Frage zur nachträglichen Vaterschaftsanerkennung

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Die Geburtsurkunde deiner Tochter ist kein Vater vermerkt, weil im Geburtseintrag nichts darüber steht. Sofern die Vaterschaft anerkannt ist, wird diese Tatsache im Geburtsregister nachgetragen und in den danach ausgestellten Urkunden stehen die Personalien des Vaters. Wann die Vaterschaftsanerkennung erfolgt ist, geht aus der Geburtsurkunde nicht hervor. Nur in einer beglaubigten Abschrift aus dem Geburtsregister ist zu ersehen, dass die Vaterschaftsanerkennung erst 2 Jahre nach der Geburt der Tochter erfolgt ist, doch wäre das so schlimm? Das ist in der Praxis absolut keine Seltenheit! Vaterschaften können anerkannt werden bei Notaren, doch das ist mit Gebühren verbunden, deren Höhe ich allerdings nicht kenne, denn das ist unüblich. Jugendämter geben sich gerne damit ab, um gleichzeitig eine Unterhaltsverpflichtung aufzunehmen, die bei Verzug eingeklagt werden kann. Warum denn nicht zum nächsten Standesamt? Dort kostet es nichts, keine Unterhaltsverpflichtung und es gibt keine 3 Monate Wartezeit! Einfach mit der Geburtsurkunde der Tochter, der eigenen Geburtsurkunde und Personalausweis / Reisepass vorsprechen. Alles weitere wird von dort in die Wege geleitet (z. B. Zustimmung der Mutter, Eintrag im Geburtsregister usw.)

nach 2 Jahren sollen 3 Monate plötzlich zu lang sein? Verstehe ich nicht!

es geht ihm um anfertigung von pässen und besuch in den heimat.

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