Führerscheinabgabe wie zu umgehen/hinauszögern?

5 Antworten

Erstvergehen? damit hast du so 2-3 Monate Zeit um den FS abzugeben. 

Solltest du in der Zeit Urlaub nehmen können so wäre das die beste Methode. Manche engagieren einen Fahrer ...



Wenn´s ganz dumm läuft Vorsatz, damit verdoppelt sich die Geldstrafe.

Das ist meist bei einer Überschreitung von 50% fällig. 




indem steht dass er 35km/h ... zu schnell gewesen sei.


Ist doch toll.
Deinem Vater wird also der Vorwurf gemacht, nicht Dir?

Dann lasst es doch einfach so laufen.
Dein Vater wird einen Bußgeldbescheid erhalten, gegen diesen muss er dann Einspruch einlegen und darlegen das er nicht der Fahrer war. Somit ist er raus.

Möglicherweise wird man dann auf Dich kommen.
Dazu müsste die Bußgeldbehörde aber bis spätestens 10.08. Maßnahmen gegen Dich ergreifen.
Wenn man nun davon ausgeht das der Bußgeldbescheid gegen Deinen Vater noch 1-2 Wochen auf sich warten lässt, er dann die Einspruchsfrist von 14 Tagen nahezu ausreizt stehen die Chancen nicht schlecht das Du es in die Verjährung schaffst.

Randnotiz:
Ich lege hier nur bestehende Gesetze aus ohne auf moralische Aspekte einzugehen. Das man nicht zu schnell fahren soll versteht sich von selbst.

Deinem Vater wird also der Vorwurf gemacht, nicht Dir?

Das ist der Anhörungsbogen, der geht immer an den Halter des Fahrzeugs.


Dazu müsste die Bußgeldbehörde aber bis spätestens 10.08. Maßnahmen gegen Dich ergreifen.

Das stimmt nicht. Grundsätzlich beträgt die Frist für die Verfolgungsverjährung zwar drei Monate, aber bereits durch den Anhörungsbogen wird diese unterbrochen.

Nach jeder Unterbrechung beginnt die Verjährung von neuem.

http://www.verkehrsportal.de/verkehrsrecht/verjaehrung\_02.php
https://dejure.org/gesetze/OWiG/33.html


Gruß Michael

@19Michael69

Das stimmt nicht

Selbstverständlich stimmt die Aussage von @Crack.

Die Bußgeldbehörde muss bis spätestens den 10.08. gegen den Beschuldigten eine Maßnahme ergreifen.

Eine Maßnahme gegen die im Anhörungsbogen namentlich genannte Person (in diesem Fall der Vater) hebt die Verjährungsfrist für den Fragesteller nicht auf.

@19Michael69

Das ist der Anhörungsbogen, der geht immer an den Halter des Fahrzeugs.

In der Frage steht das ein Anhörungsbogen zugesandt wurde.
Natürlich soll mit dem Anhörungsbogen erst geklärt werden wer der Fahrer war, würde man ihn aber bereits als Fahrer ausschließen hätte man einen Zeugenfragebogen verschickt.

@Antitroll1234 schrieb ja schon das ein Anhörungsbogen der nicht an den Fragesteller gerichtet ist auch keine unterbrechende Wirkung hat.
Eine abschließende Aufzählung dieser Punkte findest Du hier:
http://www.verkehrsportal.de/owig/owig_33.php

@19Michael69

Durch den Anhörungsbogen wird die Verjährung unterbrochen, durch den Zeugnisfragebogen aber nicht.

Nein! Das ist nicht richtig!

Aus dem von mir für Dich zum Nachlesen verlinkten OWiG:

§ 33 Unterbrechung der Verfolgungsverjährung
(1) Die Verjährung wird unterbrochen durch

1.die erste Vernehmung des Betroffenen, die Bekanntgabe, dass gegen ihn das Ermittlungsverfahren eingeleitet ist,

Der Betroffene ist der Fragesteller, nicht aber der Vater an den der Anhörungsbogen adressiert war.
Ein Anhörungsbogen unterbricht nur dann die Verfolgungsverjährung wenn er an den Betroffenen persönlich gerichtet ist, nicht abeer an den Halter.

Wenn ihr mir nicht glaubt, dann vielleicht diesem Anwalt:

Welche Textpassage daraus soll mich überzeugen?

Der Anwalt schreibt:
"Die Zusendung des Anhörungsbogens unterbricht im Gegensatz zur Zusendung des Zeugenfragebogens auch die Verjährung."

Direkt davor steht aber noch ein wichtiger Satz:
"Im Gegensatz zur Zusendung des Zeugenfragebogens wird mit der Zusendung des Anhörungsbogens das Bußgeld- oder Strafverfahren gegen den Betroffenen (Fahrer) eröffnet und diesem das notwendige rechtliche Gehör verschafft."

