Feueralarmübungen in Betrieben

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Wenn das ein großer Betrieb ist so wird der hoffentlich eine Brandschutzordnung nach DIN 14096 haben. Da sollte geregelt sein wann und wie Evakuierungsübungen durchzuführen sind. Selbst wenn ASIG, ASR oder UVV keine konkreten Vorgaben hinsichtlich der Übungen enthalten so gebietet doch die allgemeine Fürsorgepflicht zusammen mit einer Gefährdungsanalyse die Durchführung einer Solchen. Wenn der Brandschutzbeauftragte da nicht aus der Hüfte kommt kann man sich ja auch mal an den Betriebsrat wenden.

Rein rechtlich kann ich dir das nicht sagen, aber frag doch mal ob ihr einen Brandschutzbeauftragten habt und schlag eine Übung vor. Eigeninitiative kommt meist sehr gut an.

In einigen Betrieben gibt es einen so genannten "Brandschutzbeauftragten". der kann entweder ex- oder intern bestellt sein. Aber in Deutschland gibt es keine Pflicht für diese Handhabung. Weitere Infos Wikipedia

Alarmübungen sind keine gesetzliche Vorgabe.

Sehr wohl aber die Kennzeichnung der Rettungswege, das Vorhandensein von funtionstüchtigen Feuerlöschern etc... das steht in der Arbeitsstättenverordnung und ist auch in den Unfallverhütungsvorschriften mit geregelt.

Dies fällt unter die zuständigkeit der jeweiligen gesetzlichen (betrieblichen) Unfallversicherung, also den Berufsgenossenschaften.

Hier mal ne PDF zum Reinlesen:

http://www.arbeitsschutz.tu-dortmund.de/cms/Medienpool/Brandschutz/I_560.pdf

das gibt es schon lange.

Wie läuft die Schadensregulierung nach einem Brandschaden ab?

Meine Tante hatte kürzlich einen Küchenbrand, weil sie heißes Fett bei eingeschalteter Herdplatte vergessen hat.

Zum Glück hat sich das Feuer nicht allzu stark ausgebreitet und konnte noch von ihr selbst gelöscht werden (kein Feuerwehreinsatz), aber die Küche wurde natürlich schon sehr in Mitleidenschaft gezogen und auch die Decke und Wände sind total verrußt.

Nun möchte sie den Schaden über ihre Hausratversicherung regulieren, aber hat damit ebensowenig Erfahrung wie ich selbst. Nach einem kurzen Anruf bei ihrem Berater wurde ihr gesagt, daß sie erst mal Bilder machen und ihm diese schicken soll. Das hab ich dann mit dem Handy für sie erledigt.

Dann meinte der Berater, daß er diese Bilder an die Schadensabteilung weiterleiten wird, welche dann entscheidet, ob ihnen das ausreicht oder ob evtl. auch noch ein Gutachter den Schaden vor Ort in Augenschein nehmen muß.

Das ist der aktuelle Stand der Dinge und jetzt wäre meine Frage, wie es weitergeht. Meine Vermutung ist, daß die Renovierung des Raums sowie die Wiederbeschaffung einer gleichwertigen Küche übernommen werden sowie auch das Beheben von Schäden an der Elektrik (verschmorte Steckdosen etc.).

Wie ist da aber der genaue Ablauf? Kann ein Handwerkbetrieb (z.B. Maler, Elektriker) frei gewählt werden oder wird das von der Versicherung vorgegeben?

Wird in etwa geschätzt, was eine gleichwertige Küche in der Wiederanschaffung kostet und dieser Betrag dann erstattet?

Danke für Hinweise!

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