Förderhöhe beim Riestervertrag nach Eheschließung?

2 Antworten

Bei diesen Beispiel verstehe ich aber nicht, warum der Mann 154 Euro
Grundzulage erhält und die Frau 2x die Grundzulage (=308 Euro).

Tun sie auch nicht. Die Frau ist angestellt und hat einen Anspruch auf Grundzulage i.H.v. 154,- € da sie den Mindesteigenbeitrag leistet. Der Vater hat keine eigene Zulagenberechtigung sondern leitet den Anspruch mittelbar über die Mutter ab. Er erhält - sofern er 60,- € im Jahr in den Vertrag spart - ebenfalls 154,- €.

Kinderzulage folgt dem Kindergeldanspruch. Der Sonderausgabenabzug für das Paar ist beschränkt auf 2.160,- € p.a.

Sprich den Kinderzuschuss von 300 Euro würde ich bei mir mit reinnehmen.

Wenn deine Frau das Kindergeld bekommt, bekommt sie auch die Kinderzulage, es sei denn sie überschreibt sie dir. Das wäre aber - sei mir nicht böse - für sie nicht sinnvoll. Eine Ehe kann geschieden werden und wenn sie hauptsächlich die Kindererziehung übernimmt, sollte auch sie Kinderzulage bekommen.

Aber bekomme ich dann, abgesehen vom Kinderzuschuss, auch 308
Euro Grundzulage (wegen Heirat) und meine Frau auch nochmal 154
Grundzulage wie in dem Beispiel?

Nein. Du hast das Beispiel falsch verstanden und es ist nicht anwendbar, da bei Elterngeldbezug weiterhin unmittelbare Förderfähigkeit vorliegt. Du bekommst 154,- €, deine Frau bekommt 454,- € (154,- € GZ + 300,- € Kinderzulage).

WICHTIG: Für 2016 ist das Bruttoeinkommen deiner Frau aus 2015 relevant und für 2015, das aus 2014, nicht das aktuelle! Wenn der Beitrag zu gering ist, gibt es keine oder nur gekürzte Zulagen!

Nein. Du hast das Beispiel falsch verstanden und es ist nicht anwendbar,
da bei Elterngeldbezug weiterhin unmittelbare Förderfähigkeit vorliegt.
Du bekommst 154,- €, deine Frau bekommt 454,- € (154,- € GZ + 300,- €
Kinderzulage).

Aber das nur, wenn meine Frau 4% des Vorjahresbruttos einzahlt richtig?

Und im zweiten Elternjahr reichen dann die 60 Euro für die volle 154 Euro Zulage?

@Basti1282

Aber das nur, wenn meine Frau 4% des Vorjahresbruttos einzahlt richtig?

Wenn sie nur 2% einzahlt, gibt es auch nur die halbe Zulage.

Und im zweiten Elternjahr reichen dann die 60 Euro für die volle 154 Euro Zulage?

Korrekt!

Liegt an der Selbstständigkeit. Ist bei euch ja nicht der Fall. Ihr bekommt beide nur die 154 wenn ihr 4% des Vorjahres(!)bruttoeinkommens einzahlt plus dann das Kind, je nachdem wo man das drauf schreibt.

Hallo, danke für die Antwort. Wäre es auch möglich die 154 Euro meiner Frau bei mir auf dem Vertrag gutschreiben zu lassen?

@Bast: natürlich nicht.

Ergänzung: damit deine Frau die 154 Euro bekommt, muss sie im Jahr der Elternzeit kräftig Geld einzahlen! Es wird nämlich das Einkommen des Vorjahres gerechnet. Wenn sie nur 60 Euro einzahlt, aber ihr Einkommen im Vorjahr zB 40 000 brutto war, bekommt sie vielleicht 5 Euro an Zulagen für das Jahr.

@grubenschmalz

Dann verstehe ich ein weiteres Beispiel einer anderen Versicherungsgesellschaft jedoch nicht (siehe unten).

Die müssten hier doch erwähnen, dass jeder Versicherungsnehmer getrennt gesehen wird (4% Regel), wenn beide unmittelbar zulageberechtigt sind oder?

---

1. So viel Zulagen gibt´s vom Staat

Singles

154 EUR

-

Verheiratete

308 EUR

-

Kind

300 EUR

Geburt nach dem 01.01.2008

Kind

185 EUR

Geburt vor dem 01.01.2008

Mögliche Steuerersparnis:

Maximal 2.100 Euro im Jahr können steuerlich geltend gemacht werden.

