Fondsgebundene RV auszahlen oder Fonds übertragen?

4 Antworten

Ich will meine Fondsgebundene Rentenversicherung zu Geld machen und die Beiträge nicht mehr zahlen.

Na dann, steht es dir frei diese zu kündigen. Die Fonds werden dann zum Tageskurs verkauft (in meinem Depot ist viel rot im Moment, daher ist zum Verkaufen gerade der denkbar schlechteste Zeitpunkt).

Ist es steuerlich besser, die Fondsanteile auf mein Depot zu übertragen oder mir das Geld auszahlen zu lassen?

Spielt keine Rolle, da beides ein Zufluss ist und die Erträge der Kapitalertragssteuer zu unterwerfen sind.

Der Sinn deiner Handlung wird mir nicht ganz klar.

Einen aktiven Fonds aus einem Depot heraus zu besparen ist höchstwarhscheinlich dämlich, allein schon weil etwa 90% der aktiven Fonds ihre Benchmark nicht schlagen. Aktive Fonds kosten Ausgabeaufschläge und die Erträge (z.B. Dividende) wären zu versteuern.

Bei einer fondsgebundenen Rentenversicherung gibt es keine Ausgabeaufschläge noch gibt es irgendeine Art der Besteuerung, bis der Vertrag in die Leistungsphase geht.

Mir fällt keine Frage ein die dümmer sein könnte.... Eine Rentenversicherung kostet weder Depotgebühren noch Ausgabeaufschlag, noch Abgeltungssteuer. Bei neueren Policen lassen sich die Fonds kostenlos tauschen, ältere sind in der Auszahlungphase steuerfrei (vor 2005 abgeschlossen). Möglicherweise bestehen auch Garantien.... Noch Fragen?

Tja, ins Klo gegriffen mit deiner Hochnäsigkeit, eine vernünftige Antwort hätte so ausgesehen:

Hilfreichste Antwort

 

- ausgezeichnet vom Fragesteller

von

 

DerSchopenhauer,

 

07.07.2013

Der Auszahlungsbetrag muss versteuert werden, wenn ein Vertrag vor dem 01. Januar 2005 abgeschlossen wurde, die Laufzeit jedoch weniger als 12 Jahre beträgt oder weniger als fünf Jahre Beiträge in die fondsgebundene Rentenversicherung eingezahlt wurden. In diesem Fall gilt, unabhängig vom persönlichen Steuersatz, der Abgeltungssteuersatz von 25 Prozent.

Ansonsten ist die Kapitalzahlung oder Ablaufleistung zum vereinbartenLaufzeitende komplett steuerfrei wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:

Laufzeit: Mindestens 12 Jahre, Beitragszahlungsdauer: Mindestens 5 Jahre.

Wer die Leistungen in der Ablaufphase als wiederkehrende Rente in Anspruchnimmt, muss lediglich den sogenannten Ertragsanteil versteuern.

Bei einem Endalter von 65 beläuft sich der Ertragsanteil auf 18 Prozent.

Zu beachten ist jedoch, dass man den bereits am 01.01.2005 laufenden Vertrag nicht verändert - auch nicht durch eine Aufstockung des Beitrags - wenn das erfolgt wird er behandelt wie Neuverträge und ist auf jeden Fall steuerpflichtig, egal wie es ausgezahlt wird.

erst einmal den wert ermitteln , dann noch einmal denken.

Also der Wert ist dank den Kursen derzeit ca 6000 € bei eingezahlten 8000. Ich will trotzdem das Geld haben und die "Raten" nicht weiter bezahlen.

Brauchst du das Geld unbedingt? Ist eher nicht zu empfehlen.

Was möchtest Du wissen?