Firmenwagen Geschäftswagen

5 Antworten

Der zweite Wagen wird steuerlich nicht anerkannt und verusacht damit ausschließlich steuerlich nicht absetzbare Kosten! Eine ebenso teures wie unsinniges Vergnügen um einem Rentner eine Freude zu bereiten.

Hui das war schnell. Danke.

Was wäre ein denkbarer Workaround? Einfach die von meinem Vater getätigten Fahrten als eigene deklarieren?

Finde ich heikel bzw aufwendig die 2 Fahrtenbücher so synchron zu halten dass ich nicht an einem Tag 8 Fahrten an ganz unterschiedlichen Orten gemacht habe.

Könnte ich das Fzg. anschaffen und meinen Vater vermieten? So würde auf meiner Seite Umsatz entstehen, aber ich könnte die Miete ja bewußt niedrig halten, so dass sie gerade über den Betriebskosten liegt. Mein Geschäftszweck ist MarketingBeratung -also vielleicht nicht ganz passend.

@oiini

Konzentrieren Sie sich besser auf´s Geld verdienen statt auf Gedanken, es sinnlos zu Lasten Ihrer Arbeitskapazität mit nutzlosen Überlegungen zu verplempern!

@oiini

Wir sehen das ganze gerade nur als Gedankenspiele an, mit denen wir überlegen wo wir noch im steuerlichen Gestaltungsbereich bin und wo wir in den Gestaltungsmissbrauch abgleiten und wo wir uns dann überlegen, ab wann es wohl Steuerhinterziehung sein könnte, da man absichtlich Kosten als Betriebsausgaben deklariert und Fahrtenbücher anpasst, obwohl die Fahrten privat sind.

@Meandor

Na dann spielen Sie mal ruhig weiter, während der Wettbewerb Ihnen reales Potential wegschnappt!

@schelm1

@schelm1: ja da ist was dran. In der Richtung war ich auch schon unterwegs.

@Meandor: trotzdem interessant ob so was geht oder nicht ;-) Bei Steuern muss man schon auch bissle kreativ werden.

@oiini

Warten Sie mal ab, bis Sie erst einmal die gedankliche Kreativität eines pfiffigen Sachbarbeiters beim Finanzamt kennen lernen, da kommen Ihnen Ihnen aber noch die Tränen, Sie Pfiffikus! Versuchen Sie es derweil mal mit konstruktiver Arbeit, das bringt Ihnen mehr als unsinnige Steuergedanken!

@schelm1

Wenn man sich das Profil vom Schelm1 so anschaut, könnte man den Eindruck gewinnen er hat auch viel Zeit übrig - oder generiert er hieraus Geschäft?

@oiini

Kreativität ist die Vertragsfreiheit und die Gestaltungsfreiheit. Sie endet am Gestaltungsmißbrauch des § 42 AO und der wirtschaftlichen Realität des § 39 AO. Ab dem Zeitpunkt an dem Verträge nur geschlossen, aber nicht durchgeführt werden oder Aufzeichnungen wissentlich falsch geführt werden, haben wir selbst die Grenze des Gestaltungsmißbrauch überschritten und sind bei der Steuerhinterziehung.

@oiini

Das Profil von Schelm interessiert mich nicht. Ich musste eher an eine Fortbildung denken, in der 2 Prüfer des FA`s mal berichteten.

Ich halte mich für halbwegs clever, musste aber ganz schön schmunzeln, wo die so überall den Rüssel reinstecken.

Apropose....nicht alle beim FA sind faul, blind und blöd...

Wenn du Alleinunternehmer bist fragt das Finanzamt natürlich schnell nach, was du mit zwei Autos machst. Außerdem müsste dein Vater 1 % des Listenpreises als geldwerten Vorteil versteuern (PRO MONAT !!)

Das einzige was an dem Fahrzeug beruflich bedingt ist, ist die Werbung, daher ist das das einzige, was in Deiner Buchhaltung etwas zu suchen hat

einfach und verständlich. Danke

Hallo, wie wäre es,wenn Du deinen Vater als 400,00€ jobber anmeldest (Werbefahrer) anstellst.Das kostet nur 130,00€ im Monat zusätzlich. Dann müsste er allerdings noch ein Fahrtenbuch führen.Aber mit ein bisschen Kreativität ist das auch zu machen... :-))

naja also prinzipiell ist das schon möglich aber :

Dein Vater muss bei dir fest angestellt sein als Arbeitnehmer mit monatlichen Meldungen und das auch für den normalen Lohn ( da die KK oder die RV sich bei dir aufjedenfall melden würde um zu kontrolieren ob bei euch ein tatsächlies Arbeitsverhältnis vorliegt ). Dazu kommt dass du den Wagen mit 1% versteuern müsstest für die Privatfahrten deine Vaters.