@Crack

Wenn die Behörden davon ausgehen, dass der Halter auch der Fahrer war, dann gibt es den Anhörungsbogen und der Halter ist in dem Fall rechtlich gesehen "der Betroffene".

Somit wird die Verjährung unterbrochen.

Das steht auch ganz klar in dem Link.

Wenn z. B. der Fahrzeughalter ein Mann ist, auf dem Foto aber klar und deutlich eine Frau zu erkennen ist, dann gibt es u. U. gleich den Zeugenfragebogen. Dann wäre die Sache anders.

Da in diesem Fall aber ein Anhörungsbogen verschickt wurde, ist die Verjährung unterbrochen.

Und weil du es bist, hier gleich noch drei Links:

http://www.anwalt-suchservice.de/rechtstipps/zeugenfragebogen_und_anhoerungsbogen_was_muss_man_wissen_20198.html

http://www.dresdner-fachanwaelte.de/index.php/rechtsgebiete/verkehrsrecht/hinweise-zum-rechtsgebiet/427-der-ablauf-eines-bussgeldverfahrens-teil-i

http://www.cd-anwaltskanzlei.de/component/content/article/4/410-richtiges-verhalten-bei-anhoerungsbogen-nach-verkehrsverstoss.html

Die entsprechenden Stellen wirst du sicher finden.

Gruß Michael

@19Michael69



Die Verjährung wird nur dann unterbrochen wenn es gegen den Täter unterbrechende Maßnahmen gibt.


Ein Anhörungsbogen an eine andere Person hat keinen Einfluss auf die Verfolgungsverjährung.

Ich habe keine Ahnung warum Du den §33 des OWiG völlig ignorierst? Da steht doch alles drin!

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Ein paar Zitate aus Deinen 3 Links die vielleicht helfen Deine Augen zu öffnen:


"Die Verjährungsunterbrechung tritt immer nur hinsichtlich der Person ein, die im Anhörungsbogen namentlich genannt wird."

Ist der Fragesteller die im Anhörungsbogen namentlich genannte Person?
NEIN!

"Mit der Anhörung wird auch die Verjährung gegen den Angehörten
unterbrochen, nicht aber gegen weitere Personen, die eventuell auch als Fahrer in Betracht kommen."

Ist der Fragesteller der Angehörte?
NEIN!

"Enthält das behördliche Schreiben an den Fahrzeughalter eine
Formulierung wie „Ihnen wird vorgeworfen…“ oder „ihnen wird zur Last gelegt…“ handelt es sich um einen sogenannten Anhörungsbogen. Dieser hat gegenüber dem Betroffenen verjährungsunterbrechende Wirkung"

Diese Aussage ist schlichtweg falsch!
Ja, auch Anwälte machen Fehler.
Denn hier wird vom Halter gesprochen der den Anhörungsbogen bekommt. Da in unserem Fall aber der Halter nicht der Fahrer ist kann der Anhörungsbogen auch keine unterbrechende Wirkung haben!

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Sorry, aber ich habe keine Lust mit Dir weiter zu streiten.
Glaube mir oder lass es sein.



@Crack

...aber er wünscht es sich doch so sehr, dass es so ist wie er es sagt :D

Dein Vater kann ganz normal weiter fahren.

Du bist selber Schuld, wer mit 115 (auf dem Tacho sind des an die 130) durch eine Ortschaft brettert, ist nicht in der psychischen Verfassung ein AUto zu fahren.

Wenn du rasen willst, dann mach das auf der Autobahn oder wenn dus ganz extrem willst auf einer Rennstrecke, aber gefährde nicht andere Menschen für einen Adrenalinkick oder weil dus eilig hast.

Natürlich war ich deutlich zu schnell unterwegs - keine Frage. Ich will das auch nicht leugnen. An der Stelle wo ich geblitzt wurde fängt kurz darauf die AB an, bei der man ohne Geschwindigkeitsbegrenzung fahren kann. Also bin ich zu "früh" aufs Gas.

Kannst Du das nicht mit der Bußgeldstelle aushandeln?

Übrigens bin ich geschockt. Aus den Abendnachrichten von RTL erfuhr ich, dass ich meine Fahrerlaubnis abgeben muss. Begeistert bin ich nicht.

Aus den Abendnachrichten von RTL erfuhr ich, dass ich meine Fahrerlaubnis abgeben muss. Begeistert bin ich nicht.

Das glaub ich aber mal nicht !

Erstens musst du evtl. deinen Führerschein abgeben , eine Fahrerlaubnis kann nur entzogen oder widerrufen  werden .

Was du gesehen hast , ist vermutlich das du deinen Führerschein gegen den EU Führerschein eintauschen musst .

Mit deinem Führerschein und Passbild hin und tauschen lassen , ich glaube es kosten 20 Euro oder so und dauert bis zu 14 tagen .

Wenn ihr deutlich zu schnell fahrt, werdet ihr das nicht herauszögern können, weil das eine Gefährdung für andere Verkehrsteilnehmer ist..

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