Fitnessstudio akzeptiert Kündigung wegen Krankmeldung nicht?

5 Antworten

Niemanden geht es etwas an, an welcher Krankheit Du erkrankt bist. Ein Attest, der Dir bestätigt, dass Du den Sport nicht länger betreiben kannst, sollte eigentlich ausreichen. Aus diesem Grund würde ich dann auch schriftlich kündigen. Sollte man Dir eine Bestätigung verweigern oder die Kündigung nicht anerkennen, würde ich damit drohen, dass Du rechtliche Schritte einlegst.

Auch eine Kündigung aus außerordentlichen Gründen sollte in dem Vertrag geregelt sein. Wenn nicht, gibt es dieses eben nicht, muss es auch nicht geben. Und da die Klausel so lautet, dass man bei Krankheit ausetzen kann und sich die Laufzeit verlängert, hat man ja da schon ein gutes Entgegenkommen. Dass das Studio auch genau die Gründe wissen will, ist legitim, es kommt dir dann ja auch entgegen!

und muss ich dem Betreiber meine Krankheit mitteilen. 

Nein, musst Du nicht.

Bundesgerichtshof mit Urteil vom 08.02.2012 (Az. XII ZR 42/10)

das sind wie so oft rechtswidrige mätzchen von fitnessstudio-verträgen, die keiner juristischen überprüfung standhalten.

kündige deinen vertrag außerordentlich aus wichtigem grund, widerrrufe das lastschriftmandat und biete dem studio an, ihre beiträge einzuklagen. dann ist ruhe.

Warend du krank wirst wird dein Vertrag auf Eis gelegt, bist du wieder gesund wird er weitergeführt. Außer natürlich für hast eine Krankheit wo du nie wieder ins Studio darfst

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