Feldjäger als freiwillig Wehrdienstleistender (im Ausland)

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Hallo,

natürlich wird ein Feldjäger auch im Rahmen des FWD23 voll ausgebildet. Man schickt keine Soldaten ohne notwendige Qualifikationen in den Auslandseinsatz. Realistisch ist ein Einsatz ab 12 Monaten, da man hier theoretisch eingeplant werden kann. Die Feldjäger sind z.B. in Afghanistan sehr zahlreich vertreten und werden es auch noch über 2014 hinaus sein. In ihr Aufgabenfeld fallen zum einen die Ausbildung der afghanischen Sicherheitskräfte, aber auch Aufgaben zur Regelung des Alltags in den Feldlagern, da sie die Aufgabe der Militärpolizei übernehmen. Außerdem sieht man sie nicht selten am Flughafen bei der Durchleuchtung des Gepäcks.

MfG Rusty

Ein Feldjäger ist erst ab dem Dienstgrad Feldwebel voll ausgebildet und als FWDL schafft man nur den Dienstgrad Hauptgefreiter. Man ist somit ein "fast" Feldjäger, der nur Hilfstätigkeiten ausübt und darauf bezog sich meine Frage. Nach 12 Monaten Dienst werde ich mit Sicherheit keine afghanischen Sicherheitskräfte ausbilden können... Und welche von den genannten Tätigkeiten jetzt auch für solche "fast" Feldjäger in Frage kommen, wäre jetzt meine Frage.

@Caimer

Du bist aber dennoch in dem Aufgabenfeld involviert. Du bist insofern voll ausgebildet, dass du die Tätigkeiten übernehmen kannst, die im Ausland anfallen. Zweiteres bezog sich zwar auf die Allgemeinheit der Feldjäger, jedoch wirst du das nicht klar voneinander trennen können. Du bist den "erfahrenen" Feldjägern behilflich, hast aber dementsprechend nahezu das gleiche Aufgabenfeld (womöglich mehr Schreibkram)... so meinte ich das.

Danke für den Stern!

Moin,

http://www.militarypolice.de/forum/index.php?topic=2362.0

Na, sich mal vorher schlau machen schadet auch nicht ;) Aber ich halte Feldjägerdienst für einen FWDler auch ziemlich utopisch, höchstens gibts da die "Schreibtischsstelle". Und ins Ausland kannst du auch als Bürokraft kommen - da unten erwischt es nicht nur Patrouillen, sondern auch Busse auf dem Weg zum Flughafen. Allerdings ist das Risiko dann doch in relativen Grenzen und man macht ordentlich Geld... aber einen Auslandseinsatz musst du in jedem Fall mit einkalkulieren.

mfg Nauticus

Ich hab mich vorher schlau gemacht, unter anderem auch über den Link, den du mir geschickt hast, also nichts vorwerfen hier, ja ? ;) So jetzt mal Sticheleien beiseite. Ich würde gerne mehr über diese "Schreibtischstelle" erfahren, da ich eigentlich eher so Dinge, wie Kontrollen, als die Aufgabe der Feldjäger mitbekommen habe. In meiner kurzen Dienstzeit werd ich es nur bis zum Hauptgefreiten schaffen und somit kein voll ausgebildeter Feldjäger sein, da Feldjäger im Einsatz eher Feldwebel oder Offiziere sind, wie ich das verstanden habe. Deshalb bleiben meine Fragen immernoch bestehen, lediglich deine Schreibtischstellen Aussage könnte sich auf die gefragten Hilfstätigkeiten beziehen, aber wie sieht so eine Schreibtischstelle, beziehungsweise Hilfstätigkeit aus?

@Caimer

Sorry, aber manchmal ist gf.net wie ein Umerziehungslager für Googlefaule ;)

Also, wenn du dir wirklich ernsthaft Gedanken drüber machst, auf zum Wehrdienstberater/Mail schicken. Du hast ja schon einen spezielleren Fall. Ich kann mich da auch nicht wirklich auf etwas stützen, aber große Illusionen würde ich mir nicht machen.

Schau Dir mal das hier an:

http://www.gutefrage.net/frage/welche-voraussetzungen-braucht-man-als-feldjaeger-bei-der-bundeswehr

Generell würde ich Dir ein Gespräch mit einem Wehrdienstberater empfehlen. Er kann Dir auch sagen, ob Du mit 15 - 23 Monaten überhaupt Chancen hast (ich denke nicht) und wird Dir auch genaueres über Auslandseinsätze mitteilen können.

Google einfach Zentrum für Nachwuchsgewinnung bzw. schau mal auf der Homepage bundeswehr karriere nach

Bundeswehr Offizier nach zivilem Studium?

Hallo,

meine Situation ist ein bisschen kompliziert, aber ich versuche, sie so gut wie möglich zu erklären:

Ich bin 15 und Ausländer. Ich bin seit fast 5 Jahren in Deutschland und würde gerne nach dem Abi bei der Bundeswehr Medizin studieren und danach Truppenarzt und Ofiizier werden. Um bei der Bundeswehr zu sein, braucht man eine deutsche Staatsbürgerschaft, doch diese könnte ich erst mitten in der Grundausbildung beantragen, da ich erst dann seit 8 Jahren in Deutschland bin, was Voraussetzung für die Beantragung der deutschen Staatsbürgerschaft ist. Ich dachte mir, ich könnte ja ''unabhängig'' an einer zivilen Uni studieren und mich dann als Truppenarzt und Offizier bewerben, doch auf https://www.bundeswehrkarriere.de/truppenarzt-offizier/137708

sah ich, dass ich dafür bei der Bundeswehr studieren muss (wegen militärischen Ausbildungen und auch der Grundausbildung vor dem Studium) und bei einer Bewerbung nach dem Studium ''nur'' Arzt und Stabsoffizier (Seiteneinstieg) wäre, doch da steht nur, ich müsste bei Auslandseinsätzen retten, evakuieren und zur Arbeit im Inland steht da nichts.

https://www.bundeswehrkarriere.de/arzt-fuer-humanmedizin-offizier/137258

Meine Fragen:

  1. Ist das alles so, wie ich es geschrieben habe?
  2. Kann ich mich für die Offizierslaufbahn als Trupenarzt ohne deutsche Staatsbürgerschaft bewerben und diese erst in der Grundausbildung beantragen? (Ich würde sie höchstwahrscheinlich bekommen, denn ich erfülle alle Voraussetzungen und ich übe jetzt schon für den Einbürgerungstest)
  3. Ist der Unterscheid zwischen den beiden oben genannten Berufen nur die Zeit im Studium oder gibt es weitere Unterschiede?

Bitte nur ernste Antworten, vielen Dank im Voraus.

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