Führerschein machen in Kanada?

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In Kanada (ich habe selbst meinen PKW Führerschein dort gemacht) unterscheiden sich die Regeln stark von Region zu Region. Zuerst einmal die Frage, wie langt du überhaupt da bleibt. Denn unter einem halben Jahr wird in Deutschland der Führerschein dann nicht anerkannt. (Achtung! ...deswegen klappt z.B. bein einem "halben" Jahr das ganze oft auch nicht, da die Aufenthaltsdauer hier oft nur bei 5 Monaten liegt.

Jede Province in Canada hat ihre eigenen Vorgaben, ich habe z.B. in Saskatchewan gemacht, hier darf der Führerschein ab 15 Jahren erteilt werden. Du besuchst Theorieunterricht, machst eine Theorieprüfung und bekommst die sogenannte "learner's licence" (Class 7) mit der du in Begleitung 9 Monate fahren üben lernst (mit Begleitperson), parallel dazu gibt es ein paar Fahrstunden. (Die Regelung gilt für jeden, unabhängig wie alt). Nach den 9 Monaten (und zwar frühestens dann) kannst du die praktische Prüfung machen und dann allein fahren. (dann bekommst du die sogenannte Class 5)

Aber die Regelungen unterscheiden sich von Region zu Region...bei BC bin ich mir nicht 100% sicher.

Grundlegende Dinge sind aber • ein Canadischer Führerschein wird in Deutschland prüfungsfrei umgeschrieben •ABER eine learner's licence wird NIE umgeschrieben •nach Rückkehr darfst du mit dem Canadischen Führerschein 6 Monate in Deutschland fahren (natürlich nur, wenn er in Canada unter legalen Bedingungen erworben wurde...sprich z.B. das halbe Jahr Aufenthalt), hast du dann aber noch nicht das notwendige Alter in Deutschland kann es hier Probleme geben •Achtung außerdem: Viele Canadische Führerscheine haben ein Ablaufdatum (nicht selten liegt das bei nur einem Jahr), zum Umschreiben in Deutschland muss der Führerschein aber noch Gültigkeit haben. (Daher Tipp: Wenn das auch in deiner Province der Fall ist den FS in Canada vor der Heimreise nochmal verlängern...selbst wenn er noch länger nicht abläuft)

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – habe selbst alle Klassen bis auf D und war LKW Fahrerin

edit: da ich das mit dem BC zuerst überlesen habe, hier noch eine Antwort als Kommentar: Lese dir mal den Link hier durch http://www.icbc.com/driver-licensing/getting-licensed/pass-veh/class7 ist quasi von der BC Variante des dt. "TÜV" (ICBC ist zuständig für Road Test, Ausbildung und co.) Habs mal überflogen und gelesen, dass du für die "learner's stage in BC wohl min. 16 sein muss" (To get a B.C. driver’s licence, you must be 16 years old. [...]) und das die learner's stage 12 Monate zu dauern scheint...somit sieht es wohl eher schlecht aus.

Das sind etwas wenig Informationen.

Wann kommst du nach Kanada und wann willst du dort wieder abreisen? Wie lange wird dein Aufenthalt dort sein? Welche Nationalität hast du? Was für ein Führerschein wird das sein? Welche Klasse? Wird es ein Learner´s permit sein oder etwas ähnliches?
Und dass die Umschreibung kein Problem ist, das kann man so leicht sagen, - aber ich befürchte, du wirst in Deutschland nicht so ganz einfach umschreiben können.

Mit 16 Ausziehen [Stress mit Eltern]

Hallo liebe Community. «[[wer Probleme mit der Länge des Textes hat, TSCHÜSS]]» Ich habe zurzeit üblen Stress mit meinen Eltern wie noch nie zuvor. Ich halte es nicht mehr aus. Mein Vater meckert schon über Kleinigkeiten wie wenn ich morgens nicht "Guten Morgen" oder abends nicht "Guten Abend" sage. Und wie es eben in südländischen Familien ist, müssen sich die Jüngeren alles bieten lassen. Und genau das finde ich total s******e und "protestiere" halt auf meine Art und Weise. Abgesehen davon, kommen meine Eltern nicht damit klar, dass ich unabhängig leben möchte - dass eine Nationalität eben nur Papierkram ist und ich mit sowas wie Kultur oder so nichts zu tun haben möchte. Achja, und die meisten südländischen (oft türkische) User dürften ja wissen, dass der Vater aggressiv, wütend vorgeht um seine Meinung durchzusetzen. Ich bin 16 und mir wird immernoch mit Schläge gedroht. Und wie es die Sitten und Gebräuche meiner abgef***ten Nation wollen, dürfen Jüngere niemals Ältere schlagen. Aber das ist mir mittlerweile egal. Ich würde sofort zurückhauen, wenn mein Vater mich angreifen würde. Aber leider bin ich einer von denen, die sofort ein schlechtes Gewissen bekommen, was familiäre Konflikte oder Konflikte unter Freunden betrifft.

Deshalb möchte ich allen einen Gefallen tun und ausziehen. Damit ich in Ruhe meinen Weg und meine Familie in Ruhe ihren Weg gehen kann. Ich bin mir bereits im Klaren, dass ich für den Auszug die Erlaubnis meiner Eltern brauche. Aber mal ehrlich, glaubt irgendeiner, dass meine Eltern mich aus dem Haus lassen?... Kaum zu glauben!

