Formfehler in Kündigungsschreiben an Web.de -Kündigung abgelehnt, was tun?

5 Antworten

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Hallo, bei dieser geringen Summe lohnt sich ein Anwalt nicht, aber versuche trotzdem weiterhin per E-Mail die Sachlage zu klären. Das hört sich sehr mysteriös an. Wenn es nur an einem Wort liegt. Kündige jetzt auf jeden Fall fristgerecht - und zahle, sonst bekommst du Mahngebühren etc. Du kannst aber noch die Verbraucherzentrale informieren. Aber vorher noch einmal versuchen eine Einigung bzw. Klärung mit Web.de herbeizuführen. Denn, die Kündigung der Testphase sollte nicht an einem Wort abhängig gemacht werden. Dein Wille war ja die Kündigung.

Die Clubmitgliedschaft läuft nun gegen meinen Willen 12 Monate...wieso sollte ich zahlen, wenn Web.de eigenmächtig den Vertrag wegen dieser Lapalie verlängert hat?

Ich fühle mich einfach nur falsch informiert und vera*****.

Hier ein Zitat aus einer Nachricht von Web.de

"Wir teilen Ihnen mit, dass lediglich ein Widerruf per E-Mail akzeptiert werden kann."

3 Sätze weiter unten heißt es:

"Nach unseren AGB ist es notwendig, dass Sie die Kündigung unterschreiben und diese schriftlich per Fax oder Brief einreichen."

@Greenmaster

Wenn du jetzt nicht bezahlst, hast du großen Ärger am Hals. Also, erst mal bezahlen, dann alles klären, sonst wird die Sache noch schlimmer. Dann hast du das Inkasso bald laufen, mit Schufaeintrag usw. Gegen dieses unfaire Vorgehen empfehle ich dir auf jeden Fall noch die Verbraucherzentrale zu benachrichtigen.

@PeterSchmitt2

Ich habe soeben den geforderten Geldbetrag überwiesen...um Zeit zu gewinnen.

Montag werde ich mich dann an die Verbraucherzentrale wenden...eventuell noch an eine Verbrauchersendung des WDR...wäre schön, wenn solch dubiose Machenschaften an die öffentlichkeit kämen.

Danke für die Hilfe!

@PeterSchmitt2

Hallo, ich habe nochmal mit einem befreundeten Rechtsanwalt diesen Fall besprochen. Es ist tatsächlich eine juristische Spitzfindigkeit im Vertrag. Dem Club Mitglied wird ein Widerrufsrecht eingeräumt und kein Kündigungsrecht. Du hättest die Mitgliedschaft in der Tat widerrufen müssen - nicht kündigen. Und das nicht innerhalb der Testphase, sondern innerhalb von 2 Wochen. Per E-Mail an kundencenter, das muss akzeptiert werden. Trotzdem, sende deine Erfahrung an die Verbraucherzentrale. Viele Grüße!

@PeterSchmitt2

Danke für Deine Bemühungen...also scheint Web.de im Recht zu sein..aber trotzdem ganz schön dreist und nicht sehr "kundenzufriedenheitsfördernd" derart auf seinem Recht zu bestehen...

@PeterSchmitt2

Das stimmt nicht ganz auch wenn es von einem Anwalt kommt. Es kommt bei Rechtsgeschäften nicht unbeding auf den genauen Wortlaut an, vielmehr ist wichtig was ich erreichen will. Wenn ich möchte das ein Vertrag nicht weiter geführt wird spricht man im Volksmund von einer Kündigung. Die Spitzfindigkeit mit dem Widerruf muss ich mit als Nichtjurist nicht gefallen lassen. Greenmaster hat klar zu verstehen gegeben das er den Vertrag nicht weiter führe will, das muss web.de akzeptieren. Formfehler gibt es bei einer Formlosen kündigung nicht, solange nur klar ist das ich kündigen will.

@Greenmaster

Lass dich nicht Verunsichern nur weil ein befreudeter Anwalt von irgend jemanden etwas angeblich gesagt hat. ( Sorry PeterSchmitt2 ist nicht persönlich gemeint ) Eine Kündigung kann in so einem Fall formlose erfolgen und formlos heißt nun mal das es genügt das du den willen den Vertrag nicht weiter zu führen klar und unmissverständlich dargelegt hast. Dies hast du genau mit dem Wort Kündigung gemacht.

@PeterSchmitt2

Die Forderung ist strittig, da gibt es keinen großen Ärger. Web.de ist jetzt gezwungen die Forderung Gericht geltend zu machen, ich würde jetz schon deshlab nicht zahlen weil so etwas als Vertragsanerkennung gewertet werden könnte. Gibst du immer klein bei nur weil einer Behauptet er ist im recht? Es geht hier auch um so eine geringen Betrag , das das Kostenrisiko durchaus akzeptabel ist.

