Führerschein / Alkohol / Unfall / Probezeit

5 Antworten

Hallo Kaya

Auf Dich kommt in etwa folgendes zu:

1.) Strafe ca. 40-60Tagessätzen (1TS=Monatsnetto/30). Wenn man unters Jugendstrafrecht fällt Sozialstunden. Dies KANN angewendet werden muss aber nicht.

2.) ca. 12-16 Monate FE-Entzug. Neubeantragung frühestens 3 Monate vor Sperrfristende möglich. (Kosten ca. 150€)

3.) Keine Punkte da Entzug wegen § 4 Abs 2 StVG. Bei Neuerteilung wieder punktefrei.

4.) Wenn BAK 1,6‰ oder mehr wird eine MPU nach §§ 13 Nr. 2 FeV angeordnet (ca. 420€), die kann aber nur nach Aufarbeitung bestanden werden. Es empfiehlt sich, sich frühzeitig vorzubereiten.5.) Strafbefehl in ca. 1-4 Monaten. Die Zeit des vorläufigen Entzugs wird beim Verhängen der Sperrfrist berücksichtigt. Verhandlung recht unwahrscheinlich es sei denn bei Einspruch oder wenn du unters Jugendstrafrecht fällst.

6.) Du bist nicht verpflichtet, weitere Angaben bei der Polizei zu machen. Dies ist in der Regel (ohne anwaltliche Beratung) auch keinesfalls zu empfehlen.

7.) Vor Neuerteilung ist zwingend ein Seminar für Alkoholauffällige Kraftfahrer zu absolvieren, da in der Probezeit aufgefallen siehe NAFAPlus Kosten ca. 300€

8.) PZ ruht bei Entzug, Verlängerung der PZ auf 4 Jahre.

9.) Die Sperrfrist kannst Du über ein Seminar zur Sperrfristverkürzung, z.B. Mainz 77, um 1-3 Monate verkürzen

die Haftpflicht deines Fahrzeugs bezahlt zunächst den Fremdschaden, nimmt dich aber bis zu 5000€ in Regress

edit:

Die frage ist nur wann die ersten Briefe von der Polizei bzw. von der Staatsanwaltschaft kommen

in ca. 2-4 Monate

Super Antwort wie immer, was Du vergessen hast ist dass die KFZ-Versicherung auch nicht für den Schaden an seinem Fahrzeug aufkommen wird (falls er Vollkasko hatte). 

Je nachdem, wie viel Promille Alkohol du in deinem Blut hattest, gibt es verschiedene Folgen. Dabei kommt es immer darauf an ob man in der Probezeit ist oder nicht, wie oft man schon mit Alkohol am Steuer erwischt wurde und ob man die Straße gefährdet hat oder nicht.

Deswegen denke ich du wirst 3 Punkte bekommen, jedoch kann ist das Bußgeld und ein Fahrverbot variabel.

Weiteres findest du hier: https://www.bussgeldkataloge.de/alkohol-am-steuer/

Woher ich das weiß:Recherche

Die Sache ist ganz einfach.

Du darfst sämliche Kosten bezahlen, so dass du auf ca. 1500-2000€ kommst.

Für die Versicherung kommen noch mal max. 5000,00€ dazu, weil du den Unfall vorsätzlich herbei geführt hast. Trunkenheit ist gleich Vorsatz.

Du wirst die Fahrerlaubnis für ca. 1 Jahr los, wenn du Glück hast nur für 6 Monate. Danach entscheidet das StVA ob und wann du die Fahrerlaubnis neu erwerben darfst.

Sie können dich auch zum Idiotentest (MPU = ca. 750€) schicken.

Wieviel die Fahrschule kostet kannst du dir ja ausrechnen, denn dahin werden die dich sicherlich schicken.

Glücklich ist der, dem in das Urteil reingeschrieben wird: Der Führerschein ist dem xy nach Ablauf der Sperrfrist wieder auszuhändigen.

Ich schätze dass du davon aber nur träumen kannst.

Ich bin nur froh, dass du keinen Unbeteiligten verletzt oder getötet hast. Mitleid kannst du von mir nicht erwarten. MfG

Es war zum glück nur eine Ampel .. Die frage ist nur wann die ersten Briefe von der Polizei bzw. von der Staatsanwaltschaft kommen .. Mit den Kosten hatte ich auch gerechnet . Die Ampel wird nur ein bisschen teurer .. Mitleid brauche ich auch nicht , weil ich weis , was das für ein Fehler war ..

Du darfst sämliche Kosten bezahlen, so dass du auf ca. 1500-2000€ kommst.

Woher kommen diese Zahlen?

Sie können dich auch zum Idiotentest (MPU = ca. 750€) schicken

Bei 1,8‰ ganz sicher.

