Führerschein weg ohne Blutprobe/schnelltest?

5 Antworten

Du mußt zur MPU - keine Frage. Da du dich dem Bluttest entzogen hast, spricht das schon mal nicht für deine Zuverlässigkeit. Und für den Entzug der Fahrerlaubnis reicht der bloße Verdacht der Unzuverlässigkeit aus. 

Die MPU dient im Übrigen dazu, zu beweisen, daß du in der Lage bist ein Kfz zu führen. Das hat mit Bestrafung nichts zu tun.

Drogenbesitz ist Anlass an der Fahreignung zu zweifeln.
Diese Zweifel kannst Du nur durch ein ärztliches Gutachten oder durch eine MPU zerstreuen (oder erhärten).
Was da für Dich vorgesehen ist, kannst du bei der zuständigen Führerscheinstelle erfragen.

Da bist du jetzt voll in der Schickanierungsmaschenerie gelandet. Da kommste wohl nicht so leicht wieder raus. Warte erstmal auf den Bescheid.

Ansosnten hilft nur: Auswandern aus diesem Kasperletheater...

Ansosnten hilft nur: Auswandern aus diesem Kasperletheater...

Was Du hoffentlich schon getan hast?

Da bist du jetzt voll in der Schickanierungsmaschenerie gelandet.

Fühlst Du Dich besser wenn Menschen die schon auffällig geworden sind ungeprüft ein KFZ führen dürfen?

@Crack

Ich wüsste  jedenfalls nicht, weshalb man bei jemand der mal einen Joint geraucht hat und zu Fuß unterwegs war grundsätzlich die Fahreignung anzweifeln sollte. Kannst du es mir genauer begründen?

Wenn das bei Alkohol so gehandhabt werden würde...ach je wären die Straßen dann leer... :D

Ich bin einfach dafür, dass Leute die unter irgendwelchen Drogen Fahrzeuge führen entsprechend bestraft und aus dem Verkehr gezogen werden. Aus der Luft gegriffene Unterstellungen haben da jedoch nichts zu sichen...

...ja und ich werde wahrscheinlich auswandern. Aber hauptsächlich, weil mir die Steuern hier zu hoch sind und man zur Belohnung noch gegänglet wird wo es denn nur geht.

Du wurdest mit einem Joint in der Tasche erwischt. Ich nehme an, dass dies ohne eine aktive Teilnahme am Straßenverkehr geschehen ist. Fehlendes Trennungsvermögen ist also nicht nachgewiesen. Die Polizei hat das der Führerscheinstelle gemeldet. Die Führerscheinstelle hätte Dir nur dann die Fahrerlaubnis entziehen dürfen, wenn regelmäßiger Konsum nachgewiesen werden kann. Um das nachzuprüfen wurde eine Blutprobe angeordnet. Mit nur gelegentlichem Konsum hättest Du Deinen Führerschein behalten dürfen.

Es gibt aber Gerichtsurteile, worin steht, dass die Fahrerlaubnisbehörden nichts unternehmen dürfen, falls bei einer Person eine kleine Menge Cannabis gefunden wird, und die Person nicht aktiv am Straßenverkehr teilgenommen hat. Lies dich mal in diese Thematik ein. Hier kannst Du anfangen.

http://www.verkehrslexikon.de/Module/THCBesitz.php#08

Ich bin der Meinung, dass die Anordnung der Blutprobe illegal war. Dann hättest Du erst gar nicht zur Blutprobe erscheinen müssen. Dann war auch die Entziehung der Fahrerlaubnis illegal.

Leider weiß ich nicht, ob Du nach so langer Zeit noch dagegen klagen kannst. Erkundige dich selbst und frage mal einen Anwalt.

Du hast ja auch gar nicht gewusst, dass Du eine Blutprobe abgeben sollst.
Bestimmt wurde Dir die Anordnung zur Blutentnahme mit einem gelben
Umschlag zugeschickt. (Persönliche Zustellung). Es ist allgemein üblich,
dass der Postbote, solltest Du nicht zu Hause sein, auf diesen Umschlag
das Zustellungsdatum draufschreibt und dann in Deinen Briefkasten
wirft. Er ist Zeuge, dass er den Umschlag eingeworfen hat. Damit hat er
die Postsendung aber nicht persönlich zugestellt. Er hätte Dir den
Umschlag persönlich aushändigen müssen. Das ist ein weiterer Ansatzpunkt.

Profet



Wenn du damals meintest, wichtigeres zu tun zu haben, dann nimm es doch jetzt wie es ist.

Und seien wir doch ehrlich:Den Test hättest du doch gar nicht bestanden oder?

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