Führerschein entzug ohne gefahren zu sein?

5 Antworten

Oh Mann, hier wird mal wieder viel Mist erzählt... weder ist der Beifahrer generell für die Fahreignung des Fahrers verantwortlich, noch kann man immer von seiner Schuldlosigkeit ausgehen.

Die entscheidende Frage lautet:

Wie kommt jemand ohne Führerschein an ein Auto?

Es ist nämlich grundsätzlich Pflicht des Halters bzw. Besitzers des Autos, sich zu vergewissern, daß der Fahrer über eine entsprechende Fahrerlaubnis verfügt.

Die korrekte Antwort auf die Frage lautet also:

- Bist Du "nur" Beifahrer, bleibst Du straflos.

- Fährt dein Freund aber mit deinem (oder einem dir überlassenen) Fahrzeug, dann machst Du dich strafbar.

Anzuwenden wäre hier StVG §21, der zwar nicht den Entzug der Fahrerlaubnis, aber Geld- und Freiheitsstrafen vorsieht.

https://dejure.org/gesetze/StVG/21.html

Dein Freund begeht eine Straftat nach § 21 Abs. 1 Nr.1 STVG des Fahren ohne Fahrerlaubnis .....

Du machst dich nach § 27 Abs.1 STGB der Beihilfe zum Fahren ohne Fahrerlaubnis strafbar .

Er 17 und du wusstest das er keinen FE hat .....und du auch nicht als Begleiter in frage kommst .......

Spätestens vor Gericht wirst du wegen Beihilfe verurteilt was dir den Entzug der Fahrerlaubnis nach § 69 Abs.1 STGB einbringen dürfte !

Das ist eine sehr kreative Auslegung von StGB §27 und §69.

In wie fern siehst Du den Vorgang des Einsteigens als Beifahrer als Hilfeleistung zu einer rechtwidrigen Tat?

In wie fern ist durch das Einsteigen der Beifahrer ungeeignet, ein Kraftfahrzeug zu führen?

@clemensw

Sorry das es so lange dauert .....die Zeit ist mein Gegner :-))

Durch das einsteigen des Beifahrers leistete er psychische Beihilfe ...Google mal .... dort wirst du ein urteil des BGH von ...glaub 2004 oder 2005  finden ......wonach genau psychische Beihilfe geleistet wurde ......

Er muss zwar nichts unternehmen was die fahrt verhindert aber er darf nicht daran teilhaben !

Zum Entzug der Fahrerlaubnis kommt es ......Er ist BF17 und begeht eine Straftat im Straßenverkehr ....er ist charakterlich ungeeignet .......

Sollte der Fahrer noch nie etwas mit der Justiz zu tun gehabt haben wird das Verfahren evtl. nach § 45 JGG bzw. nach § 153 STPO gegen sozialstunden eingestellt  ...

Wie dumm muss man sein.Bei der Ausbildung lernt man auch das was man darf und nicht. Aber wer sich ohne Führerschein auf die Straße mit Auto begibt ist nur dumm. Natürlich auch der / Die 17 Jährige Beifahrer oder wart ihr vom Handy spielerei so abgelenkt das man wichtige Informationen nicht mitbekommen kann.

LG

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Ja mutwillig in eine situation begeben die für dritte im straßenverkehr gefährlich werden hätte können.

Na klar, mitgefangen, mitgehangen! Es geht hier um Verantwortung!

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