frisch Selbstständig und Versicherungen von DVAG?

5 Antworten

Zu Deiner Frage: jein, man braucht eine Absicherung seiner Arbeitskraft. Das kann, muss aber nicht zwingend, eine BU sein. Eine Schwere Krankhieten Vorsorge ist komplett unterschiedlich zu einer BU und erst einmal keine grundsätzliche Alternative.

Die Absicherung muss bedarfsgerecht sein, und dazu noch ins Budget passen. Letzteres ist bei Existenzgründern nicht einfach.

Da geht man zum Versicherungsmakler der nicht das Pferd von hinten aufzäumt wie die DVAG. Also nicht in der äußerst beschränkten Angebotspalette mal einw enig herumkramen sondern genau die Risiken analysieren und dann im Rahmen des finaziell machbaren die bestmöglichen Verträge suchen (und hierzu gehören auch ggf. die gesetzliche Rentenversicherung u.ä.). Und - immer bedenken, die Selbständigkeit könnte schief gehen, was dann ? Oder - können die Verträge bzw. die Absicherung, wenn es gut läuft, ggf. angepasst werden.

Also, vorne anfangen und priorisieren, und vor Allem nicht bei der DVAG.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Die BU ist für JEDEN der sein Einkommen mit seiner Arbeitskraft erzielt eine der wichtigsten Versicherungen überhaupt. Endalter 63 wird zu kurz sein, wurde wohl gemacht um die Prämie zu drücken.

RS ist für Selbständige auch durchaus sinnvoll, dann aber bitte aufpassen, dass dort ein erweiterter Straf RS enthalten ist (geht schneller als man denkt, dass gegen einen wegen vermeintlicher Steuerhinterziehung ermittelt wird).

Ob der DVAG Verkäufer für einen Selbständigen (oder allgemein für irgendjemanden...) der richtige Vermittler ist, wage ich zu bezweifeln.

Alle relevanten Haftpflichtversicherungen hat der Bruder?

Hallo,

die BU Versicherung ist eine der wichtigesten Versicherung die man als Arbeitnehemr oder Selbständiger benötigt.

Beim Selbständigen fällt entweder nach 18 Jahren Beitragszahlung (Handwerker) oder nach 25 Monaten der gesetzlche BU Schutz (vorher Angenstellter weg).

Zu prüfen wäre, wie du mit 1.200 € bis zum 63. Lebensjahr über die Runden kommen willst.

Aber das muß man erörtern, ggfls. Dynamisierungen in der Beitragszahlung und/oder Rentenzahlung einbauen.

Wie Du bemerkst, ist hier keiner auf die DVAG gut zu sprechen. Leider werden hierzu keine konkreten Gründe genannt.

Ich sage dir einige:

die DVAG bietet teuere oder nicht gute Leistungen an, Ratings sind oftmals nur Teilratings (darauf achten), alle Altersvorsorgeprodukte sind zu teuer.

In der Regel werden Verträge nach 5 Jahren umgedeckt, neue mit voller Provision neu abegschlossen

Beratungsdokumentattionen werden unvollständig angefertigt

Es werden lediglich von den Partnern der DVAG Produkte angeboten, wie

Badenia (0,6% teuerer als der Markt)

AachenMünchener

Central Krankenversicheuerung

Bankprodukte der Deutschen Bank (wie Girokonto, Kleinkredite (teurer)

DWS Produkte

uws.

Woher ich das weiß? mir liegt die Übersicht der Produkte mit den Provisionen vor, in 3 Rechtsfällen meiner Kunden werde ich als Zeuge geführt.

Deren Entscheidung ist: nie wieder Produkte- von Haftpflicht, Hausrat, Unfall über Rechtsschutz udn Altersvorsorgeprodukte- zu hohe Kosten.

beste Grüße

Dickie59

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Krankenversichert muß man ohnehin sein.

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung kann nichts schaden, eine Betriebshaftpflichtversicherung ist dringend zu empfehlen, insbesondere für Handwerker.

Eine Rechtsschutzversicherung für € 40 monatlich halte ich für Quatsch.

Dein letzter Satz ist extrem fundiert.

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist fast schon Pflicht, ( auch an eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung wäre zu denken, die hat aber Nachteile, genauso wie eine Rechtsschutz und Haftpflichtversicherung.

Wichtig: er soll in der gesetzlichen Krankenversicherung bleiben. Diese bieten kostengünstig zusätzliche Krankenhaustagegeld und Krankengeldversicherungen über Vertragspartner an.

Denn du kannst schneller im KH liegen als dir Lieb ist.

Und bist du als Selbstständiger Krank, hast du Einkommens/Verdienstausfälle.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

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