Forderungen aufgrund von Betrugs Sirius Inkasso?

3 Antworten

Es ist eigentlich ganz einfach und völlig unabhängig von einer Sperrbestätigung. Du hast die Käufe nicht getätigt, also haftest du auch nicht für etwaige Forderungen. Daran ändern auch dubiose Schreiben einer Anwaltskanzlei nichts - denen ist die Rechtslage auch herzlich egal, die möchten nur Geld sehen und dazu nicht den beschwerlichen Umweg über die eigentlichen Betrüger gehen.

Vermutlich wird hier der Händler auf dem Schaden sitzen bleiben, da er sich nicht über die Identität der Käufer versichert hat.

Insofern würde ich hier einmalig die Forderung zurückweisen und danach alles weitere außergerichtliche ignorieren. Einem Mahnbescheid widersprechen!

Problematisch wäre es nur, falls die Täter wirklich deine PIN bekommen hätten und du das ganze zu verschulden hättest. Nur dann wärst du derjenige, der das ganze ausbadet.

Danke für die Antwort. Meine Ping ist definitiv nicht in die Hände von denen gelangt da sie nur auf den geschredderten und im Reißwolf gelandeten Brief steht als ich die Pin bekam und in meinen Kopf. Kein onlinebanking oder mobilbanking. Außerdem wurden nur Lastschriften getätigt.

Dann ist alles okay. Lastschriften durftest du selbstverständlich zurückbuchen, da kein gültiges Mandat vorliegt. Somit heißt es ab jetzt: dickes Fell bewahren und nicht durch die Drohungen einschüchtern lassen. Und auch wenn ein Brief von Amtsgericht kommen in Form eines Mahnbescheids sollte: Keine Panik. Einfach widersprechen und zurück ans Amtsgericht schicken

Ich kann über ein Backup des Handys aber Nachweisen

Auch eine Sparkasse kann Fehler machen. Hast Du denen das schriftlich mit Deiner Versicherung des Anrufs zukommen lassen und Dir eine schriftliche Antwort erbeten?

sogar die Email in meinen gesendeten Mails mit Lesebestätigung ist

Unbedingt aufheben, vor allem die Lesebestätigung.

Ich würde einmalig schiftlich (auf dem Postweg) dem Rechtsanwalt gegenüber in vollem Umfang widersprechen und dabei eindeutig und endgültig klarstellen, dass ich nicht zahlen würde und man sich einen Mahnbescheid sparen kann, da ich dem in vollem Umfang auch widersprechen würde.

Dabei nochmal hinweisen, dass kein gültiges Lastschriftmanadat vorlag und auf die Anzeige verweisen die in Kopie beiliegt.

Ich würde denen folgendes schicken: "Werte Anwälte. Es interessiert mich nicht, was Sie mir für Termine setzen. Sie werden sich unverzüglich an die Polizei wenden, dort ist meine Strafanzeige gegen Unbekannt dokumentiert. Ich habe am XX.XX.XXXX um XX:XX Uhr bereits meine Karte nach Bemerken des Verlusts gesperrt. Wenn Sie mich weiterhin belästigen, werde ich erneut zur Polizei gehen und ihre Kanzlei und ihre Mandantin wegen Nötigung anzeigen. Wenden Sie sich gefälligst an die Betrüger. Im übrigen: Da die Unterschrift derart schlecht gefälscht ist, dass der Unterschied auffallen muss, empfehle ich ihrer Mandantin ihr Verkaufspersonal besser zu schulen. Ich bin nicht dafür verantwortlich, dass das Personal ihrer Mandantin die Unterschriften nicht sorgfältig kontrolliert. Weiter äußern werde ich mich ausschließlich vor Gericht. Wenn Sie sich im Recht wähnen, rufe ich sie zur Klage auf."

Damit ist alles gesagt. Du brauchst denen weder irgendwelche Beweise vorlegen noch ähnliches.

Sollte es vor Gericht kommen, weist man nach, wann man Anzeige erstattet hat und bei der Sperrhotline angerufen hat und das wars. Auch der Richter sollte bei Hinweis darauf sehen, dass die Unterschrift extrem schlecht gefälscht ist. Und damit muss die Klage abgewiesen werden.

Die Unterschrift auf der Einzugsermächtigung muss ja nicht so aussehen wie auf der EC-Karte, denn im Grunde kann man auch mit "Superman" unterschrieben.

Im Grunde hätte sich der Kassierer an der Kasse, nach dem Abgleich der Unterschrift mit der Karte, in dem Fall den Personalausweis des Kunden zeigen lassen müssen um festzustellen, ob er den Karteninhaber vor sich hat.

@Xipolis

korrekt. Sind aber die meisten zu faul.

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