Fortsetzung: Dubiose "Letzte Mahnungen" vom OTTO Versand

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Du schreibst Otto dass du unter Fristsetzung bis zum 21.05. die Entfernung des Schufa-Eintrags verlangst und drohst eine Klage wegen Kreditgefährdung an (§ 824 BGB).

Die Einschaltung eines Inkassobüros ist hier auch rechtswidrig, da die Forderung streitig gestellt wurde.

Nehme eine Rechtsberatung in Anspruch und überlege ob hier eine negative Feststellungsklage sinnvoll sein könnte. Damit würdest du Otto vor Gericht zwingen und diese müssten die Rechtmäßigkeit ihrer Forderung beweisen.

Das klingt gut ;)

Ich weiß allerdings nicht, ob der Eintrag negativ ist. Ich kopier ihn einfach mal:

Otto (GmbH & Co. KG) KM-DA-DC

Rückfrage

Anfrage des Versandhandels

Kontonummer 0029539516

Datum der Anfrage 21.11.2012

Übrigens einer von insgesamt vier Einträgen. Ansonsten nur Anfragen meiner Bank, meines Handyanbieters und zwei Anfragen zur Identitätsprüfung von PayPal...

Mir fällt auch grade auf, dass ansonsten nur Murks drinsteht. Eine ehemalige Anschrift ist doppelt vermerkt und eine stimmt gar nicht, bzw. ist aus 2 alten Anschriften zusammengefügt. Straße und Hausnummer aus der einen Stadt, Ort und Postleitzahl aus der anderen Stadt Oo

@kevin1905

13... WAS???

Wie geil. Ich denke, ich sollte mich tatsächlich bei der Schufa melden.

Die einzige größere Summe, die ich in den nächsten Jahren zu zahlen habe und die ich tatsächlich Vater Staat schulde, ist mein BaföG. Das ist aber gar nicht vermerkt...

Ansonsten hatte ich noch nie Probleme mit meiner Schufa. Bis auf einen Dispo bei der Postbank (Studentenkonto), habe ich bis jetzt immer und ohne Probleme Verträge abschließen können.

Also ich hatte vor etwa einer woche ein ähnliches problem (ich bekahm auch eine mahnung per e-mail (aber) von cyberport.de) da stand auch letzte mahnung, sonst gerichtliches vorgehen, 195€ blablabla... Ich hab dann mal auf cyberport.de (versandhaus) nachgeguckt und da stand das das eine mail mit einem virus im anhang ist und das mans einfach ignorieren soll... Vieleicht ist das das selbe? Schau mal auf Otto.de nach!

Die Mahnungen kamen per Post. Mahnungen per E-Mail gibt es nicht. Das ist Spam!!

Ansonsten habe ich ja alles schon genauestens kontrolliert und auch hier bereits geschrieben:

Ich war doch mehr als überrascht, denn meine letzte Bestellung bei OTTO ist bereits 7 Jahre her und wurde damals bezahlt. Außerdem wurde weder etwas geliefert (auch kein Abholschein im Briefkasten), noch wurden mir Rechnungen oder Mahnungen zugeschickt. Erstaunlich war auch die völlig falsche Schreibweise meines Vor- und Nachnamens.....

Ich loggte mich in den Kundenbereich von Otto.de ein und fand heraus, dass weder Bestellungen getätigt wurden, noch Rechnungen offen waren. Das Kundenkonto war bei 0. Der Bereich Bestellungen leer. So wie erwartet.

Ich schaute mir die Mahnungen nochmal genauer an. Die Kundennummer stimmte nicht mit meiner überein. In der zweiten Mahnung war noch eine andere Kundennummer vermerkt, die auch nicht mit meiner übereinstimmte.

Also versuchte ich mich mit den beiden Kundennummern aus den Mahnungen einzuloggen. (Dafür sind Kundennummer und Geburtsdatum nötig.) Funktionierte beides Mal nicht. Also war nicht nur mein Name falsch, sondern wohl auch mein Geburtsdatum.

@JessieJess

Mahnungen per E-Mail gibt es nicht. Das ist Spam!!

