Frühester Renteneintritt 12/59 geboren und 50 % Schwerbehinderung?

5 Antworten

Jahrgang ´59 geht regulär mit 66 Jahren und 3 Monaten in Rente.

Mit einem Behinderungsgrad von 50 % kann man 24 Monate früher in Rente, wenn die anderen Voraussetzungen erfüllt sind.

Hallo. Bin 50 gewesen jetzt 100. Mir stand mein betriebsrat bzw meine schwerbehindertenvertretung des betriebsrats zur seite. Die helfen genau wie die gewerkschaft. Problemlos in rente gekommen und ich bin 15 jahre jünger.

Du kannst frühestens ab dem 01.03.20121, also mit 61 Jahren und 2 Monaten die Altersrente für schwerbehinderte Menschen beanspruchen, allerdings mit 10,8% Abschlag. Ohne Abschlag drei Jahre später, also ab 01.03.2024, mit 64 Jahren und zwei Monaten.

Es sei denn, du bist am 01.12.59 geboren, dann geht das bereits einen Monat früher.

Dazu musst du 35 Jahre Wartezeit (rentenrechtliche Zeiten) erfüllen, was in deinem Fall zutreffen müsste.

01.03.2021 wollte ich schreiben, nicht 20121 (das würdest du wohl nicht mehr erleben).

Ich bedanke mich ganz herzlich!

Bevor hier das große Rätselraten losgeht, was für Sie nicht viel bringen wird, würde ich mich an Ihrer Stelle an eine Rentenberatung bzw. Ihren Rentenversicherer (die Betonung liegt auf Versicherer = Dienstleister für Sie) wenden. Beim Thema Renten hat sich in den letzten Jahren/Jahrzehnten so viel geändert. Auf eine zutreffende Antwort werden Sie sich hier wohl kaum vernünftig stützen können.

Wieso Rätselraten? Nach den Angaben kann man das genau sagen.

@okieh56

Naja, wenn es so deutlich ist, ist es doch bestens. ICH persönlich hätte meinen Versicherer nach einer konkreten Aussage dazu kontaktiert. Und das war meine Antwort auf die Frage.

Hallo Beverly1,

Sie schreiben:

Frühester Renteneintritt 12/59 geboren und 50 % Schwerbehinderung?
bin 12/59 geboren - in meiner Firma seit 38 Jahren und seit letztem Jahr 50 % schwerbehindert. Wann kann ich frühestens in Rente gehen ? Seit 1976 berufstätig und war keinen Tag arbeitslos. Wer kann mir helfen ?

Antwort:

Schwerbehinderung wird auf gar keinen Fall in Prozent, sondern ausschließlich in Grad der Behinderung (GDB 50) ausgewiesen!

Vorgezogene Altersente für schwerbehinderte Menschen:

Mit Jahrgang 1959 frühester Rentenbeginn mit 61 Jahren + 2 Monaten und einem lebenslangen Abschlag von bis zu 10,8 %! (siehe Tabelle auf Seite 16)

Mit 64 Jahren + 2 Monaten ohne Abschlag! (siehe Tabelle auf Seite 16)

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/258148/publicationFile/51387/die_richtige_altersrente_fuer_sie.pdf

Auszug ab Seite 15 der o.a. DRV-Broschüre:

Für schwerbehinderte Menschen ist es auf dem Arbeitsmarkt besonders schwer, einen passenden Arbeitsplatz zu finden.

Außerdem lässt ihre gesundheitliche Situation eine Beschäftigung bis zur Regelaltersgrenze von 67 Jahren oftmals nicht zu.

Deshalb können sie bereits vorher ohne Abschlag in Rente gehen.

Die Altersrente für schwerbehinderte Menschen können Frauen und Männer erhalten, die > bei Beginn der Rente schwerbehindert sind und > die Mindestversicherungszeit (Wartezeit) von 35 Jahren erfüllen.

Schwerbehinderte Menschen sind alle Personen mit einem Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 50 (höchstmöglicher GdB = 100).

Ihre Schwerbehinderung wird durch den Schwerbehindertenausweis oder -bescheid nachgewiesen.

Sie muss beim Versorgungsamt beantragt werden und bei Rentenbeginn noch vorliegen.

Lesen Sie bitte auch die Broschüre „Reha und Rente für schwerbehinderte Menschen“.

Für vor 1952 Geborene lag die Altersgrenze für diese Rente bei 63 Jahren.

Sie konnten aber vorzeitig mit einem Abschlag von 10,8 Prozent ab 60 in Rente gehen.

Wurden Sie in der Zeit von 1952 bis 1963 geboren, wird die Altersgrenze für eine abschlagsfreie Rente stufen­weise angehoben.

Wurden Sie 1964 oder später geboren, liegt sie bei 65.

Sie können die Altersrente jedoch vorzeitig mit einem Abschlag in Anspruch nehmen!

Fazit:

Mit 1959 geboren + 61 Jahre + 2 Monate = 2020 und mit Abschlägen!

