Firmenwissen von Creditreform

6 Antworten

Was ein Blödsinn, wir geben keine Daten bei der Kreditreform an.

Trotzdem verkaufen die meine Daten und somit bücke ich mich nach vorn und jeder kann alles über meine Firma in Erfahrung bringen.
Ob nun ein berechtigtes Interesse besteht oder nicht, bei wichtigen Dingen gebe ich die Einverständnis bekanntlich für eine Schufaauskunft!

Es hat doch gar nichts damit zu tun, ob ich etwas zu verbergen habe oder nicht, aber mein Nachbar kann für 12,50 Euro alles über mich erfahren und das völlig unberechtigt!

Ich persönlich empfinde das als riesen Sauerei, das Daten an jeden Dritten ohne meine Einverständnis herausgegeben werden!!!

So ein Unfug - Wer nichts zu verbergen hat. Ich hab auch keinen Bauch und hab damit auch nichts zu verbergen und trage Pullover oder Hemd.

Vergessen wir mal nicht, dass alle ein Recht auf die Privatheit ihrer Daten haben sollten.

Aber im Ernst: Creditreform sammelt öffentlich zugängliche Daten. Und die von Mitgliedern gemeldete Daten. Last but not least fragen sie wie selbstverständlich nach Bilanzen u.ä. direkt beim Unternehmen nach.

Wieweit die Daten aber durch das betroffene Unternehmen geschützt werden können ist mir leider nicht bekannt. Das sollte aber mindestens aus den FAQ´s hervorgehen:"Darf Creditreform Daten erheben und entsprechende Auskünfte erteilen?

Die Datenspeicherung durch Wirtschaftsauskunfteien ist nach § 29 des Bundesdatenschutzgesetzes erlaubt, wenn kein Grund zu der Annahme besteht, dass der Betroffene ein schutzwürdiges Interesse am Ausschluß der Speicherung hat.

Die Übermittlung dieser Daten ist nach der gleichen Vorschrift zulässig, wenn der Empfänger ein berechtigtes Interesse an ihrer Kenntnis glaubhaft dargelegt hat und kein Grund zu derAnnahme besteht, dass der Betroffene ein schutzwürdiges Interesse an dem Ausschluß der Übermittlung hat."

Damit kannst Du Dich doch jetzt mal an den Datenschutzbeauftragten Deines Bundeslandes wenden.

Die Daten bekommt Creditreform u.a. aus dem Handelsregister und von den Banken. Privatpersonen müssen hierfür ihr Einverständnis geben, bei Firmen zum Glück nicht. Wer nichts zu verbergen hat, hat damit auch kein Problem.

NEIN .... und das ist auch gut so .. schließlich möchte man als potentieller geschäftspartner eine stelle haben, wo man über die (be-)zahlungsmoral der kunden auskunft bekommt

Meine Mutter hat ebenfalls ein SChreiben von Creditreform bekommen und soll Angaben zum Geschäft machen.

Sie hatte noch nie mit Creditreform zu tun und das Gewerbe ist bereits länger abgemeldet. Nun fordert Creditreform eine Kopie der Gewerbeabmeldung.

Mit welchem Recht ?

Das würde mich schon interessieren.

Aber mein Mutter ist krank und kann eh nicht antworten.

Wüßte aber zu gern ob man antworten MUSS.

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