Frage zum gerichtlichen Mahnverfahren

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Guten Abend,lieber Frager, also: Wenn du einen gerichtlichen Mahnbescheid beantragst, musst du die entsprechenden Gerichtskosten nur als Vorschuss zahlen. Sämtliche Kosten, die du durch die Angelegenheit hast, also auch vorgerichtliche Mahnkosten und der besagte Gerichtskostenvorschuss und gegebenefalls auch Anwaltskosten werden im gerichtlichen Mahnbescheid inklusive der Hauptforderung (bei dir die € 51,00) aufgeführt und damit geltend gemacht. Wird der Mahnbescheid rechtskräftig, weil der Antragsgegner keinen Widerspruch dagegen einlegt, dann kannst du sämtliche Kosten inklusive der Hauptforderung durch den Gerichtsvollzieher eintreiben lassen. Auch die Kosten der Zwangsvollstreckung muss der Antragsgegner tragen. Legt der Antragsgegner vor Rechtskraft des Mahnbescheids Widerspruch ein, dann wird das Mahnverfahren in ein gerichtliches Verfahren übergeleitet und ein als normaler Rechtsstreit fortgesetzt. Viel Erfolg und liebe Grüße von der Anemone Hexenblum

Dankeschön! :-)

@flb89

Sowas idiotisches.. Du wirst doch wohl nicht wegen 51 Euro einen gerichtliches Mahnverfahren einleiten, oder? Verschick halt in Zukunft erst, wenn Du das Geld auf dem Konto hast und fertig..

wenn er Widerspruch einlegt, muß er erstmal nichts bezahlen. Dann mußt du eine Klage einreichen und dein Schaden vor Gericht erstreiten. Man verschickt aber doch keine Ware, bevor nicht bezahlt wurde!!

Ich hab es leider getan, da ich ohnehin zur Post musste :-(

Ich hatte es halt gut gemeint.

@flb89

ist ja kein Fehler

mehr natürlich kommen ja Mahnkosten drauf und das kann ziemlich teuer werden ob der allerdings bezahlt letztendlich bleibt offen.

Alle entstehenden Kosten! Nur wenn er nur die Hauptforderung also die 51€ zahlt sich aber bei dem Rest weigert wird es schwierig das Geld weiter Gerichtlich einzufordern.

Dann kann man aber die Eigenen Kosten per Zivilklage erzwingen.

Wenn er Schuldig ist muss er alles,gerichtsverfahren und deine Kosten übernehmen.

danke

Kontopfändung... rechtswidrig?!

Hallo. Folgende Situation: Konto wurde gepfändet wegen einer nicht bezahlten Forderung von 30 Euro. Mal davon abgesehen, dass das wirklich lächerlich ist, deshalb das Konto zu Pfänden. Aber darum geht es nicht. Bevor eine Kontopfändung seitens eines Gerichts ausgestellt wird, was der Bank des Schuldners ja sofort übermittelt wird, muss ja erst ein Mahnverfahren eingeleitet werden. Nun ist es so, dass der Gläubiger keine Mahnung an uns geschickt hat. Ich habe den "Gläubiger" heute dazu aufgefordert, mir sein erfolgt(en) Mahnung(en) schriftlich nachzuweisen bis spätestens Freitag. Das Gericht, welches die Pfändungsverfügung ausgestellt hat, ist nicht in dem Zuständigen Bezirk meines Wohnsitzes. Zu einer Anhörung für ein gerichtliches Verfahren haben wir ebenfalls niemals eine Benachrichtigung erhalten. Hat jemand Erfahrung in diesem Bereich? Wie sieht die Rechtslage aus? Darf das Gericht eines anderen Bezirkes ein solchen Beschluss für meinem Bezirk ausstellen? Laut §828 ZPO ist das Gericht im Bezirk des Schuldners zuständig. Laut diesem § kann beim angehen eines anders ansässigen Gerichts nur der Gläubiger die Sache per Antrag an das Gericht des Bezirkes des Schuldners übergeben lassen, was in meinen Augen erstmal nicht sinnvoll klingt. Stimmt das soweit? Wir haben durch die Kontopfändung und ein eingeleitetes Mahnverfahren nur durch Zufall erfahren. der Beschluss wurde am 24.01.13 getroffen, also muss es doch ein Verfahren dazu geben, zudem wir zumindest eine Vorladung erhalten hätten müssen. Kann jemand Infos und/oder Tipps geben? Am Freitag erlischt die 14-Tage Frist und dann ist das Geld weg und ich sehe ganz ehrlich nicht ein, noch die Kosten zu Tragen, die über diese 30 Euro hinaus gehen, nicht, wenn wir von diesem Verfahren nichts mitbekommen haben, ich meine das Mahnverfahren und keine faire Chance zur Stellungnahme erhalten haben. Hoffe, es kann mir jemand wertvolle Infos oder Hinweise geben. Noch eine Frage. Wegen der Sache mit dem Gericht außerhalb meines Bezirkes: Bringt da eine Beschwerde beim OLG etwas? Ich meine, dass wir uns in soweit beschweren, dass wir von dem Gesamten Prozess nichts mitbekommen haben, und plötzlich vor einem Gepfändetem Konto stehen? Ich meine nur, weil es ja nicht sehr viel bringt, sich bei Instanz zu beschweren, die das Verfahren bearbeitet, schließlich wollen die ja auch ihre Kohlen(Geld). Da käme bei einer möglichen Beschwerde ja nur die nächst höhere Instanz in Frage, das OLG.

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