Mit 1959 geboren + 64 Jahre + 2 Monate = 2023 ohne Abschläge!

====

Im Zweifelsfall lassen Sie sich in der nächstgelegenen DRV-Rentenanstalt oder bei den Bürgerdiensten im Rathaus beraten!

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Selbst betroffen

Konrad.....vielen herzlichen Dank!!!

Mehrarbeit Schwerbehinderung?

Hallo zusammen,

zu meiner Frage:

Ich war 2 Jahre lange aufgrund psychischer Probleme krankgeschrieben und danach arbeitslos. Nun habe ich am 8.10.18 einen neuen Job angefangen. Aber jetzt zu meinem eigentlichen Problem. Ich bin schwerbehindert, habe 50%.

Die eigentliche Arbeitszeit wäre 9 - 18 Uhr, da ich aber kein Führerschein habe und mit dem Zug 1 - 1 1/2 Stunden unterwegs bin, war bei meinem Praktikum, was ich vorher gemacht habe, abgemacht, dass, wenn ich die Stelle bekomme, um 7.30 Uhr anfangen kann und bis 16.30 Uhr arbeite. Nun war ich die erste Woche da, alles schön und gut, aber am Freitag musste ich von 9 Uhr bis 20.30 Uhr arbeiten, weil ich auf die Papiere der LKW Fahrer warten musste (Transportfirma), um diese für die Abrechnung vorzusortieren.

Nun zu meiner Frage: Darf ich das überhaupt? Also Mehrarbeit machen? Zudem wird diese auch nicht entlohnt oder ähnliches. Im Vertrag steht, dass diese mit dem Bruttogehalt abgegolten sind. Zu allem übel hat mir mein Arbeitskollege geschrieben, dass ich es entweder akzeptiere, da wir ja auch mal nichts machen, weil alles abgearbeitet ist und wir somit immer Pause haben, oder ich mir eben was Neues suchen muss. Sorry, aber er ist nicht mein Chef. Der, der mich eingestellt hat, war leider im Urlaub und kommt morgen wieder. Soll ich mit ihm reden? Vor allem sagte mir mein Kollege auch, dass ich morgen erst um 9 Uhr kommen soll.

Also nochmal zu meinen eigentlichen Fragen:

Wie sieht es aus mit Mehrarbeit und 50% Behinderung? (Es sind angeordnete).

Wie sieht es mit Pausenregelung aus? Denn eig machen wir nie eine richtige.

Was kann ich als Schwerbehinderte tun? Welche Rechte habe ich?

Sie bekommen auch einen Zuschuss vom Arbeitsamt wegen meinem Gehalt. 

...zur Frage

Kleinkind (1 Jahr) Betreuung wenn beide Eltern Schichtdienst haben.

Hallo liebe Community,

heute wende ich mich mal mit einem Thema an euch zu dem ich bei Google nicht wirklich Hilfe finde.

Unsere Situation: Vater, voll berufstätig im 3 Schicht System (z.Zt. erkrankt jedoch noch arbeitend). Mutter, seit 15.02.15 zu 50% berufstätig im 3 Schicht System.

Kind: seit 03.02.15 1 Jahr jung

Unsere bisherige Planung: Vater arbeitet Vollschichtig 100%, Mutter arbeitet Vollschichtig 50%, Übergangszeiten (während der Schichten) würden durch die Omas abgedeckt.

Jetzige Situation: Vater absehbar länger Krank (30% Schwerbehindert & gleichgestellt: Umschulung angedacht wird sich jedoch alles noch etwas hinziehen). Jetzt wollten wir unsere Arbeitsleistung "tauschen" also;

Vater 50% 3 Schicht-System, Mutter 100% 3 Schicht-System

Da der Vater jedoch nicht immer die Versorgung des Kindes gewährleisten kann (Krankenhausaufenthalte etc.) ist auch eine Versorgung des Kindes nicht in vollem Umfang gegeben (So viel Leistung können die Omas doch nicht bringen). Leider nimmt der Arbeitgeber der Frau keine große Rücksicht auf die Eltern, was die Planung mit den Omas sehr schwer macht.

Da wir ja im Schichtdienst tätig sind Zeiten von 6:30 bis 22 Uhr ab zu decken. Laut Jugendamt gibt es hier in der Stadt (NRW) keine Betreuungsmöglichkeit, wir sollen uns an die Nachbarstadt (Kreisstadt) wenden. Sie würden bei geschulten Kräften € 3,30,- je Stunde erstatten, die Differenz zum vereinbarten Lohn haben wir zu tragen.

Am Ende bedeutet das, das wir nur noch für die Kinderbetreuung arbeiten gehen würden, das kann doch nicht richtig sein.

Unsere Frage: Was gibt es noch für Möglichkeiten? Stimmen die Angaben des Jugendamtes bzgl. der 3,30 (wer soll dafür arbeiten?)? Sind die so einfach aus dem Schneider?

Wir danken jetzt schon für alle hilfreichen Ratschläge.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?