Fristlose Kündigung wegen 2 Wochen Krank?

8 Antworten

Auch bei einem Minijob gibt es Probezeiten. Und in der Probezeit beträgt die Kündigungsfrist 14 Tage.

Und in der Probezeit kann jede Seite, der AG als auch der AN ohne Benennung von Gründen eine Kündigung aussprechen.

Der AN hat auch bei einem Minijob bei Abgabe einer AU den Anspruch auf Lohnfortzahlung für 6 Wochen.

Jedoch innerhalb der ersten 4 Wochen Beschäftigung bei einem neuen AG besteht kein Anspruch auf Lohnfortzahlung bei einer AU.

In diesem Fall an die KK wenden.

Auch bei einem Minijob gibt es Probezeiten

Nein, es kann eine Probezeit geben. Die ergibt sich aber nicht automatisch, sondern muss explizit vereinbart werden.

@DarthMario72

Ohne Angabe von Probezeiten würde sich jeder AG und auch jeder AN selbst ins Fleisch schneiden.

Und dann lese nochmal meinen Kommentar:

Auch Minijober haben das Recht auf einen ordnungsgemäßen

Arbeitsvertrag in dem solche Dinge wie Kündigungsfristen, Jahrurlaub
Zulagen und der Lohn ( Mindstlohn beachten) aufgeführt sein müssen.

Hast du keinen Arbeitsvertrag, dann stimmt was mit dem AG nicht.

@Griesuh

Ohne Angabe von Probezeiten würde sich jeder AG und auch jeder AN selbst ins Fleisch schneiden.

Mag ja sein. Trotzdem muss sie explizit vereinbart sein, sonst gibt es keine.

Auch Minijober haben das Recht auf einen ordnungsgemäßen Arbeitsvertrag in dem solche Dinge wie Kündigungsfristen, Jahrurlaub Zulagen und der Lohn ( Mindstlohn beachten) aufgeführt sein müssen.

Auch hier nochmal: Der Fragesteller arbeitet und bekommt Geld dafür - fertig ist der mündliche Arbeitsvertrag. Nirgends ist festgelegt, dass Arbeitsverträge schriftlich abgeschlossen werden müssen.

Hast du keinen Arbeitsvertrag, dann stimmt was mit dem AG nicht.

Interessante Theorie... Leider falsch, da es einen Vertrag gibt.

@DarthMario72

Meinen Beitrag hast du anscheinend nicht richtig verstanden.

Denn ich schrieb, dass in einem Arbeitsvertrag genau solche Abgelegenheiten fixiert sein müssen.

In der Tat ist es so, dass auch mündliche Vereinbarungen gültigkeit haben.

In einem Arbeitsverhältnis ist das die schlechteste Variante auf die sich ein AN einlassen kann.

Denn wenn es zu Streitigkeiten kommt, wie hier, ist der AN in der Beweispflicht, dass es angeblich so abgesprochen war, wie er es darstellt.

Und das ist ohne Vertrag mehr als schwierig.

Daher ist es wichtig einen schriftlichen Arbeitsvertrag in der Hand zu halten.

AG's die keine schriftlichen Arbeitsverträge machen, sollten mit sehr großer Vorsicht genossen werden. Irgend eteas stimmt bei diesen AG's nicht.

In der Probezeit 2 Wochen Kündigungsfrist ohne Angabe von Gründen.Darauf hast du einen Anspruch.Kündigungsfrist beginnt mit Zugang der dchriftlichen Kündigung.Solange du sie nicht nachweislich erhalten hast geht dein Arbeitsverhältnis weiter.Zahlt er nichtKlage beim Arbeitsgericht einreichen am Ort des Betriebes auf Lohnfortzahlung.

Eine Kündigung per WhatsApp ist unwirksam. Sie muss zwingend schriftlich (auf Papier mit eigenhändiger Unterschrift) erfolgen.

