frage zu tarifverträge von zeitarbeitsfirmen

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Hallo Guppyfisch,

vorschlagen würde ich, dass Du dich informierst, mit welchem Tarifvertrag die Zeitarbeitsfirma arbeitet. Im IGZ/DGB Tarifvertrag ist es so, dass Du als Gabelstaplerfahrer in die Entgeltgruppe 2 eingestuft werden musst. Das bedeutet einen Stundenlohn von 8,19 brutto pro Stunde. Es kommen dann noch jeweilige Branchenzuschläge mit dazu wenn Du z.B. in der Metallbranche eingesetzt wirst sehen die Verdienstmöglichkeiten ganz anders aus. Ich habe Dir eine Tabelle zum nachschauen beigefügt:

Der Branchenzuschlag beträgt nach der Einsatzdauer in einem Kundenbetrieb folgende Prozentwerte:

  • nach der sechsten vollendeten Woche 15 %
  • nach dem dritten vollendeten Monat 20 %
  • nach dem fünften vollendeten Monat 30 %
  • nach dem siebten vollendeten Monat 45 %
  • nach dem neunten vollendeten Monat 50 %

Ich hoffe ich konnte ein wenig helfen.

Schöne Grüsse

Vom Gehalt her sind die Verträge alle schlecht. Als Staplerfahrer wird sich dein Gehalt bei all diesen Tarifverträgen um die 8,50€ bewegen. Das du in einer Gewerkschaft bist hilft dir im Bezug auf deine Bezahlung garnichts. Ich empfehle dir wärmstens die Finger von der Zeitarbeit zu lassen.

Hallo Guppy!

bza igz baz dgz

nun aber welchervertrag ist denn nun der beste also vom gehalt her?<

Das werden Sie sich nicht unbedingt aussuchen dürfen. Das hängt zum einen an der Tätigkeit, die Sie ausführen sollen und zum anderen, welchen Tarif Ihr AG dazu ausgehandelt hat.

Ich kenne diese Tarife nicht, aber angenommen "bza" ist der "Beste" für Staplerfahrer, aber Ihr AG hat "dgz" ausgehandelt, dann ist "dgz" IHR Tarif. Dagegen können Sie auch nichts machen. Man nennt das Tarifautonomie. Und solange Tarife nicht grundlegend gegen Gesetze verstoßen, sind sie autonom.

Sie müssen sich eben die Firma aussuchen (soweit das möglich ist), die den für Sie besten Tarif hat. Nimmt man Sie dort nicht, müssen Sie eben Abstriche machen.

Gruß Navvie

PS: Haben Sie den Kurzfilm "Staplerfahrer Klaus" gesehen?

Gesetz für Arbeitszeitausgleich bei Zeitarbeit?

Hallo

Ich bin momentan in einer sehr zufriedenen Stelle als Hausmeister, zwar per Zeitarbeit, aber schon 3 Jahre an einen Konzern ausgeliehen und auch dort etabliert.

Mein anliegen ist aber folgendes:

Es gibt ja so ein genanntes "Arbeitszeitkonto"...da werden 150 Stunden angespart als Freizeitausgleich und sonstiges. Ich bin aber kein Schicht- und Produktionarbeiter und hab auch sehr wenig Fehlzeiten...daher brauche und will ich dieses Konto nicht, da mir auch Urlaub zusteht und ich sowieso nie verreise, d.h. wenn ich maln Tag Urlaub brauche wegen irgendwas, bekomm ich den mittels Urlaubstag.

Meine Agentin und auch der Rest dort sagen, es gibt ein Gesetz dazu und man kann es nicht "abstellen".....nun sagte ich denen, sie sollen es mir mal schriftlich nachweisen. Haben die bis heute nicht getan!

Ich selbst finde kein Gesetz, und auch im Arbeitsvertrag steht keine Regelung dazu, nur der Vermerk zu §§ 4.2 - 4.6 MTV BAP

http://www.dgb.de/tarifrunde-leiharbeit/tarifvertrag-zeitarbeit-leiharbeit-dgb-igz-bap-tarifinfo-mit-tariftabelle-und-entgeltgruppen-ost-west/++co++b76ba00a-4464-11e7-9331-525400e5a74a

Das ist aber nur eine Regelung, und in §§ 4.2 steht explizit "können" Plus und Minusstunden eingestellt werden!

Bedeutet für mich, es ist kein Gesetz und somit, wenn ich kein Arbeitszeitkonto benötige, auch nicht notwendig ist.

