Familienversicherung nach Arbeitsunfall

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Guten Morgen, ja dieFfamilienversicherung besteht weiterhin, solange wie Ihr Arbeitsverhältnis besteht. Bis zu 6 Wochen sind Sie weiter über den AG versichert bzw. erhalten auch Ihre Lohnfortzahlung wovon alle Sozialabgaben abgezogen werden, nach 6 Wochen erhalten Sie nur noch Krankengeld von der Krankenkasse, nur die BG zahlt für den Unfall.

Hallo,

also ersteinmal hast Du wie schon geschrieben 6 Wochen Entgeldfortzahlung durch den Arbeitgeber, sollte die Krankschreibung dann noch fortbestehen werden vom Verletztengeld auch Sozialabgaben abgeführt, die KK wissen schon wosie ihr Geld herbekommen.

Gruß

Die ersten 6 weochen gibs Entgeltfortzahlung also da gibs kein problem da nach gibs den verletzten geld 80% vom netto ca. Und davon werden auch die beiträge abgeührt also keine angst und gute besserung

Hallo,

grundsätzlich muss man KV und BG trennen. BG ist zuständig bei Berufsunfällen und die KV für den privaten Bereich, wie hier bereits angesprochen - für die Familie.

Die BG übernimmt immer nur die Kosten des Arbeitnehmers, welcher über den Betrieb (Arbeitgeber) versichert ist. Die KV ist eine Privatversicherung. Für deren Kosten kommt die BG nicht auf.

Konkret zu diesem Fall: Die BG zahlt die Kosten welche aus dem Arbeitsunfall entstehen. Die Familie ist nach wie vor über die KV weiter weiter versichert. Jetzt stellt sich die Frage, welche nicht angesprochen wurde:

Arbeitet der Mann weiter für das Unternehmen? Wird diese Frage positiv beantwortet, so zahlt der Arbeitgeber die KV weiter.

Im Falle einer Kündigung (Arbeitsverhältnis) empfehle ich mit der KV Kontakt aufzunehmen um den Sachverhalt zu klären, da die Beiträge neu berechnet werden müssen.

Keine Kündigung mit einem anschließenden Neuvertrag akzeptieren. NUR eine Beitragsanpassung - sehr wichtig, sonst kann es passieren, dass Leistungen gestrichen werden, welche vorher im Vertrag zugesichert wurden.

Leider gibt es bei den KV sehr große Differenzen in Beitrag und Leistung. Ich empfehle immer die GEK (Gmünder Ersatz Kasse), da hier wesentliche Leistungen bezahlt werden, welche andere Kassen nicht übernehmen.

Wesentlich ist auch, dass ein Versicherungsschutz fortbesteht, wenn die KV nicht bezahlt wurde. Die KV muss in jedem Fall die Kosten zahlen. Durch den Dialog mit der KV soll im Zweifel geklärt werden, wer und wie die Beiträge zahlt. Wie sie berechnet werden müssen, da die Beitragshöhe immer vom Gehalt bezahlt werden.

Im Falle einer Kündigung (Arbeitsplatz) oder einer Berufsunfähigkeit muss die KV neu berechnet werden da der Beitragszahler (Arbeitgeber) wegfällt.

Ich hoffe ich konnte helfen, obwohl mir wichtige Fakten fehlen. Ich habe alle Eventualitäten angesprochen welche mir spontan eingefallen sind.

Gruß Manfred

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