Fristlose Kündigung aufgrund Katzenuringeruch!

5 Antworten

Und wenn sie uns tatsächlich rausschmeißen-wo sollen wir in in solch kurzer zeit eine neue Wohnung herbekommen? Und das noch vor derr Geburt?

So schnell geht das nun auch wieder nicht,schon gar nicht wenn ein Kind unterwegs ist.

Vor allem wenn das Jugendamt schon selber sagt,dass es mit dem geruch deutlich besser geworden ist.

Der Geruch in der Wohnung wird nie ganz weg sein. Es riecht halt nach Katzen.

Sollte die Baugenossenschaft Euch die fristlose Kündigung schicken,sagt dem Jugendamt bescheid und meldet Euch beim Mieterbund an,die werden Euch helfen.

Auch nach einer fristlosen Kündigung gehen viele ieter nicht raus,dann muss der Vermieter Räumungsklage erheben und auch erst einmal damit durchkommen.

Meine Ex hatte mal Stress mit ihrem Vermieter,hat in der ersten Instzanz verloren,dann entschieden drei Richter in der nächsten Instanz für Sie. Die Richter hatten dem Vermieter empfohlen sich zu einigen,da er verlieren würde.doch er wollte nicht und verlor.

Ich hoffe ich konnte Dir ein bisschen Mut machen.

MFG

Johnny

Hallihallo Johnnymcmuff;

ich danke dir für deine Antwort. Das macht mir echt ein wenig mehr Mut-werde mich morgen mal beim Mieterschutzbund informieren und dann auch mal meine Anwältin informieren.

Ich danke dir erstmal, und wünsche dir noch einen schönen Abend!!!

Das sind dann immer so Leute, die einem ans Leder wollen...

Rausschmeißen werden sie Euch so schnell nicht können, besonders in Deiner /Eurer aktuellen Situation.

Ich habe 6 Kinder (o.k. damals 5), zwei Hunde, zwei Katzen... wir hatten quasi "aus Versehen" 7 Hundebabies von unserem Hundepaar... über Winter! Also nichts mit draußen im Garten groß werden...

Noch dazu, Weihnachtszeit und von einer "besinnlichen Vorweihnachtsfeierlichkeit" zur nächsten... entsprechend wenig Zeit, zu Hause viel mehr zu tun als überhaupt zu schaffen war. Zu der Zeit auch noch alleinerziehend...

schwupps! hatten wir das Jugendamt im Haus... 5 Kinder und 9 Hunde... das schickt sich nicht!

Die Dame hat sich dann am Ende entschuldigt, dass sie überhaupt da war, denn wir hatten durchaus die Abgabe der Welpen geplant und auch soweit alles ganz gut im Griff. Die Welpen durften ab einem gewissen Alter tagsüber in einen "Laufstall" im Garten und kamen Abends dann ins Gäste-WC mit Barriere aber offener Tür.

Man hat immer mal einen Wermutstropfen bei den Tieren dabei und es spricht ja auch für Euch, dass Ihr "Problemtiere" nicht einfach "entsorgt".

Sicherlich findet Ihr das auch eklig, dass das Sofa eingepinkelt wurde... habt ja nun ein Neues. Sicherlich freut Ihr Euch auch, dass der Kater das Markieren hat sein lassen.

Holt Euch Unterstützung vom Jugendamt, das ja schon gesagt hat, dass alles besser geworden ist, und auch von den anderen Parteien im Haus, wenn das geht. Vllt hat der sich beschwerende Nachbar einfach grundsätzlich was gegen Euch und besteht darauf, dass es stinkt. So ein Geruch geht zugegebenermaßen nie wirklich ganz weg, aber vllt übertreibt er ja auch nur.

Die Katzenbabies solltet Ihr auf jeden Fall vermitteln. Es tut ja nicht Not, Tiere "zu sammeln"... dann ist doch sicherlich ein gesundes Mittelmaß wieder erreicht.

Falls eine Kündigung kommen sollte, umgehend bei einem Anwalt vorstellig werden und keine Panik schieben. Ihr müßt nicht sofort raus. Der Vermieter müßte Euch soweit ihr in der Wohnung verbleibt rausklagen und das kann auch schon mal 6 Monate dauern. Meiner Meinung nach ist das Vorliegen eines Kündigungsgrundes bei Geruchsbelästigung der Nachbarn eher schwierig. Ihr müßtet nach dem Gesetz die Mietsache sprich die Wohnung also das Eigentum des Vermieters erheblich gefährden. Ob dies bei Geruchsbelästigung bereits gegeben ist wage ich zu bezweifeln. Aber ein Anwalt oder Mieterschutzverein kann da weiterhelfen und prüfen, ob eine wirksame Kündigung vorliegt und über das weitere Vorgehen beraten. Für Eure Kinder und die anderen Mitmieter ist eine derart müffelnde Wohnung jedoch absolut untragbar. Dagegen muss und sollte man gerade auch im Interesse der Kinder schnellstens Notfalls durch Weggabe des Tieres Abhilfe schaffen. .

eine fristlose Kündigung aus diesem Grund ist nicht möglich. Der Vermieter könnte sie zwar rein theoretisch wegen fortdauernder Vertragsverletzung fristlos kündigen. Er wurde aber in Beweisnot sein. Denn im Zweifelsfall kann der Vermieter nicht beweisen, dass erstens der Geruch aus ihrer Wohnung kommt und zweitens dass er nicht geringer geworden ist. Sie sollten dem V.ermieter ein entsprechendes Schreiben zukommen lassen, indem sie ihre Maßnahmen erläutern und dieses unbedingt von Zeugen unterschreiben lassen dann sind Sie auf der sicheren Seite.

So, wie sich eure Familiensituation darstellt, können die euch nicht so einfach raussetzen. Solltet ihr tatsächlich eine Kündigung bekommen, solltet ihr der wiedersprechen. Der Kündigungsgrund ist ja nicht mehr gegeben. Außerdem ist es nicht hinzunehmen, dass zwei (und später drei) Kinder auf die Straße gesetzt werden. Dass euer Kater erst jetzt kastriert worden ist, ist allerdings wirklich rücksichtslos. Bedenkt, auch eure Kleinen müssen in dem Gestank leben.

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