Frage zu Wohngeld und Unterhalt

5 Antworten

Hier mal ein Link zur Wohngeldberechnung.

http://www.biallo.de/finserv/rechnerinframe/Soziales/Wohngeldrechner.php

Der Unterhaltsvorschuß vom Jugendamt ist nicht gleichzusetzen mit dem Mindestunterhalt. Für 0-3jährige beträgt er 133,- Euro und für 6-12jährige 180,- Euro. Wenn Du also weniger als gesamt 313,- Euro zahlt, erhält Deine Frau die Differenz vom Jugendamt.

für Minderjährige bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres
wird monatsweise maximal für insgesamt 6 Jahre gezahlt
orientiert sich am Mindestunterhalt (§ 1612 a BGB)
    bis zum 6 Geburtstag: 133 Euro monatlich
    bis zum 12 Geburtstag: 180 Euro monatlich

Quelle unterhalt.net

Dein Selbstbehalt kann herabgesetzt werden, ausserdem kann dir fiktives Einkommen angerechnet werden. Du kannst davon ausgehen, dass du mindestens 100% aus der Düsseldorfer Tabelle zahlen musst. Das sind allerdings nur 497 Euro. Für den Fall, dass du einen sog. Mangelfall durchsetzen kannst, unterliegst du der erhöhten Erwerbsobliegenheitspflicht. Ob du damit Wohngeld bekommst, kann ich nicht sagen.

Sorry - das war nur ein Teil, ist so ne Sache mit dem Schreiben um diese Zeit ...

Deine Frage zum "Schuldenmachen" wenn du nicht den vollen Unterhaltssatz zahlen kanst, bekommt deine Ex die Differenz (zum Tabellenwert) als als sog. "Unterhaltsvorschuss" vom Jugendamt. Das sind allerdings Ersatzzahlungen, die sich der Staat( also das Amt) noch 30 Jahre lang von dir wiederholen kann. Du hast also Schulden beim Staat.

Wenn du Wohngeld beantragst, wird als vorhandenes Netto (zur Verfügung) Dein Netto abzüglich Unterhaltszahlung gerechnet, das heißt, dort wird deine Unterhaltsverpflichtung schon mit eingerechnet.

KFZ: lass dir doch den jährlichen Steuerfreibetrag schon monatlich auf der Lohnsteuerkarte mit eintragen, dann hast du am Jahresende zwar nicht so viel, dafür aber jeden Monat mehr.

Eine Wohnung zu nehmen, die so groß ist, dass auch deine Kiddis da mal übernachten können - klingt gut. Bedenke aber, dass nur eine bestimmte Fläche bezuschussungsfähig mit Wohngeld ist. Das heißt, wenn die Wohnung größer ist als für eine Person angemessen, rechnet man dir den Mietwert runter auf 45 qm für eine Person - und das kann heißen, dass die Wohnung dann noch angemessen preiswert ist für dich und du kein WG bekommst

Hmm, jetzt hab ich 2 Antworten die sich um die 300 Euro bewegen und zwei Antworten mit dem vollen Tabellarischen Satz.

Also wenn mir der Unterhalt von 300 Euro als Nettogehalt abgezogen wird, hab ich nach dem Wohngeldrechner einen Anspruch auf 122 Euro Mietzuschuss. Wäre ja schonmal was. Jetzt bleibt nur die Frage was geschehen wird: Sie bekommt einen Unterhaltsvorschuss um auf den Betrag zu kommen ---> ich werde nicht wenige Schulden machen oder Sie muss vorerst mit den 313 Euro klar kommen und ich mach keine Schulden aufgrund des Mindestunterhalt.

Aber ich kann mir das erstere irgendwie nicht vorstellen. Ich könnte ja einen auf Arbeitslos machen, nen 400 Euro Job annehmen wo ich dann Monatlich ein paar Kröten mehr als den ALG II Satz hätte + übernahme der Miete und sie bekommt den Unterhalt vom Amt. Ich hab zwar dann auch die Schulden aber die kann ich ja dann nicht zurückzahlen aufgrund von ALG II und Minijob, wo ich dann wahrscheinlich mehr Geld hätte als wenn ich Vollzeit Weiterarbeite. Nicht das ich dies vorhätte... rein Theoretisch.

Du hast etwa recht mit der Höhe des für deine Kinder fälligen Unterhaltes. Denn bei der Berechnung kannst du zum Beispiel Kosten für eine private Krankenversicherung oder Rentenvorsorge absetzen (zum Beispiel, wenn du Beamter bist)

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