Forderung Base, weiterleitung an Inkasso

2 Antworten

  1. Der auf der Rechnung ausgewiesene Betrag zzgl. evtl. berechtigter Verzugsschäden (Mahngebühr von 2,50 € pro Schreiben, Rücklastschriftkosten von 3-6,- €, evtl, Verzugszinsen) ist an BASE per Überweisung zu bezahlen mit dem Vermerk "Hauptforderung, Mahngebühr, Rücklastkosten".
  2. Nachdem die Hauptforderung inkl. des Verzugsschadens bezahlt ist erübrigt sich die Kommunikation mit dem Inkassobüro im Grunde. Schreibe diesen einen Widerspruch, gib an, dass die Hauptforderung bezahlt ist und sag, dass sie sich einen anderen (dummen) suchen sollen der ihre Märchengebühren bezahlt.
  3. Es wird keinen Eintrag geben, wenn die Hauptforderung bezahlt und dem Inkassoschwachsinn widersprochen wurde. Ein Eintrag wäre dann rechtswidrig (§ 824 BGB Kreditgefährdung).

Was genau bedeutet denn "aktiver teil" und "passiver Teil"?

@mepeisen

Passiv wäre Empfang von SMS und Anrufen sowie Erreichbarkeit über eine zugeteilte Festnetznummer, wenn vorhanden.

Aktiv wären Anrufe tätigen, SMS senden, mobiles Internet

@kevin1905

Wenn es so ist, dürfte diese Splittung des Vertrages bei der Kündigung Unfug sein. Zumindest wenn weitere Kosten verlangt werden für den "passiven Teil". Es gibt in der Regel ja nur einen Vertrag und wenn die den schon kündigen, dann komplett oder gar nicht.

Das ist das, was ich ja auch denke. Doch bei Base heißt es klipp und klar, sie hätten keine Unterlagen mehr. In diversen Foren bin ich auf unterschiedliche Aussagen von Basenutzern getroffen. Viele sagten genau das aus, was man mir bei Base auch sagt: Keine Unterlagen mehr, alles nur noch über das Inkasso. Es gab wohl auch schon Nutzer, die ebenfalls die Hauptforderung bezahlt haben, dennoch aus dem Vertrag geworfen wurden. Wie es da mit SCHUFA aussieht, weiß ich nicht. Ich finde es nur insofern blöd, da ihc Base informiert habe und auf Kulanz gehofft habe, und meines Erachtens nach kein Grund vorliegt ein Inkasso einzuschalten, wenn ich von vornerein sage, ich bezahle den Betrag zu einem bestimmten Datum. Damit wussten sie vorher schon von meiner Zahlungsunfähigkeit, für die es auch einen Grund gibt, was ich auch nachweisen kann.

@pillypally

Es gibt genug Gerichte, die der Erstattungsfähigkeit von Inkassokosten eine Absage erteilt haben, wenn dem Händler eine (vorübergehende oder dauerhafte) Zahlungsunfähigkeit des Schuldners bekannt ist. Drucke die eMails aus und hebe sie gut auf, auch die Antwort von Base. Damit kannst du zeigen, dass die Mail auch Base erreicht hat. Ob sie dann zu spät bearbeitet wurde, ist nicht dein Problem.

Überweise die Hauptforderung selbst direkt an Base, so bald es geht, idealerweise noch bevor das Inkasso sich meldet. Verwendungszweck "nur Hauptforderung". Ansonsten dann abwarten. Ggf. versuchen ganz aus dem Vertrag rauszukommen. Ich würde jedenfalls die Kündigung so interpretieren als sei komplett gekündigt und deswegen nichts mehr weiter zu zahlen außer dem, was bis dahin auflief.

Hallo. Wenn es an ein Inkassobüro übergeben wurde, dann warte auf das Schreiben. Meistens liegt sa son Zettel bei, wie man sich weiter verhalten soll und auch eine Ratenzahlung ist dann möglich. (Zahlungswille ab 20,00€) Bevor ein neg. Schufa Eintrag kommt...so schnell geht das nicht. Dann kommt erst der Mahnbescheid, dann der Vollstreckungsbescheid und dann geht es ins eingemachte. Aber soweit braucht es ja nicht kommen. Alles Gute :)

Mein Beileid wegen dem Vater :(

Was möchtest Du wissen?