Frage zum EOS DID Deutscher Inkasso Dienst

5 Antworten

Wenn du keine Rechnung bekommen hast hättest du auch die Hauptforderung nicht tragen müssen.

Die Rechnung ist zwingend erforderlich zur Begründung der Forderung, zur Angabe eines Zahlungsziels und eines Kontos auf das die Zahlung zu leisten ist.

Sämtliche geltend gemachte Verzugsschäden sind gegenstandslos. Zahlungsverzug hat hier nie vorgelegen.

Sofern der Vertrag mit Deinem Stromanbieter nach dem 12. Juli 2005 geschlossen wurde, kannst Du im Übrigen zur weiteren Begründung der Zurückweisung der Ansprüche auf § 17 Abs. 1 Satz 1 StromGVV (Stromgrundversorgungsverordnung) verweisen:

§ 17 StromGVV: Zahlung, Verzug

(1) 1Rechnungen und Abschläge werden zu dem vom Grundversorger angegebenen Zeitpunkt, frühestens jedoch zwei Wochen nach Zugang der Zahlungsaufforderung fällig.

Da Dir die Rechnung nicht zugegangen war, ist sie - was in o.g. Verordnung geregelt ist - auch nicht fällig gewesen. Ohne Fälligkeit kein Verzug.

Fälligkeit tritt nämlich frühestens zwei Wochen nach Zugang ein. Es ist auch nicht Dein Verschulden gewesen, dass die Rechnung an die falsche Adresse versendet wurde, da Du die richtige Adresse mitgeteilt hattest. Insofern trat Fälligkeit erst zwei Wochen nach Rechnungserhalt ein.

Für Ersatzversorger gilt § 17 StromGVV gemäß § 3 StromGVV ebenfalls.

(Nota bene: das ist eine Spezialregelung. Bei anderen Vertragstypen gibt es solche Regelungen nicht zwingend. Grundsätzlich hängt die Fälligkeit eines geschuldeten Betrages nicht vom Zugang einer Rechnung ab.)

Ich würde einmal schriftlich widersprechen; nicht da anrufen! Und denen Anrufe verbieten! Telefonate sind nicht zu beweisen, und die Callcenter-Agents sind darauf getrimmt, Widersprüche grundsätzlich abzuweisen, bzw. haben gar keine Befugnis, unberechtigte Forderungen einzustellen.

Mit der Zahlung an den Stromversorger sollte die Sache erledigt sein, wobei es eine gewisse Restunsicherheit gibt, ob evtl. Zahlungsverzug vorlag. Selbst dann dürften sich die angemesenen Gebühren auf Verzugszins (gering), geringe Mahnkosten (2-5€/Papierbrief) und allenfalls Adressauskunft beschränken.

Gab es denn einen Nachsendeauftrag, bzw. ist andere Post vom Stromversorger an die neue Adresse gegangen?

Nerven werden die aber noch, da kommen noch ein paar Briefe, schlimmstenfalls muss man einem gerichtlichen Mahnbescheid widersprechen oder sich im Prozess verteidigen. Letzteres ist wohl eher unwahrscheinlich!

Eingeklagt wird das nicht denn es handelt sich bei dem Auftraggeber (Forderungsinhaber) um ein geschäftserfahrenes Unternehmen ( Stromkonzern) welches keinerlei Hilfe eines ext Finanzdienstleisters (EOS/DID) benötigt

Diese Kosten sind nicht erstattungsfähig

Hatte ich auch mal 2009

Habe aufgrund der Empfehlung eines Rechtsanwaltes die Hauptforderung ohne Inkassogebühren an den Versorger überwiesen und dem Inkassobüro geschrieben das ich die Forderung der Inkassogebühren zurückweise

Es sind dann noch etwa 3 oder 4 Briefe von dem Inkassobüro Creditreform gekommen das ich die gebühren ebenfalls zu zahlen hätte

Ist irgendwann eingeschlafen

Inkassogebühren zahlen oder nicht?

