienstwagen, der eben vom Landkreis verhalten wird...

Heute habe ich eine Fahreinweisung bekommen, was mich befugt (aus Sicht der Schule) den Wagen zu benutzen, falls nötig. FS wollten sie nicht sehen, dabei musste ich auch eine kleine Runde fahren, was ich auch getan habe. Mir war es zu penlich zuzugeben, dass ich gerade den Lappen weg habe. Natürlich werde ich den Wagen in den nächsten Wochen nicht nutzen, bis ich den FS wieder habe. Soweit so gut, niemand hat was mitbekommen.

Danach musste ich aber einen Zettel ausfüllen mit den Daten vom FS, da wurde mir ganz anders.. Ich habe dort die Daten meines alten FS eingetragen (Austellungsdatum etc. wusste ich auswendig) ..Zettel musste ich abgegeben..

Jetzt ist meine große Sorge, was passiert mit dem Zettel? Ist das nur für die Versicherung oder wird sogar ad acta gelegt (reine Formalität) oder wird der ans Landratsamt gefaxt, welche den Dienstwagen bezahlt, und zugleich aber auch meinen FS eingezogen hat ?..

Wenn ja wie groß ist die Chance, dass beim LRAmt die Führerscheinstelle , welche ja nur ein Fachbereich im Amt ist den Zettel zu Gesicht bekommt o.O..

Dann hätte ich wohl Ruckzuck ein Fahren ohne Fahrerlaubnis am Hals und das in der Sperrfrist. Dabei habe ich bis jetzt mich so strikt an alles gehalten- MPU sogar bestanden etc.

Ouh weia , ich ärgere mich so, dass ich nicht kurz ehrlich war...

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?