Ich habe denen im Zeitarbeitbüro auch gesagt, das ich ausschliesslich nur diese Hausmeistertätigkeit bei diesem Konzern ausführe, da ich den Werkleiter kenne, sowie andere Bekannte dort habe, und wegen Arbeitsweg usw., und im falle ich dort nichtmehr benötigt werde, nix anderes annehmen werde, da ich dann einfach in meinem erlernten Beruf zurück gehe und da keine Schwierigkeiten habe, sofort was finden zu können aufgrund meiner Erfahrung und Auslandsaufenthalte.

Will einfach meine vollen Stunden bezahlt haben, z.b. diesen Monat 22 Arbeitstag mit 176 Stunden, und keine 151,67 wegen AZK Abzuges!

Jemand hier, der sich rechtlich damit auskennt?

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Zeitarbeit Gehaltskürzung bei Krankheit nach neuem Manteltarif vom 01.11.2013

Habe heute von meinem alten Arbeitgeber folgenden Brief erhalten.

Sehr geehrte Damen und Herren,

laut Paragraph 6a des IGZ-Manteltarifvertrages werden Urlaub und Krankheitstage ab dem 01.11.2013 nicht mehr nach Stunden, sondern nach dem Durchschnittstagessatz berechnet.

Meine Anstellung bei der Zeitarbeit wahr am 1 Oktober 2013. befristet bis zum 24.Dez 2013 die letzten beiden Wochen wahr ich Krank Operation wegen Leistenbruch.

Jetzt habe ich fogendes gefunden. habe die intressante Passage Fett hervorgehoben

Gültigkeit und Geltungsbereich des Tarifvertrages

Der Tarifvertrag kann zunächst einmal nur auf die Betriebe angewandt werden, die auch in den fachlichen und regionalen Geltungsbereich des Tarifvertrages fallen. Beide Vertragsparteien müssen zudem Mitglied eines tarifschließenden Verbandes sein. Der Tarifvertrag gilt dann "unmittelbar": Eine vertragliche Geltung muss dann nicht gesondert vereinbart werden.

Der Anspruch auf den neu ausgehandelten Lohn besteht immer dann, wenn der neue Tarifvertrag in Kraft getreten ist. Dies muss nicht automatisch das Datum des Abschlusses sein. Ein Tarifvertrag kann auch rückwirkend in Kraft gesetzt werden. Insbesondere wenn es um Lohn- und Gehaltsforderungen geht, kommt dies durchaus häufiger vor. Aber: ** Eine rückwirkende Verschlechterung ist hingegen grundsätzlich nicht möglich.**Nur in besonderen Fällen lässt die Rechtsprechung hier Ausnahmen zu. Um hierbei Ihre rechtlichen Interessen schützen zu können ist eine Rechtsschutzversicherung zu empfehlen.

Wer weis eventuell was genau rechtens ist. ?!

Mfg Hollowman

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Konkurrenzklausel Zeitarbeit - Wenn vorhanden, im Arbeits- oder Tarifvertrag zu finden?

Ich bin bei Zara durch eine Zeitarbeitsfirma angestellt, für 3 Monate als kurzfristig Beschäftigter. Da ich in knapp 7 Wochen schon die Zeit rum habe und ich den Studienplatz den ich mir zum Oktober erhofft hatte voraussichtlich nicht dieses Jahr bekommen werde, habe ich überlegt, da mir die Arbeit dort gefällt, Festangestellter bei Zara zu werden, also einen Vertrag auf eine einjährige Beschäftigung dort zu unterschreiben, nun hat mir meine Chefin jedoch etwas von einer 6-monatigen Pause erzählt, die ich einlegen müsste, wenn ich nach der Anstellung durch eine Zeitarbeitsfirma fest angestellt werden möchte. Nachdem ich mich also ein wenig informiert habe und über die Konkurrenzklausel gestolpert bin, die wohl das von meiner Chefin erwähnte Problem darstellt, würde ich gerne wissen, wo sich diese Konkurrenzklausel in meinem Arbeits- oder Tarifvertrag (IGZ) wiederfinden lässt (nachdem ich beides überflogen habe, habe ich nichts derartiges gefunden und eigentlich sollte eine solche Klausel doch bei einem Arbeitsvertrag bei einem Monatsgehalt von weniger als 2000€ nicht vorhanden sein, oder?). Wenn also keine Konkurrenzklausel im Arbeits- oder Tarifvertrag (da ich nicht weiß in welchem von beiden so etwas geregelt ist) erwähnt ist, dürfte das Problem mit den 6 Monaten Pause die ich zwischen den Anstellungen einlegen müsste doch vom Tisch sein, oder gäbe es noch ein anderes Problem das meine Chefin gemeint haben könnte wodurch ich 6 Monate Pause machen müsste bevor ich mich bei Zara fest anstellen lasse?

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