100km Arbeitsweg + nur 8 Monate gearbeitet 2900 Brutto/Monat Mehrere 1000 Euro Steuer Rückerstattung?

Es würde mich sehr freuen, wenn mir jemand helfen könnte! :-)

KURZ:

2900 Brutto/Monat 8 Monate gearbeitet 100 km Arbeitsweg (ja, einfach) 400 Euro Lohntsteuer monatlich ca. 23.000 Eur tatsächliches Jahresgehalt etwa

Da das Finanzamt ja immer so berechnet, als hätte man das ganze Jahr über gearbeitet, habe ich Steuern auf etwa 34.500 Euro Einkommen bezahlt... bzw anteilig auf die 8 Monate, die jeweils 400 Euro (was ja zu viel ist)...

Meine Frage ist nun, ob meine Vorgehensweise richtig ist?

23.000 Euro (Reales Einkommen)

  • 100km x 0,30 Euro = 30 Eur/Tag x 20 Tage/Monat = 600 Eur x 8 Monate = 4.800 EUR

= 18.800 EURO ZU VERSTEUERTES EINKOMMEN!? ____________________________________________

Was ich aber tatsächlich versteuert habe, waren die 23.000 Euro, die aber nach einem vollen Jahr berechnet wurden, also mit 34.500 und davon anteilig 8 Monate...?!

Ich blicke nicht ganz bei der Berechnung durch!

Ich hab verschiedene Szenarien durchgerechnet und komme da immer auf etwa 3.000 - 4.000 Euro Rückerstattung vom Finanzamt?!

Denkt Ihr das kommt hin? Ich meine schon, denn ich habe ja kein volles Jahr gearbeitet und einen mega langen Arbeitsweg...

Vielleicht kann jemand der sich auskennt das mal ganz grob durchrechnen??

Ich wäre schon erleichtert wenn ich weiß, dass mind. 2.000 Euro rauskommen, denn ich erwarte Nachwuchs und ich bin nicht so flüssig zur Zeit.

Vielen Dank im Vorraus :)

LG

...zur Frage

Wie verteilen wir bei unseren Riester-Verträgen die Zulagen für unsere Kinder am sinnvollsten?

Liebe Riester-Experten,

ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich den Umgang mit den "Zulagen" bei Riester-Verträgen richtig verstanden habe. Zu unserer Situation: Meine Ehefrau und ich haben beide jeweils einen Riester-Fondsspar-Vertrag. Ich zahle jedes Jahr 2.100 € (inkl. Zulagen) in den Riester-Vertrag, um die volle Förderung zu erhalten. Meine Frau lag vom Einkommen bisher knapp darunter, aber im Jahr 2017 hat meine Frau nicht gearbeitet und nur "Elterngeld" bekommen. Wir haben ein Kind, das zweite Kind erwarten wir im Februar nächsten Jahres. Nun zu meinen Fragen:

  1. Wenn ich es richtig verstanden habe, zählt das Elterngeld meiner Frau nicht zu dem anzurechnenden Einkommen, um die volle Zulagen zu erhalten. Daher müsste meine Frau im kommenden Jahr nur 60 € in ihren Riester-Vertrag einzahlen, wenn ich das richtig verstanden habe. Liege ich hier richtig?

  2. Zudem sind wir am überlegen, wie wir die Zulagen unserer Kinder am besten verteilen: Aus steuerlichen Gründen müsste es am sinnvollsten sein, wenn meine Frau die Zulagen für die beiden Kinder zu den 60 € erhält. Bei mir würden die Zulagen der Kinder vermutlich mit dem "Sonderausgabenabzug" der Steuererklärung "verloren" gehen, da die Zulagen mit den "Sonderausgabenabzug" verrechnet werden. Da meine Frau dieses Jahr nicht gearbeitet hat und auch nächstes Jahr nicht arbeiten wird, dürfte bei ihr ein "Sonderausgabenabzug" keine "negativen Auswirkungen" auf die Zulagen haben. Bei ihr sollte der Vorteil der Zulagen der Kinder daher höher sein als der "Sonderausgabenabzug". Habe ich das hier so richtig wiedergegeben bzw. würdet Ihr die Zulagen der Kinder auch meiner Frau geben?

  3. Wenn unser Kind 2018 geboren wird, erhalten wir dann die Zulage das erste Mal für das Jahr 2018 im Jahr 2019 ausgezahlt bzw. geht das Kind schon in die Zulagen-Berechnung für 2018 ein?

Vielen Dank schon einmal im Voraus für Eure Hilfe! Wir sind auch schon mit Teilantworten glücklich!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?