Finanzielle Zusatzunterstützung von Bufdis (Erste WG)?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Naja, grundsätzlich müsstest du fürs Wohngeld über ein gewisses Mindesteinkommen verfügen. Wenn deine Miete etwa 340 EUR betragen wird, beträgt dieses 640 EUR. Mit deinem Ersparten könntest du den Nachweis zumindest für ein paar Monate aber erbringen (unabhängig davon, dass dieses nicht als Einkommen berücksichtigt wird).

Dieses Jahr ist dein Einkommen aus dem Bundesfreiwilligendienst wohngeldrechtlich auch noch nicht anzurechnen, d. h. die Berechnung würde lediglich mit dem Unterhalt deiner Mutter erfolgen. Was im Ergebnis zu einem höheren Wohngeldanspruch führt. Ab nächstem Jahr ist das Einkommen aus dem Bundesfreiwilligendienst steuerpflichtig und daher auch beim Wohngeld zu berücksichtigen.

Es ist daher schwierig, zu raten, ob du dir jetzt ein Zimmer nehmen solltest. Letztendlich musst du das selber wissen. Zumal der Bundesfreiwilligendienst irgendwann einmal beendet ist und du vermutlich noch nicht weißt, wie es dann weiter geht. Beginnst du beispielsweise eine Ausbildung, bist zu vom ALG 2 und vom Wohngeld ausgeschlossen.

Ich denke nicht, dass du dir das WG-Zimmer für die Zeit deines Bufdis leisten kannst, wenn deine Eltern nicht mehr als das Kindergeld dazu geben.

Auf ALG sicher nicht, da müßtetest du dich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stellen. Wohngeld kannst du versuchen. Solange deine Mutter kindergeldberechtigt ist, müßte sie ja auch Unterhaltsverfplichtungen dir gegenüber haben. D.h. deine Eltern sind für deinen Unterhalt zuständig.

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