Es geht hier doch immerhin um den Familienfrieden und das Kindeswohl. Bei einer Familientherapie waren wir schon. Es hat nur kurzfristig etwas bewirkt. Zu einer weiteren Therapeutin würde ich nicht gehen.

Da muss doch etwas machbar sein, oder nicht?

Danke im Voraus an alle, die sich die Zeit nehmen mir weiterzuhelfen. Das weiss ich zu schätzen!

MfG

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ALG 2 Sanktionen Eigenkündigung?

Mein Problem sieht folgendermaßen aus:

Ich habe am Oktober 2018 ein Studium angefangen und am 16. November 2018 mich wieder exmatrikulieren lassen. Bafög gibt es ja nur für Oktober und November.

Dann habe ich am 22.11.2018 einen Vertrag als Helfer bei einer Zeitarbeitsfirma unterschrieben. Der Vertrag beginnt am 27.11.2018.

Leider kommt nach vertrag der Lohn erst am 15. des Folgemonats an.

Das bedeutet der Lohn vom Dezember wird erst im Januar ausgezahlt. Im Dezember habe ich dann nur ein Paar hundert  Euro. Wenn ich bereits im ALG 2 Bezug wäre, hätte das Amt für den Dezember Aufstocken müssen.

Da ich meinen ALG 2 Antrag erst nach Vertragsbeginn stelle, wird mir ALG 2 für Dezember nur als Darlehen gewährt. Was ich total unfair finde denn andere die bereits im ALG2 Bezug sind. würden im Dezember ganz Normal ALG 2 bekommen und müssten dann nichts zurückzahlen. Ich kann das Darlehen nicht zurückzahlen da mein Lohn nicht hoch genug ist. Und Hartz IV Bezieher die gar nicht arbeiten gehen haben ja eh mehr von. Ich möchte jetzt aus wichtigem Grund kündigen natürlich nicht mit dem genannten. Sondern aus dem Grund dass die Arbeit nichts für mich ist. Ist Sie auch nicht, wollte nur Arbeiten um den Staat nicht zusehr auf den Schultern zu Sitzen. Würde lieber eine Ausbildung suchen die mir spaß macht. Da ich jetzt durch das Arbeiten weniger hab als ein Hartz IV Empfänger würde ich gern wieder Kündigen und später wieder anfangen dann bekomme ich das Geld für den Dezember ohne es zurückzahlen zu müssen.

Die Frage ist ob der Wichtige Grund anerkannt wird.

Hatte früher auch mal gekündigt ohne Sanktionen zu bekommen. Da die Arbeit zu schwer war. Aber langsam häuft es an. Kann das Jobcenter den Wichtigen Grund auch ablehnen ?

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Warum verbietet man meiner Tochter den Rückflug nach Kanada am Münchner Flughafen, obwohl sie ein Jahresvisum für ein Schülerauslandsjahr hat?

Meine Tochter macht momentan ein Schüleraustauschjahr in Montreal. Aus familiären Gründen war sie jetzt eine Woche zu Hause in Berlin. Der Rückflug war für den 6.3. über München gebucht. Von der kanadischen Botschaft bekommt man (schreibt die Organisation YPLORE vor) eine STUDY PERMIT, welche ein einjähriges Visum enthält. Am Münchner Flughafen hat man ihr jedoch keine Boardkarte ausgestellt, mit der Begründung, sie hätte nur 1x das Recht in Kanada einzureisen und das sei im August 2016 bereits geschehen. Sie müsse erneut ein ETA (Visum) beantragen. Notgedrungen hat sie das auch gemacht. Natürlich hat sie ihren Flug nicht gekriegt, musste dann in München bleiben, in einem Hotel übernachten und wurde umgebucht. Das Gleiche passierte dann am nächsten Tag noch mal. Dieses Mal wurde ihr beim Boarding (sie hatte die Boardkarte schon in der Hand und wollte einsteigen) gesagt, es sei ein Zahlendreher im Visum (dies hatte man in München am Serviceschalter für sie /mit ihr beantragt. Also wieder den Koffer raus aus dem Flieger. Also alles noch mal von vorn: wieder dieses ETA beantragen, wieder 39,00€, wieder Umbuchen (214,00€) auf den nächsten Tag. Dieses Mal kein Flug München-Montreal, sondern eine Variante über Zürich. Dass ihr Koffer dann am Dienstag nicht mehr gefunden wurde, machte die Situation auch nicht mehr viel schlimmer. Ihre Nerven (unsere auch) lagen blank. Für ihre 16 Jahre hat sie ganz schön Stärke gezeigt, aber die war dann auch am Ende. Mittwoch Abend 22:00 ist sie dann endlich wieder in Montreal angekommen. Jetzt recherchiere ich nach den Ursachen. Einerseits, um zu wissen, was hier schief gelaufen ist; zum anderen, um eventuel den Verantwortlichen für die enormen Zusatzkosten, die uns entstanden sind, haftbar zu machen. Wir haben das Gefühl, nichts falsch gemacht zu haben und dennoch einen Haufen Ärger zu haben. Kann mir jemand einen Tipp geben, wie ich am besten vorgehe oder an wen ich mich wenden könnte? Hab schon bei Air Canada angerufen (Antwort: "Für Visa/ETA- Geschichten sind wir nicht zuständig, da gibt es Boarding Controle Agencys") Die Schüleraustauschorganisation sagt: so etwas ist noch nie passiert. Es reisen immer mal Austauschschüler zwischendurch nach Hause. Das Visum ist für ein Jahr." Iris

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