Aber sicher gibt es Mahnungen per E-Mail! Bei Online-Shops ist das gang und gäbe.

Bei Mahnungen bestehen keine Formerfordernisse, so dass sie sogar mündlich erfolgen können.

@Ratirat

Rechnungen, die ICH für meine Kunden schreibe, würde ich niemals per Mail verschicken. (Und klar gibt es die. Meine O2-Rechnungen erhalte ich auch ausschließlich per Mail...)

Werden Rechnungen oder vllt sogar Mahnungen per Mail ignoriert, folgen Briefe ;)

Wie gesagt, ich verschicke absichtlich alle Rechnungen (Mahnungen musste ich Gott sei Dank noch nie schreiben!) grundsätzlich per Post.

@JessieJess

PS: Nein, Mahnungen/Rechnungen per Mail gab es vor den beiden Mahnungen nicht!

Btw: Ich werde nun das tun, wozu mir kevin1905 geraten hat. Ich schicke also nun nochmal ein Einschreiben an Otto und drohe mit negativer Feststellungsklage und Klage im Falle einer Kreditgefährdung (negativer SCHUFA-Eintrag), wenn ebendieser nicht entfernt wird.

Sollten Inkasso-Briefe bei mir ankommen, schreibe ich "Annahme verweigert - an Absender zurück" drauf und schicke sie zurück, was ich mir von der Post quittieren lasse.

Ich hoffe, dann ist die Sache geklärt. Ansonsten sehen Otto und ich uns vor Gericht wieder.

Wenn du wirklich nichts bestellt hast ignoriere einfach diese und alle folgenden Schreiben dieser dubiosen Inkassobude, vor allem antworte denen nicht mehr. Deine Schreiben liest dort kein Mensch und was bei Dir ankommt sind automatisch generierte Schreiben die ausser Dir und dem Briefträger kein Mensch in der Hand hatte. Reagieren musst Du erst wenn ein Mahnbescheid vom zuständigen Mahngericht kommen sollte.

Bei dem Schufaeintrag sieht es schon anders aus. Der Schufa solltest Du schriftlich mitteilen das Du keine Bestellung getätigt hast und die Forderung somit strittig und voerst gemäß Bundesdatenschutzgesetz zu entfernen ist.

Zudem kannst Du Dich bezüglich des, möglicherweise durch die Inkassobude, ungerechtfertigten Schufaeintrags an den Bundesdatenschutzbeauftragten wenden.

Hm naja. Ich will ungern auf den Mahnbescheid warten.

Außerdem, es dürfte doch gar keinen Mahnbescheid mehr geben, oder? Widerspruch ist doch bereits eingelegt (per Einschreiben mit Rückschein, unter Zeugen eingetütet und unter Zeugen zur Post gebracht, der Rückschein ist auch schon lange wieder da)... Oder sehe ich das falsch?

Außerdem habe ich darin "versprochen", Strafanzeige zu erstatten und Strafantrag zu stellen, sollte ich keine Antwort erhalten.

@JessieJess

Das gerichtliche Mahnverfahren kann eingeleitet werden unabhängig davon ob auf die Mahnung ein Widerspruch erfolgte.

@kevin1905

Ja, das ist klar.

Aber Mahnbescheid != gerichtliches Mahnverfahren. (für Nicht-Informaiker: ungleich ;)

Soll heißen, kommt ein Mahnbescheid und wird diesem widerprochen, folgt (zumindest theoretisch) ein gerichtliches Mahnverfahren.

Wurde bereits vorher widersprochen, folgt kein Mahnbescheid, sondern direkt (oder irgendwann) das gerichtliche Mahnverfahren. Oder?!

Wenn nicht, hätte ich mir den Widerspruch auch sparen können. Bis auf die Tatsache, dass die Angelegenheit damit strittig ist, hätte ich sonst nichts erreicht ^^ Und da die Forderung strittig ist, erübricht sich der Mahnbescheid, oder nicht?!

@JessieJess

Ob das gerichtliche Mahnverfahren eingeleitet wird, entscheidet allein der, der es einleitet, also in diesem Falle Otto. Ob vorher gemahnt oder widersprochen wurde, interessiert das Gericht nicht.

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