Folgender Sachverhalt: Es geht um unitymedia. Monatliche Kosten: 25 EUR für TV und etliche Sender. Umzug war geplant, Unitymedia sagt Kündigung aus Kulanz schriftlich zu, da Umzug in ein nicht versorgtes Gebiet erfolgte.

Feb12: Unitymedia sagt Kündigung aus Kulanz zu, zum 30.4.12, Zahlung wurde - wie vereinbart! - vorerst eingestellt, da ich statt 24,56 immer 30 überwiesen hatte und noch Guthaben da war. Später soll ich eine "Abschlussrechnung" erhalten und dort dann zahlen.

Mai12: Unitymedia erhält Meldebescheinigung und Bitte um Abschlussrechnung bzw. Bestätigung, ob Kundenkonto ausgeglichen.

Juni12: Unitymedia hat Anschrift verdudelt, Ex-Nachbar bringt den falsch adressierten Brief vorbei (?!) In der Rechnung steht ein Betrag, aber keine Zeiträume (offen waren Mrz+Apr12). Brief mit Bitte zur detaillierten Rechnung und mit Berücksichtigung der Kulanzkündigung geschrieben.

Juli+Aug12: Rechnung inkl. Mietgerätpauschale und SmartCard Schadensersatz (Geräte wurden zuvor nicht zurückverlangt!). Jeweils Anfang und Ende d. Monats Brief mit d. Bitte um detaillierte Rechnung. Geräte inzwischen zurückgeschickt, mit Sendungsnachweis. Rechnungen nach wie vor mit Gerätepfand, als hätte ich diese nicht zurückgeschickt!

Sept12: Letzte Mahnung von Unitymedia inkl. Gerätepfand (80 EUR). Anruf bei Hotline: Pfand wird berücksichtigt, Rechnung kommt. Detaillierte Rechnung kommt auch lt. Hotline.

Von Juli bis Sept hab ich mind. 6 Briefe und noch viel mehr Faxe an unitymedia geschickt, mit der Bitte um Zusendung einer det.Rechnung. Immer nur die Standard-Rechnung.

Okt12: Anfang Okt -> Wieder normale Rechnung ohne Guthabenverrechnung. (80 EUR). Fax an unitymedia mit der Bitte um det. Rechnung und dem Zusatz: WENN SIE MIR NICHT ANTWORTEN, DANN ZAHLE ICH AUCH NICHT. SOLLTEN SIE EIN INKASSO UNTERNEHMEN MIT DER FORDERUNG BEAUFTRAGEN, OHNE AUF MEIN SCHREIBEN ZU REAGIEREN, WERDE ICH DIE SACHE MEINEM ANWALT ÜBERGEBEN. ANTWORTEN SIE MIR, DAMIT ICH MEINE RECHNUNG BEZAHLEN KANN!!! Ich schicke das per Fax ab und am nächsten Tag im Briefkasten: Inkasso!!! Hauptforderung 80, Inkassogeb. 80 = 160 EUR. 7 Tage Frist. -> Fax an Inkasso mit Sachverhalt inkl. Kopien aller Schreiben inkl. Meldebescheinigung usw., komplette Kopie an unitymedia ebenso per Fax.

Siehe da: Die detaillierte Rechnung ist da! -> Online Banking rein, bezahlt. Ende.

Brief an Inkasso (sinngemäß): "Ich wollte eine det. Rechnung. Es ist Unitymedias Verschulden, wenn diese nicht auf meine Schreiben reagiert und erst wenn sie noch mit drin hängen. Ihr Auftraggeber ist unitymedia. Ich zahle nicht die Ihnen entstandenen Kosten. Die offene Forderung ist ausgeglichen. Ihnen gegenüber muss ich nichts zahlen."

Nur mal so: Es war zu keinem Zeitpunkt so, dass ich nicht zahlen hätte können. Ich zahle aber nicht x-beliebige Beträge, nur weil ich das schriftlich habe! Es ging nur um die Verrechnung meines Guthabens, mehr nicht. Muss ich eine Titulierung o.ä. befürchten?

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