Fiskalerbschaft Stichtag für Wertermittlung?

2 Antworten

Das kann man so pauschal nicht sagen. Möglich wäre

a) der Tag des Erbfalles, oder

b) der Tag des Entschlusses.

Ohne weitere Hintergründe würde ich auf § 2311 BGB verweisen. Allerdings kann es im Einzelfall zu einer nachträglichen fiskalischen Berechnung aufgelaufener Zinsen kommen, womit dann wieder der Tag des Entschlusses entscheinend wäre für die Berechnung des tatsächlich abzulösenden Anteils. Denn hier lägen dann zwei ganz getrennte Verfahren und auch zwei ganz getrennte Bewertungsvorgänge zugrunde.

Leider ist das noch viel komplizierter...der Erbfall trat schon den 30er Jahren ein, das zu vererbende Grundstück wurde aber erst in 2000 bekannt (DDR-Thematik). Bis 2003 haben wir alle Dokumente beigebracht, dass keine weiteren unbekannten Erben vorliegen (Aufgebot etc.) und feststeht, dass der Staat mit erbt. Seitdem versuchen wir vergeblich mit unzählichen Anfragen, Erinnerungen etc. die eigentumsrechtichen Themen zu klären. Leider erfolglos. Der anteilige Ablöseanteil für das Grundstück, welches im Familienbesitz bleiben soll, ist inzwischen natürlich deutlich höher...Sollte hinter der Verschleppungstaktik der Behörde etwa Taktik zum Schaden des Bürgers stehen????

Die eigentliche Frage ist aber doch, ob der Staat - hier vermutlich in Form der Liegenschaftsverwaltung entweder des Kreises oder des Bundes - überhaupt ein Interesse an einer Veräußerung respektive Ablöse hat. Denn wenn nicht (und danach sieht es aus), dann könnt ihr das getrost vergessen, denn einen Rechtsanspruch darauf gibt es nicht. Wozu bemüht ihr euch hier überhaupt, wenn der Staat als Miteigentümer offenkundig gar keinen Willen zum Verkauf zeigt?

@FordPrefect

weil der Staat nur einen Minderanteil hat und wir in der weiteren Nutzung des Grundstücks behindert sind.

@CD23884

Das mag sein, ändert daran aber nichts. Ihr könnt den Staat nicht zwingen, seinen Anteil zu verkaufen.

Rechtsfrage - Auto ohne Aufforderung repariert und dem besitzer wird sein eigentum vorenthalten

Hallo, Mein bester Freund hat ein sehr heikles Problem auf das wir keine wirkliche Lösung haben. Angefangen hat alles im September 2013. Mein Freund baute einen Unfall an dem er nicht schuld war, er konnte es aber nicht beweisen - ist auch grad nicht das Thema - Er stellte das Auto bei einer Werkstatt ab, die ihm das Auto nicht reparieren wollten, da es sich nicht lohnt, laut der Aussage der Werkstatt. Allerdings wollte die Werkstatt ihm 500€ "ablöse" bieten, er schlug das Angebot aus. Zwischen Sept. 2013 und jetzt sah er vereinzelt nach, ob sein Auto noch da steht - es war jedes mal nicht da. Heute kam ich auf die Idee, "hey, lass doch mal gucken ob dein Benz da steht" und siehe da, der Benz war da. Voll repariert OHNE das es vorher abgesprochen war. Mein Freund rief umgehend dort an und erfragte die Aktuelle Lage. Der Besitzer der Werkstatt meinte nur (es ist kein deutscher, aber eigentlich ein ehrlicher Mann) "ja, gibst du mir Brief, bekommst du 500€ - das Auto gebe ich einem bekannten und dann is gut". Dies schlug er logischerweise ebenfalls aus und wurde daraufhin vertröstet "Kommst du in 3 Wochen, dann regeln wir das", das Telefonat war damit beendet

Jetzt stellt sich uns die Frage, was mit dem Auto geschieht, da es ohne Auftrag repariert wurde und es noch immer im Besitz meins Freundes ist, der auch den Fahrzeugbrief selbstverständlich hat und der Werkstattbesitzer stellt sich quer und will ihm sein Auto nicht mehr geben, da er es einem Kollegen "verkauft" hat.

Wie sieht die rechtliche Situation aus? Bitte um Hilfreiche Antworten.

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