Und für eine fristlose Kündigung ist das schon gar kein Grund - wenn du deine AU auch abgegeben hast.

In einem Kommentar schreibst du, dass keine Probezeit vereinbart wurde. Dann gilt eine Kündigungsfrist von vier Wochen zum 15. oder Monatsletzten.

Aber: auch eine an sich unwirksame Kündigung wird wirksam, wenn man nicht innerhalb von drei Wochen dagegen klagt.

zum anderen gehe ich davon aus, das er mir für die Tage an denen ich krank war ich bestimmt kein Geld bekommen werde.

Das ist richtig, denn in den ersten vier Wochen eines neuen Arbeitsverhältnisses hast du keinen Anspruch auf Lohnfortzahlung. Da du als Aushilfe vermutlich über die Minijobzentrale angemeldet bist, gibt es leider auch keinen Anspruch auf Krankengeld.

Es gibt keine gesetzliche Probezeit, diese wird nur zwischen AN und AG vertraglich geregelt. Wenn keine erwähnt wird im Arbeitsvertrag, wurde das Arbeitsverhältnis ohne Probezeit geschloßen und damit gilt auch beim Minijob die gesetzliche Kündigungsfrist von 4 Wochen.

Dein AG kann dir trotzdem Kündigen, wenn du das hinnimmst. Du kannst damit vors Arbeitsgericht gehen und auf Lohnfortzahlung und Weiterbeschäftigung klagen. Wenn du eine Weiterbeschäftigung willst, bekommst du im Anschluss einen Kündigungsschutz von ca. 1 Jahr.

Eine Kündigung wegen Krankheit kann nur unter sehr bestimmten Voraussetzungen ordentlich erteilt werden.

Eine Abfindung aufgrund des geringen Verdienst beim Minijob und der wahrscheinlich kurzen Betriebszugehörigkeit wäre wohl eher unwahrscheinlich.

Wenn du eine Weiterbeschäftigung willst, bekommst du im Anschluss einen Kündigungsschutz von ca. 1 Jahr.

Woher hast Du das denn?!?!

Das ist ja mal eine mega-sensationelle, bisher völlig unbekannte Neuigkeit!

Auch ohne Probezeit hat er im ersten Halbjahr keinen Kündigungsschutz.

Eine Kündigungsschutzklage fällt also aus. Die fristgemäße Kündigung muß also hingenommen werden.

Wie du dich wehren kannst, kommt drauf an, was nun tatsächlich passiert.

Noch ist da nix passiert. Kündigungen müssen schriftlich erfolgen.

Wie es dann rechtlich aussieht, kommt auf deinen Arbeitsvertrag an. Wenn du in der Probezeit bist, dann kannst du jederzeit mit 14-Tages-Frist gekündigt werden. Ohne Angabe von Gründen. und glaub mir, der Arbeitgeber wird dann nicht reinschreiben, weil du krank warst.

Auch außerhalb der Probezeit ist eine fristgemäße Kündigung möglich. Auch da wird die Begründung aber nicht deine Krankheit sein.

Es gibt die gesetzliche Lohnfortzahung. In den ersten 6 Wochen der Krankheit muss der Arbeitgeber den Lohn bezahlen. Erst danach gibt es Krankengeld.

Es gibt die gesetzliche Lohnfortzahung. In den ersten 6 Wochen der Krankheit muss der Arbeitgeber den Lohn bezahlen. Erst danach gibt es Krankengeld.

Der Anspruch auf Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber besteht erst, wenn das Arbeitsverhältnis bei Beginn der Erkrankung bereits mindestens 4 Wochen ununterbrochen bestanden hat.

Statt dessen besteht (auf Antrag) Anspruch auf Krankengeld - aber nur, wenn Krankenversicherungsbeiträge bezahlt werden, was unter Umständen bei einem Aushilfsjob (aber sicher bei einem Minijob) nicht der Fall ist.

@Familiengerd

Stimmt. Gar nicht mehr daran gedacht.

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