Du kannst dich beruhig zurück lehnen. Die Juristen von Web.de haben auf gut deutsch gesagt scheiße gebaut. Ein Vertrag der per E-Mail geschlossen wird, darf sogar per Gesetz auf den gleichen Weg gekündigt werden. Sie haben ja sogar dir gegenüber zu gegeben das die Kündigung bei ihnen an gekommen ist, blöder geht es eigendlich nicht. Die Versuchen dich jetzt nur mit Fehlinformationen weich zu kochen. Bei einer Strittigen Forderung und um etwas anders geht es hier nicht, kann man überhaupt keine Inkassofirma beauftragen, die Kosten darf der Auftraggeber dann schön selber Tragen. Ich würde an deiner stelle mich auf den Standpunkt stellen das es keinerlei rechtliche Grundlage für die Forderung von web.de gibt.

Deine Kündigung ist aus meiner Sicht völlig korrekt. Speichere und drucke Deine Kündigungsmail aus. Schreibe nochmals eine Email, daß Du die Ablehung Deiner Kündigung nicht akzeptierst und Du den Vorgang als abgeschlossen ansiehst.

Danke für die schnelle Antwort.

Der Ablehnung der Kündigung habe ich selstverständlich mit Zitat und Verweis auf die AGB widersprochen...keinerlei Wirkung...

@Greenmaster

Lass' Dich nicht verunsichern / einschüchtern und warte ab, was "web.de" weiter unternimmt. Sollte ein Mahnbescheid kommen, mußt Du (ohne Begründung anzugeben) widersprechen und dann geht's vermutlich vor's Gericht. s ist lächerlich, daß web.de Deine Kündigung wegen eines vermeintlich "falschen" Wortes nicht anerkennt. Dies wird ein Richter genau so sehen.

@Suflaki

DH! so würde ich auch vorgehen.

schau mal bei der verbraucher zentrale nach ob da schon ne info über so was da ist wenn nicht ruf dort an und informier dich..

beantwortet von Biggi2000 am 13. Dezember 2009 09:23 0x Wo sieht man bei WEB.DE wie lange man da schon angemeldet ist? beantwortet von Biggi2000 am 29. November 2009 11:41 0x beantwortet von doddo am 25. November 2009 11:41 0x beantwortet von doddo am 22. November 2009 10:36 4x beantwortet von doddo am 15. November 2009 09:33 0x beantwortet von doddo am 12. November 2009 13:35 0x Da gibt es ein Urteil , ich würde mich darauf berufen und nicht zahlen.

Der bekannte Online-Dienstleister WEB.DE übersandte den Nutzern seines E-Mail-Dienstes Werbemitteilungen. Darin hieß es in großen, fett hervorgehobenen Buchstaben:

""Dankeschön! Vielen Dank für Ihre Treue! Unser Dankeschön exklusiv für Sie!".

Durch das Betätigen des Textfeldes "Dankeschön (...)!" wurde eine Mitgliedschaft im WEB.DE-Club bestätigt, wobei sich an eine dreimonatige kostenlose Mitgliedschaft automatisch eine zwölfmonatige Mitgliedschaft von fünf Euro pro Monat anschloss, wenn der Verbraucher nicht innerhalb der ersten drei Monate den Vertrag kündigte.

Die Koblenzer Richter gaben der Klägerin zum größten Teil Recht und verboten WEB.DE die weitere Verwendung der "Geschenk-Aktion". Denn durch Art und Form der Präsentation habe die Klägerin dem Eindruck erweckt, sie gebe etwas als "Geschenk" kostenlos ab. In Wahrheit würde hier nur versucht, die eigenen Angebote zu verkaufen.

Der Sternchenhinweis, der die Bedingungen der "Dankeschön"-Aktion erkläre, sei nicht hinreichend deutlich herausgestellt. Durch die Platzierung und die in kleiner Schrift gehaltene Aussage, könne der erklärende Hinweis erst bei sorgfältiger Suche gefunden werden. Dies sei wettbewerbsrechtlich unzulässig.

Recht hingegeben gaben die Juristen WEB.DE bei der Preisangabe. Es sei ausreichend, wenn nur der monatliche Preis von fünf Euro genannt werde und nicht der Gesamtpreis für eine Jahresmitgliedschaft. Bei Vertragsschluß sei schließlich regelmäßig das Ende der Laufzeit nicht absehbar. Es handle sich dabei um Dauerschuldverhältnisse, deren Zeitraum sich auch automatisch verlängern könnten

[Inhalt beanstanden] [Mail-Nachricht bei Kommentar erhalten] [Antwort kommentieren] Kommentar von doddo am 25. November 2009 11:50 Kommentar von doddo am 25. November 2009 11:42 beantwortet von doddo am 6. November 2009 12:08 4x Ich kann nur jeden warnen , denn web versendet eine mail mit "herzlichen Glückwunsch zur x jährigen Mitgliedschaft und anbei ein Geburtstagsgeschenk". Wer auf Geburtstagsgeschenk klickt , der hat einen Vertrag an der Backe. Dieser wird nicht bestätigt , denn er ist 3 Monate kostenlos und dann sind 5 Euro monatlich fällig. Die Rechnung über 15 Euro bekommst du aber erst 6 Monate nach dem Klick und dann erfährst du , dass dieser Vertrag 12 Monate läuft. Allerdings gibt es bereits ein Urteil gegen Web. Ich kann nur vor Web.de warnen , denn sie versuchen die freemail Verträge in sogenannt Club-Verträge umzustellen.**

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