  • > dein Vater wäre dann ein ganz normaler Arbeitnehmer mit Steuerkarte ( falls er das schon ist nur mit zustimmung seines chefs und wenn er da vollzeit arbeitet hat sich das eh schon erledigt ).

So wie du dir das vorstellst wird es in keinster Weise funktionieren, das FA würde das auch nicht kritisch sehen sondern dich auslachen ( sorry ;) )

Zu deinem WOrkaround, du musst nachweisen dass du auch den zweiten Wagen zu mind. 50% betrieblich nutzt ( und nicht dein Vater ohe Entlohunng etc. ) Ausserdem müsstest du dann auchnoch den zweiten Wagen mit 1% Regelung für "deine" privatfahrten versteuern!

Und wenn irgendwann ein Prüfer auftaucht, meldet der das an die Fahndung und das Arbeitsverhältnis fliegt raus, und das bis zu zehn Jahre rückwirkend.

Grundlage eines Arbeitsvertrages ist, dass jemand arbeitet. Wenn der Vater aber nicht im Betrieb tätig ist, ist das ganze nur ein Fake und wird steuerlich nicht anerkannt.

@Meandor

ich will meinen Vater nicht anstellen. Aber alles andere scheint nicht zu funktionieren. Idee und Vorhaben ist also hinfällig.

Was ist aber mit Auto vermieten? Darauf ist noch keiner so richtig eingegangen.

Spezialfall: Firmenwagen mit Nutzung Dritter und Pendlerpauschale

Liebe Community,

zu dem Thema Pendlerpauschale und Firmenwagen gibt es schon viele Fragen, leider habe ich auf meinen, recht speziellen Fall keine bereits passende Antwort gefunden.

Ich arbeite bei Firma A. Diese Firma stellt mir einen Firmen(leasing)wagen zur Verfügung, den ich mit 1% des Bruttolistenpreises pro Monat lease. Ich versteuere meinen geldwerten Vorteil für die Fahrten zur Arbeit mit 0,03% des Bruttolistenpreises pro Kilometer der einfachen Entfernung von Wohnung zur Arbeitsstätte, pro Monat. Dies wird bei Leasingbeginn von meiner Firma abgefragt und auch über diese abgewickelt. Hierfür kann ich ohne Probleme meine Pendlerpauschale in meiner Steuererklärung wieder einfordern, sofern meine Informationen stimmen. So weit, so gut.

Nun bietet mir meine Firma A aber an, dass ich auch noch einen zweiten Firmenwagen bekommen kann, den ich ebenfalls über diese 1% des Bruttolistenpreises pro Monat lease. Eine nette Klausel in den Überlassungsverträgen der Firma erlaubt es, dass alle mit mir in häuslicher Gemeinschaft Lebenden dieses Fahrzeug ebenso nutzen können; und so nehme ich dieses Angebot an. Die Frage, ob ich mit diesem zweiten Wagen zur Arbeit fahre und damit einen geldwerten Vorteil zu versteuern hätte, verneine ich, da ich ja ohnehin nicht mit zwei Wagen gleichzeitig fahren kann und ich wirklich nur mit dem ersten Auto zur Arbeit fahre. Der Zweitwagen bleibt also für mich Zweitwagen.

Mit dem Zweitwagen fährt aber meine Partnerin zur Arbeit in ihre Firma B.

Nun zu den Fragen:

1) muss ich den Fahrtweg meiner Partnerin mit meinem Firmenwagen (für mich Zweitwagen) zur Arbeit in ihre Firma B als geldwerten Vorteil versteuern? Oder gilt dieser Fahrtweg nach Steuerrecht als reine Privatfahrt, da ich als Leasingnehmer ja nicht damit zu meiner Arbeitsstätte A fahre?

2) kann meine Partnerin ihre Fahrten zur Arbeitsstätte B in ihrer Steuererklärung absetzen bzw. für diese Fahrt die Pendlerpauschale geltend machen?

Recht knifflig, denk ich mal. Aber vielleicht ist die Antwort ja auch ganz einfach?!

Jedenfalls vielen Dank bereits im Voraus für die Hilfe!

Besten Dank

JensonKay

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