Wieviel die Fahrschule kostet kannst du dir ja ausrechnen, denn dahin werden die dich sicherlich schicken.

Max. beide Prüfungen - aber keine Fahrschule

Glücklich ist der, dem in das Urteil reingeschrieben wird: Der Führerschein ist dem xy nach Ablauf der Sperrfrist wieder auszuhändigen.

Da steht eine Sperrfrist drin an deren Ende auf Antrag eine Neuerteilung erfolgen kann. Automatisch geht da nix - schon gar nicht wenn die MPU im Raum steht.

@Crack

Diese Zahlen sind Erfahrungswerte. Sie setzen sich zusammen aus: Den Kosten der Polizei (je nach Bundeland dürfen die berechnet werden).

Dem Honorar für den Arzt der die Blutprobe entnimmt sowie seine An- und Abfahrtkosten und Zulagen.

Kosten für den Sachverständigen der diese auswertet.

Kosten für das Abschleppen

Die Strafe ist nicht enthalten!

"Beide Prüfungen keine Fahrschule"

Bei uns musst du nach 6 Mon Sperrfrist der FE und MPU alles machen.

@Tronje2

Bei uns musst du nach 6 Mon Sperrfrist der FE und MPU alles machen.

du verwechselst was.

du meinst wohl, den Neuantrag stellen

der Führerschein ganz neu machen muss niemand, evtl nur die Prüfungen.

das ist auch bei dir so, die FeV ist bundesweit gültig

deine Erfahrungswerte sind teilweise richtig, der falsche Teil ist geraten, stimmts?

Trunkenheit ist gleich Vorsatz.

Unsinn

(MPU = ca. 750€)

Unsinn, 422,22€

kurz gesagt, die ganze Antwort ist Unsinn

@ginatilan

Du solltest mal die Versicherungsbedingungen durchlesen und dich darüber informieren.  Und bei der MPU kommt es darauf an, welche Testst gemacht werden. Bei Alkohol sicher einen Test der Leberwerte. Das u. U. auch mehrfach, denn damit kann man eventuelle Rückfälle feststellen. In deinen Augen ist das natürlich auch Unsinn. Ich grüße dich.

@Tronje2

In deinen Augen ist das natürlich auch Unsinn.

du hast es erkannt, und willst du wissen warum?

weil Leberwerte schon seit Jahren bei der MPU out sind, heutzutage werden Urinscreenings oder die Haaranalyse gefordert

Du solltest mal die Versicherungsbedingungen durchlesen und dich darüber informieren.

nö, das rate ich dir:-)

die Regressobergrenze liegt bei 5000€, und wenn der Schaden 100000€ kosten würde müsste nur die 5000€ bezahlt werden

google mal nach "Regressobergrenze" und lerne

Ab 1,6 Promille am Steuer geht die Strassenverkehrsbehoerde von einem Alkoholiker aus. Das bedeutet, dass neben den strafrechtlichen Folgen auch 1 Jahr nachgewiesene Abstinenz und MPU auf dich zukommt. Ich kann nur empfhlen, zu einer Suchberatungsstelle zu gehen, sie kennen Faelle wie deinen und wissen was kommt.

Schau aber auch mal in der Anlage 4 zur FEV nach, Punkt 8.4

Ab 1,6 Promille am Steuer geht die Strassenverkehrsbehoerde von einem Alkoholiker aus.

falsch, die Höhe der Promille zeigt das Alkoholmissbrauch betrieben wurde.

Das bedeutet, dass neben den strafrechtlichen Folgen auch 1 Jahr nachgewiesene Abstinenz

falsch

bis 2,5 Promille ist kontrolliertes Trinken möglich, dann benötigt man auch keine Abstinenznachweise

Bei dir ist alles offen, mit Unfall.

Punkte 3 Bußgeld variables Fahrverbot variables

Hinweis: Entziehung der Fahrererlaubnis, Freiheitsstrafe, Geldstrafe ... und Anordnung der medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU).

Was letztendlich rauskommt, sagt dir der Richter im Urteil.

hab grad noch was gefunden:

Blutalkohl ab 1,1 – 1,6 Promille

Egal, ob Fahrunsicherheiten vorliegen oder nicht:7 Punkte im Verkehrszentralregister; Geld- oder Freiheitsstrafe (bis zu 5 Jahre)Führerscheinentzug (6 Monate bis 5 Jahre oder lebenslang)

@peterobm

Dann ist deine Quelle nicht auf dem neuesten Stand: Pro Eintragung gibt es nur noch höchstens drei Punkte.

@adk710

Pro Eintragung gibt es nur noch höchstens drei Punkte.

Und selbst die sind unwichtig da es zur Entziehung der FE kommen wird.

oh oh , sowas macht mir angst 😝

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