Freibetrag ohne pfändungen

4 Antworten

Wenn du ein P-Konto hast, dann hast du auch Pfändungen laufen. Die Schuldnerberatung hat dir darüber einen Schein ausgestellt, der dies bei der Eröffnung des Kontos bestätigte. Die Pfändung muss also nicht bei der Bank liegen.

Du hast die Verpflichtung das Geld, das über dem Pfändungsfreibetrag liegt, zur Tilgung deiner Schulden zu nutzen. Wenn du das nicht machst und man kommt dir auf die Schliche, dann war alles für die Katz. Denke daran, dass du in der "Wohlverhaltensphase" bist. Wenn der Schuldnerberater deine Kontoauszüge sieht und Fehler festellt, dann muss er den "Missbrauch" dem Gericht melden.

Du entscheidest was du machst. MfG

Ein P-Konto kann jeder eröffnen. Wenn er weder insolvent ist, noch eine Pfändung hat, kann er über alle Beträge frei verfügen!

@DieMoneypenny

Bei meiner Bank nicht! Die wollen eine Bescheinigung von der Schuldnerberatung, dass der Anspruch besteht.

@Tronje2

Dann wäre deine Bank die einzige für die ZPO §850k (7) nicht gilt.

"Wenn du ein P-Konto hast, dann hast du auch Pfändungen laufen."

Sinnfreier und inkompetenter geht es nicht!

Auch ein Manuel Neuer kann ein P-Konto beantragen, wenn er ein Girokonto aber keine Pfändungen hat!

Jeder der ein P-Konto hat, hat den Rechtsanspruch auf Umwandlung in ein P-Konto. Unabhängig von Pfändungen. ( § 850k ZPO )

Was hat die Schuldnerberatung hier konkret mit der Bank und dem P-Konto zu tun?

Ich kann aus der Frage nicht schließen, dass der Fragesteller in der Wohlverhaltensphase, also der Insolvenz ist!

Eigentlich schon aber das geht immer vom ersten bis zum letzten. Aber wenn keine Pfändung vorliegt dann müßtest du das Geld bekommen.

Vom ersten bis zum letzten?

Ein P-Konto ohne Pfändungen darf keinerlei Einschränkungen haben!

Also zu allererst ist der Grundfreibetrag bei 1045,04€. Was du da gelesen hast, ist schlichtweg falsch. Egal, ob eine Pfändung drauf ist oder nicht, du kannst nur innerhalb des Betrags verfügen. Alles darüber hinaus wird ausgekehrt am Ende des Monats und am Anfang des nächsten wieder gutgeschrieben, mindert dann allerdings auch wiederum den Freibetrag. Das ist nur eine grobe Erklärung, der Rest würde zu weit führen. Frage bitte deinen Bankberater danach. Du kannst also über die 300€ verfügen, weil der Betrag logischerweise kleiner ist als der Freibetrag.

Wohin soll das Geld denn "ausgekehrt" werden? Wenn es weder eine Pfändung gibt, noch eine Insolvenz vorliegt, passiert da gar nichts und man kann über das Geld frei verfügen!

Sorry, mein Fehler. Hab das gar nicht gelesen ..

@elsalvatore

"Hab das gar nicht gelesen..."

Deine eigene Antwort nicht oder was?

DU hast doch geschrieben, dass der Freibetrag eingehalten werden muss, egal ob man Pfändungen hat oder nicht!

Hat man ein P-Konto aber darauf keine Pfändungen, dann müssen dir alle Geldeingänge sofort ausgezahlt werden.

Einschränkungen darf es dann überhaupt nicht geben.

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